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GP Australien

Testfahrer dominieren Freitagstraining

Foto: dpa

Auf den ersten drei Rängen des zweiten Trainings in Melbourne finden sich ausschließlich Testfahrer. Michael Schumacher kam auf Rang sechs, Anthony Davidson war im Honda wieder einmal Schnellster.

31.03.2006 Markus Stier

Am Ende war es wieder einmal Anthony Davidson, der ganz oben auf der Zeitentafel stand. In beiden freien Trainings zum Großen Preis von Australien (2.4.) war der Honda-Testfahrer der schnellste Mann. Allerdings beendete der Engländer den Freitag nur einen Wimpernschlag vor Alexander Wurz, der im Williams mit einer Hundertselsekunde Rückstand Rang zwei belegte. Knapp vier Zehntel dahinter rangierte BMW-Tester Robert Kubica im BMW als Dritter.

Von den regulären GP-Fahrern gelang Jenson Button die beste Zeit. Fünfter wurde Renault-Fahrer Fernando Alonso vor Michael Schumacher im Ferrari. Alonso fehlten zwei Zehntel auf Button, bei Schumacher waren es vier Zehntel. Die Zeitenjagd gegen Ende der zweiten Session wurde allerdings durch einen Ausrutscher von Christijan Albers verzerrt. Wegen des havarierten MF1 schwenkten die Streckenposten im dritten Sektor bis zum Schluss gelbe Flaggen. Eine Verbesserung der Zeiten war somit nicht mehr möglich. Fernando Alonso brach eine schnelle Runde ab, in der er zwischenzeitlich lediglich eine Zehntelsekunde Rückstand auf Anthony Davidson hatte.

Keiner fuhr weniger als Heidfeld

Die Piloten kämpften bei bewölktem Himmel und kühlem Wetter mit der rutschigen Strecke im Albert Park und böigem Wind. "Der Wind drehte ziemlich schnell", sagte Michael Schumacher und Jenson Button klagte: "Ich gab keine Kurve, die ich zwei Mal identisch fahren konnte", klagte Jenson Button. Es kam in beiden Trainings zu zahlreichen Drehern, darunter auch von Ralf Schumacher im Toyota. Neben Christijan Albers schlugen auch die Toro Rosso-Fahrer Robert Dornboos und Vitantonio Liuzzi mit ihren Autos leicht in die Streckenbegrenzung ein.

Zehn von 28 Fahrern fuhren in der ersten Session keine gezeitete Runde, darunter beide Renault, beide Williams und beide Honda.Die geringste Fahrzeit hatten zwei Deutsche: Nico Rosberg hatte im zweiten Training nur eine Freigabe für elf Runden. Das Resultat für den Neuling war der 22. Rang. Nick Heidfeld drehte sogar nur fünf Umläufe am gesamten Freitag. Er wurde 15. Bei BMW ist die Furcht vor Motorschäden immer noch groß, nachdem Testfahrer Robert Kubica im ersten Training mit einem Motorplatzer strandete. Bei Jacques Villeneuve wird der BMW-V8 sicherheitshalber vor dem Qualifying gewechselt. Den Verlust von zehn Startplätzen nimmt Sportchef Mario Theissen in Kauf.

Zweiter Auftritt für Winkelhock

Seinen zweiten Auftritt als Testfahrer bei MF1 erlebte Markus Winkelhock. Der Schwabe belegte im ersten freien Training Rang 17, in der zweiten Sitzung kam er auf Platz 26. "Die Strecke ist neu für mich und sehr rutschig. Ich bin die meiste Zeit mit vollem Tank gefahren und habe Reifen für das Team aussortiert, Zeiten waren Nebensache", sagte Winkelhock. Voraussichtlich beim GP Deutschland Ende Juli wird er wieder an einem GP-Wochenende teilnehmen.

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