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GP Australien

Warum Button drei Punkte verschenkte

Foto: dpa 70 Bilder

Auf Order seines Teamchefs bremste Jenson Button seinen Honda 50 Meter vor der Ziellinie ab. Das Honda-Team opferte drei WM-Punkte für eine Siegchance in Imola.

02.04.2006 Markus Stier

Trotz des Motorschadens in der letzten Runde hätte Jenson Button in Melbourne drei WM-Punkte kassieren können. Doch dann kam der Funkspruch, er solle vor der Ziellinie bremsen, den der Engländer auch brav befolgte. Auf Fragen, ob drei Zähler nicht zu kostbar seien, antwortete der 26-Jährige: "Das Team wird sich schon etwas dabei gedacht haben."

Tatsächlich darf Button, da er zwar als Zehnter gewertet wurde, aber das Rennen nicht beendete, in Imola mit neuem Motor starten, ohne in der Startaufstellung um zehn Plätze strafversetzt zu werden. Honda will dem RA106 bis zum Auftakt der Europa-Saison am 22. April mehr Kontanz in den Rundenzeiten anerziehen. Auf einer Runde betrachtet ist der Honda schnell genug, das bewies Buttons Trainingsbestzeit.

Letzter Sieg vor 40 Jahren

Teamchef Nick Fry rechnet sich nach der Pole in Melbourne in Imola eine echte Siegchance aus. "Wenn du aber im besten Fall von Rang elf losfährst, hast du keine Chance", sagt Fry. In Imola ist das Überholen äußerst schwierig.

Beim japanischen Werksteam ist ein Sieg die wichtigste Saisonaufgabe, die eigentlich 2005 längst hätte erreicht werden sollen. Seit der Rückkehr in den GP-Sport im Jahr 2000 wartet Honda nun sechs Jahre auf den ersten Sieg. Der letzte Erfolg eines Honda-Chassis liegt 40 bereits Jahre zurück (GP Italien 1967).

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