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GP Australien 2013 (Ergebnis Training 2)

Vettel startet Saison mit zwei Bestzeiten

Sebastian Vettel - Red Bull - Formel 1 - GP Australien - 15. März 2013 Foto: xpb 89 Bilder

Sebastian Vettel hat die neue Saison mit zwei Trainingsbestzeiten begonnen. Nachdem der Weltmeister in der ersten Sitzung nur knapp vor Felipe Massa blieb, sorgte der Red Bull-Pilot in der zweiten Session am Nachmittag für klare Verhältnisse.

15.03.2013 Tobias Grüner

Red Bull lässt die Muskeln spielen. Das Weltmeisterteam präsentierte sich am ersten Trainingstag in bestechender Frühform. Sebastian Vettel ließ sich in beiden Sitzungen Bestzeiten notieren. Bei seiner schnellsten Runde des Tages blieb der Weltmeister zweieinhalb Zehntel vor der Konkurrenz. Nur Teamkollege Mark Webber konnte einigermaßen mit dem Heppenheimer mithalten.

Der Rest der Konkurrenz lag bereits mehr als vier Zehntel zurück. Der erste Verfolger des Red Bull-Duos hieß am Nachmittag Nico Rosberg. Allerdings hatte Vettel noch gar nicht alles gezeigt. Seine erste schnelle Runde auf der schnelleren weichen Mischung musste der Champion abbrechen, weil er auf einen Williams auflief. Beim zweiten Anlauf ließen die Gummis am Ende bereits nach. Außerdem funktionierte das Hybrid-System KERS nicht fehlerfrei. Wenn alles zusammenpasst, ist der Deutsche ein klarer Favorit auf die Pole Position.

Mercedes mit Technik-Problemen

Gerne hätte man auch das Potenzial des zweiten Mercedes von Lewis Hamilton gesehen. Doch der Neuzugang übertrieb es bei seinem Versuch auf weichen Reifen etwas und musste in die Wiese ausweichen. So landete der Brite vier Zehntel hinter Teamkollege Rosberg auf Rang acht. Sorgen drohen für Mercedes nur an der Zuverlässigkeitsfront: Hamilton strandete acht Minuten vor Ende der Sitzung mit einem technischen Defekt im Kiesbett. Wenig später rollte auch Nico Rosberg aus - offenbar mit einem Getriebe-Problem.

Neben Mercedes ist auch Lotus ein Anwärter auf den Titel "Best of the Rest". Kimi Räikkönen und Romain Grosjean landeten mit vier bzw. sieben Zehnteln auf den Plätzen vier und fünf. Auch Ferrari konnte den guten Eindruck der Wintertests bestätigen. Fernando Alonso und Felipe Massa landeten auf den Plätzen sechs und acht.

McLaren in der Krise

McLaren scheint dagegen nicht mit den vier Top-Teams mithalten zu können. Teamchef Martin Whitmarsh gab zu, dass man das neue Auto noch nicht verstanden hätte und den Speed der Konkurrenz nicht mitgehen kann. Jenson Button und Sergio Perez landeten mit mehr als zwei Sekunden Rückstand außerhalb der Top Ten.

Die vier deutschen Piloten schafften es dagegen alle unter die ersten Zehn. Neben Vettel und Rosberg fanden sich auch Adrian Sutil (Force India) auf Platz neun und Nico Hülkenberg (Sauber) auf zehn im Punktebereich wieder. Beide sind auch für das Qualifying am Samstag Anwärter auf einen Platz in der Q3-Finalrunde. Ihre Teamkollegen hatten sie in beiden Sitzungen sicher im Griff.

Angesichts der Überlegenheit von Red Bull scheint der Kampf um die Pole Position zu einer eindeutigen Angelegenheit zu werden. Doch Sebastian Vettel traut dem Braten noch nicht. "Es sieht so aus, als werden die Bedingungen am Rest des Wochenenendes deutlich kühler als heute. Und die neuen Reifen reagieren sehr sensibel auf Temperatur-Änderungen." Vielleicht sorgt ja auch der Regen für Verschiebungen im Kräfteverhältnis. Für den Samstag sind vereinzelte Schauer vorhergesagt.

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