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GP Australien

Räikkönen raus - Hamilton auf Pole

Foto: dpa

Update ++ Strafe für Glock ++ Vizeweltmeister Lewis Hamilton hat sich die erste Pole Position des Jahres in der Formel 1 gesichert. Kimi Räikkönen ist dagegegen wegen Problemen mit seinem Ferrari bereits nach dem ersten Abschnitt der Qualifikation in Melbourne ausgeschieden.

15.03.2008

Der Finne schaffte es am Samstag (15.3.) nur noch mit Hilfe seiner Ingenieure in die Box, nachdem unmittelbar vor der Boxengasse mit seinem Ferrari stehen geblieben war. Er durfte danach nicht mehr weiterfahren. Offenbar hatte der Titelverteidiger und Vorjahressieger von Melbourne ein Problem mit der Kraftstoffversorgung seines Rennboliden.

„Klar bin ich enttäuscht“, sagte der Weltmeister nach dem Qualifikationsrennen. „Ich musste mein Auto wegen eines Problems mit der Benzinpumpe vor der Boxengasse abstellen – so war es für mich nicht möglich, in die Box zurückzukehren und den Schaden dort beheben zu lassen. Das passiert eben – natürlich ist das nicht der optimale Start in die Saison. Dennoch müssen wir jetzt alles daran setzen im Rennen morgen ein paar Punkte einzufahren.“

Lewis Hamilton führte das Feld mit einer Zeit von 1:26,714 an und freute sich über den gelungenen Auftakt. „Ich hätte mir keinen besseren Start in die Saison wünschen können. Im ersten Abschnitt hing ich etwas im Verkehr fest, jedoch klappte alles besser in Q3, als es darauf ankam. Die Streckenverhältnisse waren heute im Vergleich zu gestern etwas besser, da es nicht so heiß war. Morgen kommt es auf einen guten Start an, aber es wird ein langes und hartes Rennen“, sagte der 23-jährige Brite. Er wird am Sonntag neben BMW-Pilot Robert Kubica in der ersten Startreihe stehen.

Ausrutscher kostet

Kubica verpasste wegen eines Fahrfehlers nur knapp seine erste Pole-Position. „Ich bin bei meinem zweiten Versuch in Q3 ein hohes Risiko eingegangen“ sagte der Pole nach dem Qualifying. „Am Ende hat es sich leider nicht ausgezahlt. Mein Ausrutscher kurz vor Schluss hat mich zwischen zwei und drei Zehntel gekostet und damit vielleicht auch die Pole-Position.“

Dritter wurde Hamiltons Teamkollege Heikki Kovalainen vor Ferrari-Pilot Felipe Massa. Der Brasilianer brachte zum Schluss seine Reifen nicht richtig auf Temperatur und verzichtete auf eine weitere schnelle Runde, als Hamilton und Kubica bereits um Pole kämpften. Nach dem Qualifying sagte er, er habe aus dem letzten Reifensatz nicht das Optimale herausholen können. Dennoch sei er zufrieden mit dem Handling und der Geschwindigkeit des Autos. „Morgen wird es wieder sehr heiß – alles kann passieren. Ich denke, auch ich kann ganz vorne mitfahren.“ Bleibt die Frage, ob er aus dem Verzicht auf die letzte schnelle Runde im Rennen Kapital schlagen kann und erst später als die Favoriten zum Tanken kommt.

Heidfeld bester Deutscher – Strafe für Glock

Als bester Deutscher startet Nick Heidfeld im zweiten BMW-Sauber aus der dritten Reihe. Nico Rosberg landete auf dem siebten Platz. Timo Glock fuhr auf Rang neun, wird aber aufgrund seines Getriebewechsels und einer zusätzlich aufgebrummten Strafe wegen Behinderung des Red-Bull-Piloten Mark Webber von Platz 19 aus ins Rennen gehen. Sebastian Vettel, schaffte als Vierter von fünf Deutschen ebenfalls den Einzug in die finale Qualifikationsrunde. Der Toro Rosso-Pilot hatte im letzten Stint jedoch leichte Probleme mit der Hydraulik, was aber bereits gecheckt wurde und wohl keine Auswirkungen auf die Startposition (jetzt Neunter) und das Rennen am Sonntag haben dürfte. Durch die Strafe für Glock rückt auch Kimi Räikkönen wieder einen Startplatz auf Rang 15 vor.

Alonso vorzeitig raus

Als Zwölfter verpasste Ex-Weltmeister Fernando Alonso aus Spanien im Renault den Sprung unter die Top-Ten in der Startaufstellung. Auch Lokalmatador Mark Webber konnte für Red Bull keine Top-Platzierung für das Rennen herausfahren – sein Tag vor heimischer Kulisse endete im Kiesbett. Besser machte es da sein Teamkollege David Coulthard, der wie Jarno Trulli im Toyota zu den besten Zehn des Tages gehörte.

Frühzeitig ausgeschieden ist auch Adrian Sutil. Er verpasste im Force India als 19. nach den ersten zwanzig Qualifikations-Minuten auf dem 5,303 Kilometer langen Kurs im Albert Park den Einzug in die nächste Runde.

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