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Fahrernoten GP Australien 2013

Keine Bestnote zum Saisonauftakt

Gruppenfoto - Formel 1 - GP Australien 2013 Foto: xpb 23 Bilder

Der GP Australien hatte viele Sieger, aber keiner verdiente sich die Bestnote 10. Wer wie Kimi Räikkönen oder Fernando Alonso im Rennen makellos unterwegs war, patzte im Training. Wer wie Sebastian Vettel im Training glänzte, konnte im Rennen nicht voll überzeugen.

18.03.2013 Michael Schmidt

Das Wochenende des GP Australien bestand aus zwei Disziplinen. Wir haben im Training ein anderes Bild gesehen als im Rennen. Ein total anderes. Das macht die Notenvergabe dieses Mal besonders schwer. Mit Ausnahme von Jules Bianchi konnte keiner der 22 Piloten im Training wie im Rennen gleichermaßen überzeugen. Deshalb bekommt der Marussia-Pilot auch die Note 8 von uns.

Räikkönen fährt mit Hirn zum Sieg

Kimi Räikkönen fuhr ein tolles Rennen. Wie letztes Jahr in Abu Dhabi schlich sich der Finne mit Hirn zum Sieg. "Hochintelligente Strategie", applaudierte Niki Lauda. Doch im Training kam Räikkönen nur auf Platz sieben. Der Lotus-Pilot kritisierte sich selbst: "Ich war auf der feuchten Piste zu zögerlich und habe in meiner schnellsten Runde auch noch einen Fehler eingebaut." Deshalb gibt es nur die Note 9 für den Auftaktsieger.
 
Die gleiche Bewertung verdient sich Fernando Alonso. Im Training musste er sich hinter Felipe Massa anstellen. Im Rennen zeigte Alonso wieder seinen Killerinstinkt und seine Übersicht. Entschied mit Renningenieur Andrea Stella den zweiten Boxenstopp um drei Runden vorzuziehen. Und zeigte im Zweikampf mit Lewis Hamilton den siebten Sinn. Statt dagegenzuhalten als sich Hamilton verbremste, machte Alonso die Tür auf. Das allein war weltmeisterlich.

Sutil mit gelungenem Comeback

Die Note 9 bekommt auch Adrian Sutil. Für einen Mann, der 477 Tage kein Rennen gefahren war, zeigte Sutil eine klasse Vorstellung. Einziger Kritikpunkt: Auf der nassen Strecke im Training kaufte ihm Paul di Resta den Schneid ab. "Da habe ich irgendwie kein Vertrauen gefunden und bin nicht zurechtgekommen", gab der neue alte Force India-Pilot zu. Doch als Sutil für elf Runden den GP Australien anführte, fuhr er so als hätte er nie etwas anderes getan.

Sebastian Vettel war im Training eine Klasse für sich. Er demolierte die Konkurrenz mit einem riesigen Vorsprung. Im Rennen bremsten ihn die Reifen. Offenbar lag die Schuld auch ein bisschen beim Weltmeister selbst. Sogar Webber-Feind Helmut Marko musste zugeben: "Mark (Webber) hat die Reifen über weite Strecken besser geschont als Vettel." Deshalb geben wir dem Titelverteidiger nur die Note 8.

Fahrernoten GP Australien 2013

Hier haben wir für Sie das Fahrerzeugnis vom GP Australien im Kurzüberblick. Die einzelnen Begründungen für die Noten finden Sie in der Bildergalerie.

  • Kimi Räikkönen: Note 9/10
  • Fernando Alonso: Note 9/10
  • Sebastian Vettel: Note 8/10
  • Felipe Massa: Note 8/10
  • Lewis Hamilton: Note 7/10
  • Mark Webber: Note 6/10
  • Adrian Sutil: Note 9/10
  • Paul di Resta: Note 7/10
  • Jenson Button: Note 7/10
  • Romain Grosjean: Note 4/10
  • Sergio Perez: Note 5/10
  • Jean-Eric Vergne: Note 6/10
  • Esteban Gutierrez: Note 5/10
  • Valtteri Bottas: Note 6/10
  • Jules Bianchi: Note 8/10
  • Charles Pic: Note 2/10
  • Max Chilton: Note 3/10
  • Giedo van der Garde: Note 2/10
  • Daniel Ricciardo: Note 4/10
  • Nico Rosberg: Note 6/10
  • Pastor Maldonado: Note 2/10
  • Nico Hülkenberg: Note 6/10

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