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GP Bahrain 2013 (Ergebnis Training 2)

Iceman auch in der Wüste ganz cool

Kimi Räikkönen GP Bahrain 2013 Foto: xpb 73 Bilder

Kimi Räikkönen drehte im zweiten Training im Lotus die schnellste Runde des Tages vor den Red Bull-Piloten Mark Webber und Sebastian Vettel. Am Nachmittag ging es extrem eng zu - die Top-Ten lagen innerhalb von einer Sekunde.

19.04.2013 Bianca Leppert

Das erste Kräftemessen in der Wüste ist beendet. Die Erkenntnis? Ferrari war am Vormittag mit Felipe Massa auf den harten Reifen die stärkste Mannschaft, am Nachmittag hatte Kimi Räikkönen auf den weicheren Medium-Reifen die Trumpfkarte in der Hand. Der Finne umrundete den Bahrain International Circuit in 1.34,154 Minuten und erzielte damit die Tagesbestzeit.

Der Vorsprung auf Mark Webber war allerdings hauchdünn. Die beiden Schnellsten Piloten trennten gerade mal 0,030 Sekunden. Sebastian Vettel verlor das Trainingsduell gegen den Australier auch nur um ein gutes Zehntel und musste sich auf Rang drei dahinter anstellen.

Paul di Resta beeindruckt

Mit nur 0,028 Sekunden Rückstand hing dem Weltmeister Fernando Alonso im Nacken. Der Spanier hatte am Vormittag noch den zweiten Rang belegt. Auf den Medium-Reifen und mit wenig Sprit schien man das Tempo allerdings nicht ganz mitgehen zu können. Felipe Massa erlebte einige heikle Momente und rutschte herum. Über Funk berichtete er über Gripverlust im Heck und Körnen an den Vorderreifen, was in Untersteuern resultierte. Mehr als Platz sechs war so nicht drin.

Zwischen die beiden Ferrari-Piloten schob sich noch Paul di Resta, der im Force India einmal mehr einen positiven Eindruck hinterließ. Das Team scheint auch in Bahrain wieder bei der Musik zu sein. Die Inder testeten am Freitag einen neuen Heck- und Frontflügel sowie einen modifizierten Unterboden. Nicht nur auf einer Runde war das Auto gut unterwegs. Auch die Longruns konnten überzeugen.

McLaren und Sauber abgeschlagen

Der siebte Rang ging an Romain Grosjean. Er versprach sich von einem neuen Chassis Besserung für seine mysteriösen Abstimmungs-Probleme. In Anbetracht der Bestzeit von Räikkönen scheint das aber noch nicht viel gebracht zu haben. Nico Rosberg klassierte sich vor Adrian Sutil auf dem achten Rang. Lewis Hamilton schließt die Top-Ten, die durch weniger als eine Sekunde getrennt war, ab. Der Brite war am Nachmittag ebenfalls mehrmals am Limit unterwegs. In der ersten Kurve kam er sogar zwischenzeitlich von der Strecke ab.

Die hinterherhinkenden Kandidaten hießen einmal mehr McLaren und Sauber. Am Vormittag war Jenson Button mit Platz sechs noch vorne dabei, der elfte Platz am Nachmittag sah dagegen enttäuschend aus. Sergio Perez schaffte nur Position 13. Allerdings war die Truppe aus Woking auch mit vielen Messinstrumenten unterwegs und legte das Augenmerk möglicherweise weniger auf die Zeitenjagd.

Kollision zwischen Pic und Gutierrez

Nico Hülkenberg beendete das Training auf dem 15. Rang und verbesserte sich damit im Vergleich zum Vormittag um zwei Plätze. Esteban Gutierrez tat sich mit dem 18. Platz ebenfalls schwer, in Schwung zu kommen. Zudem geriet er mit Charles Pic im Caterham aneinander. Über Funk meldete der Mexikaner einen Plattfuß vorne links.

Jules Bianchi im Marussia und Giedo van der Garde im Caterham fuhren am Nachmittag es die ersten Kilometer an diesem Wochenende. Am Vormittag musste Bianchi sein Auto an Rodolfo Gonzalez abtreten, van der Garde machte Platz für Heikki Kovalainen. Die beiden landeten am Ende auf den hinteren Plätzen.

In der Bildergalerie finden Sie die Fotos aus dem Freien Training.

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