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GP Australien

Sieg für Fisico, Pleite für Schumi

Foto: dpa 40 Bilder

Renault holte sich beim Saisonauftakt einen überlegenen Sieg. Einzig Ferrari konnte das Tempo der Gelbblauen annähernd mitgehen. Michael Schumacher ging in Melbourne ebenso wie die anderen Deutschen leer aus.

06.03.2005

„Bravo Fisico, Bravo“, rief Flavio Briatore durch den Funk. Der Renault-Teamchef bejubelte den dritten Sieg von Renault seit der Rückkehr in die Formel 1 im Jahr 2002 und den zweiten GP-Erfolg seines Neuzugangs Giancarlo Fisichella. Der Italiener kontrollierte das Rennen im Albert Park mühelos von der Spitze. Lediglich während seiner zwei Boxenstopps musste er die Führung kurz abgeben. „Ich bin eigentlich nie an die Grenzen gegangen. Ich bin sehr glücklich,“ sagte der Sieger im Ziel.

Die Renault waren eine Klasse für sich. Fernando Alonso, vom 13. Rang gestartet, arbeitete sich als schnellster Mann des Rennens bis auf Platz drei vor. „Ich hing 17 Runden hinter Villeneuve fest“, sagte der frustrierte Spanier. Den Renault-Doppelsieg verdarb Rubens Barrichello, der den modifizierten Vorjahres-Ferrari vom elften Startplatz auf Rang zwei lenkte. „ Ihr seht, es gibt keine Krise bei Ferrari“, sagte der Brasilianer.

Schumacher schnitt Heidfeld den Weg ab

Die drei deutschen Fahrer gingen leer aus. Michael Schumacher steckte nach Start von Platz 19 lange im Mittelfeld. In der 42. Runde versuchte der zeitweilig Siebtplatzierte einen Angriff von Nick Heidfeld abzuwehren. Schumacher schnitt dem Williams den Weg ab, und es kam zur Kollision. Beide landeten im Kiesbett und schieden aus. Ralf Schumacher musste wegen eines losen Sicherheitsgurtes einmal unplanmäßig die Toyota-Box ansteuern. Er wurde unscheinbarer Zwölfter.

Die Überraschung des Rennens war das Red Bull-Team. David Coulthard eroberte beim Debüt der Jaguar-Nachfolger Platz vier, Christian Klien bestätigte mit Platz sieben die Klasse des RB1.

Einen Dämpfer erhielt dagegen McLaren. Kimi Räikkönen würgte sein Auto beim Start ab und verursachte so eine zweite Einführungssrunde und eine Verkürzung auf 57 Runden. "Wennn man vorne fahren will, muss man ordentlichs starten", sagte ein enttäuschter Sportchef Norbert Haug. Aus der Boxengasse gestartet, bremsten Verkehr und ein loses Luftleitblech den Finnen. Er wurde Achter. Teamkollege Juan Pablo Montoya kam nach unspektakulärer Fahrt auf Platz sechs hinter dem Lokalhelden Mark Webber im Williams.

GP Australien, Ergebnis:

1. Giancarlo Fisichella, Renault: 1:24.17,336 h
2. Rubens Barrichello, Ferrari: +5,5 s
3. Fernando Alonso, Renault: +6,7 s
4. David Coulthard, Red Bull-Cosworth: +16,1 s
5. Mark Webber, Williams-BMW: +16,9 s
6. Juan Pablo Montoya, McLaren-Mercedes: + 35,0 s
7. Christian Klien, Red Bull-Cosworth: +38,9 s
8. Kimi Räikkönen, McLaren-Mercedes: +39,6 s
9. Jarno Trulli, Toyota: + 63,1 s
10. Felipe Massa, Sauber-Petronas: +64,3 s
11. Jenson Button, BAR-Honda: + 1 Rd.
12. Ralf Schumacher, Toyota: + 1Rd.
13. Jacques Villeneuve, Sauber-Petronas: + 1 Rd.
14. Takuma Sato, BAR-Honda: + 2 Rd.
15. Narain Karthikeyan, Jordan-Toyota: + 2 Rd.
16. Tiago Monteiro, Jordan-Toyota: + 2 Rd.
17. Patrick Friesacher, Minardi-Cosworth: + 4 Rd.

Ausfälle:

Rd. 45: Michael Schumacher. Ferrari, Radaufhängung
Rd. 43: Nick Heidfeld, Williams-BMW, Unfall
Rd. 16: Christijan Albers, Minardi-Cosworth, Getriebe

WM-Stand Fahrer:

1. Fisichella: 10 P.
2. Barrichello: 8 P.
3. Alonso: 6 P.
4. Coulthard: 5 P.
5. Webber: 4 P.
6. Montoya: 3 P.
7. Klien: 2 P.
8. Räikkönen: 1 P.

WM-Stand Kontrukteure:

1. Renault: 16 P.
2. Ferrari: 8 P.
3. Red Bull: 7 P.
4. Williams-BMW: 4 P.
5. McLaren-Mercedes: 4 P.

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