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GP Bahrain 2012 (3. Training)

Deutsche Doppelspitze: Rosberg vor Vettel

Mercedes Nico Rosberg GP Bahrain 2012 Foto: dpa 59 Bilder

In der Generalprobe vor dem Qualifying nahmen zwei deutsche Piloten die Spitzenpositionen ein. Nico Rosberg war wie am Vortag der dominante Mann vor den Red Bull-Piloten Sebastian Vettel und Mark Webber.

21.04.2012 Bianca Leppert

Besser könnte das Wochenende für Nico Rosberg nicht laufen. Wie im zweiten Training am Freitag gab der Mercedes-Pilot auch am Samstagvormittag wieder den Ton an. Der China-GP-Sieger erzielte die Bestzeit in 1.33,254 Minuten. Damit lag er vier Zehntel unter der Bestzeit vom Vortag. Trotz der Sonne und 30 Grad Celsius Lufttemperatur war der Himmel am Samstagvormittag etwas grau, da viel Sand in der Luft war und starker Wind wehte.

Vettel ist Rosberg auf den Fersen

Der einzige, der Rosbergs Tempo im Ansatz mitgehen konnte, war Sebastian Vettel. Dem Red Bull-Pilot fehlten 0,147 Sekunden auf seinen Landsmann. Damit verkleinerte sich Rosbergs Vorsprung. Am Freitag war der Mercedes-Pilot der Konkurrenz mit einer halben Sekunde noch weit voraus.

Vettel erzielte seine beste Rundenzeit auf weichen Reifen. Am Freitag haderte er noch etwas mit dieser Mischung und konnte im Vergleich zur harten Variante nur eine Zehntelsekunde herausholen. Mark Webber präsentierte sich ebenfalls wieder in guter Form. Der Australier büßte auf dem dritten Platz 0,409 Sekunden auf die Bestzeit ein.

Lewis Hamilton reihte sich auf dem vierten Rang ein. Der Brite gab über Funk durch, dass er mit seinem McLaren MP4-27 ganz zufrieden sei. Will er im Qualifying um die Pole-Position kämpfen, muss er aber noch eine halbe Sekunde aus dem Auto herausholen. Auch Michael Schumacher hat noch Verbesserungsbedarf. Der siebenmalige Weltmeister konnte das Tempo seines Teamkollegen nicht mitgehen und wurde Fünfter. Jenson Button verlor ebenfalls eine weitere Runde im Teamduell und nahm den sechsten Platz ein.

Die siebte Position ging an Kimi Räikkönen im Lotus. Auf dem achten Platz sorgte Daniel Ricciardo für eine Überraschung. Ob die Toro Rosso-Piloten auch im Qualifying den Sprung in Q3 schaffen? Romain Grosjean klassierte sich auf dem neunten Rang. Fernando Alonso musste im Ferrari darum kämpfen überhaupt in den Top Ten zu landen und wurde Zehnter. Der Spanier hinkte allerdings schon beachtliche 1,6 Sekunden hinterher.

Getriebewechsel bei Williams

Pastor Maldonado landete im Williams auf dem elften Platz vor Jean-Eric Vergne im Toro Rosso. Williams musste über Nacht aber außerplanmäßig das Getriebe am Auto von Maldonado wechseln. Deshalb wird der Venezolaner am Sonntag in der Startaufstellung um fünf Plätze zurückversetzt. Bei Bruno Senna, der 17. wurde, will das Team das Getriebe allerdings nicht wechseln und geht damit ein gewisses Risiko ein.

Die Sauber-Piloten Sergio Perez und Kamui Kobayashi sicherten sich die Ränge 13 und 14. Force India schaffte es mit Paul di Resta nur auf den 15. Platz, Nico Hülkenberg musste sich mit Rang 19 zufrieden geben. Bei beiden standen erneut Longruns an. Da das Team am Freitag wegen Sicherheitsbedenken das zweite Training ausfallen ließ, musste das Programm angepasst werden. Timo Glock nahm im Marussia den 22. Platz ein.

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