Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows

GP Australien 2013 (Qualifying)

Quali-Finale auf Sonntag verschoben

Pastor Maldonado GP Australien 2013 Foto: xpb 56 Bilder

Wegen starker Regenfälle mussten die zweite und dritte Runde des Qualifyings von Melbourne auf den Rennsonntag verschoben werden. Der Kampf um die besten Startplätze findet sechs Stunden vor Rennbeginn statt.

16.03.2013 Tobias Grüner

Das gab es in der Formel 1 noch nie. Die erste Runde des Qualifyings zum GP Australien wurde am Samstag gefahren. Die zweite und dritte Runde finden erst am Sonntag (11.00 Uhr Ortszeit) statt. Starke Regenfälle, heftige Winde und die einbrechende Dunkelheit ließen der Rennleitung keine andere Wahl als das Zeittraining auf zwei Tage aufzuteilen.

Schon das Q1 musste mehrmals verschoben werden. Pünktlich zum Start um 17 Uhr Ortszeit öffnete der Himmel über dem Albert Park seine Schleusen. Drei Mal entschieden die FIA-Stewards den Beginn der Sitzung um jeweils zehn Minuten zu verschieben, bis die Intensität der Niederschläge endlich abnahm.

Crash-Chaos im Q1

In der kurzen Regenlücke zeigte sich, wie schwierig die Bedingungen auf der komplett nassen Piste sind. Bei Caterham krachten gleich beide Piloten Frontflügel voraus in die Bande. Lewis Hamilton verlor ebenfalls die Kontrolle und touchierte rückwärts mit dem Heckflügel die Reifenstapel. Trotz einer stark beschädigten Endplatte schaffte der Mercedes-Pilot relativ locker den Einzug in die zweite Runde.

Felipe Massa und Esteban Gutierrez kamen ebenfalls nicht ungeschoren davon. Die beiden Südamerikaner leisteten sich jeweils in der selben Kurve heftige Dreher und ließen dabei ihre Frontflügel auf der Strecke. Während der Ferrari weiterfahren konnte, musste der Sauber die Sitzung vorzeitig beenden. Gutierrez war damit einer von sechs Piloten, die am Sonntag nicht mehr antreten müssen.

Neben den vier Fahrern von Caterham und Marussia kann auch Pastor Maldonado vor dem Rennen länger ausschlafen. "Das Auto war unfahrbar. Sowohl im Regen als auch auf trockener Strecke haben wir hier in Melbourne extreme Probleme", klagte der Williams-Pilot anschließend. Teamkollege Valtteri Bottas erreichte somit als einziger Rookie die zweite Runde.

Reglement zwingt zum kompletten Qualifying

Die schnellste Zeit im Q1 setzte Nico Rosberg. Einige vermuteten, dass das eventuell zur Pole Position reichen könnte. Doch ein Blick ins Regelwerk sorgte für Ernüchterung: Das Qualifying muss komplett absolviert werden. Sollte das aus irgendwelchen Gründen nicht möglich sein, wird die Reihenfolge anhand der Startnummern bestimmt.

Einige Teams wollten diese Regel in der Winterpause ändern. Doch das Vorhaben scheiterte am Veto von Red Bull. Verständlicherweise wollte das Weltmeisterteam nicht auf den eigenen Vorteil der Startnummern "1" und "2" für Sebastian Vettel und Mark Webber verzichten.

Quali-Finale um 1 Uhr deutscher Zeit

Übrigens besteht auch für den Sonntag die Gefahr von Schauern. Allerdings wird die Regenwahrscheinlichkeit für den Vormittag nur noch mit höchstens 20 Prozent angegeben. Die deutschen Fans müssen sich somit den Wecker etwas früher stellen. Um 1.00 Uhr deutscher Zeit werden die besten Startplätze ausgefahren.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden