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GP Bahrain 2014 (Ergebnis Qualifying)

Rosberg vor Hamilton auf Pole

Nico Rosberg - Mercedes - Formel 1 - GP Bahrain - Sakhir - 4. April 2014 Foto: xpb 64 Bilder

Nico Rosberg startet den GP Bahrain wie im Vorjahr von der Pole Position. Der Mercedes-Pilot teilt sich die erste Startreihe wie erwartet mit Teamkollege Lewis Hamilton. Die drittschnellste Zeit im Qualifying fuhr Daniel Ricciardo im Red Bull. Doch der erste Verfolger der Silberpfeile heißt Valtteri Bottas.

05.04.2014 Tobias Grüner

Nico Rosberg hat den Angriff von Lewis Hamilton gekontert. Nachdem der Brite zuvor in allen Freien Trainings zum GP Bahrain die Bestzeit gesetzt hatte, war es im Qualifying unter Flutlicht der Deutsche, der im entscheidenden Moment die Nerven behielt. Mit knapp 3 Zehnteln Vorsprung ging die Pole Position überlegen an Rosberg. Den letzten Angriff im Q3 musste Hamilton nach einem Verbremser abbrechen.

Bahrain-Spezialist Rosberg sichert sich Pole Position

"Die Strecke in Bahrain hat mir schon immer gelegen. Mit der Mercedes-Power im Heck geht es natürlich noch besser", strahlte Rosberg, der schon 2013 in Bahrain auf der Pole Position startete. Allerdings warnte Rosberg vor zu viel Euphorie: "Morgen ist es ein ganz anderes Spiel. Der Reifenverschleiß wird ein Thema werden. Ich konnte mich im Training aber gut vorbereiten. Deshalb bin ich guter Dinge."

Eigentlich hätte sich Daniel Ricciardo den Platz mit der besten Aussicht auf die silberne Wand am Start gesichert. Der Red Bull-Pilot fuhr knapp eine Sekunde hinter Rosberg die drittschnellste Zeit. Doch die Startplatzstrafe nach dem Boxenfehler von Malaysia wirft den Youngster im Team 10 Plätze zurück auf Position 13.
 
"Mit der Leistung können wir wirklich zufrieden sein. Die beiden Mercedes konnten wir wirklich nicht schlagen. Es war nicht einfach durch die stark fallenden Temperaturen im Vergleich zum dritten Training. Leider darf ich im Rennen nicht vorne stehenbleiben. Da habe ich noch etwas Arbeit vor mir." Da der Red Bull seine Stärken nicht gerade im Top-Speed hat, wird Überholen nicht einfach werden: "Ich gebe mein Bestes. Vielleicht geht ja was über die Strategie. Realistisch sind aber kaum mehr als ein paar WM-Punkte drin."

Der erste Profiteur der Ricciardo-Versetzung heißt Valtteri Bottas im Williams, der als direkter Mercedes-Verfolger von Rang 3 in das Rennen am Sonntag geht. Der Finne teilt sich die zweite Startreihe mit einem weiteren Mercedes-Kunden. Sergio Perez stellte seinen Force India auf Position 4. "Ich bin zufrieden. Es ist mein erstes Rennwochenende ohne Probleme", strahlte der Mexikaner. "Es hätte sogar Platz 3 sein können. Leider hatte ich eine schlechte Outlap. Da konnte ich die Bremstemperatur nicht ideal vorbereiten."

Räikkönen 4 Plätze vor Alonso

Überraschend auf Platz 5 steht der Ferrari von Kimi Räikkönen. Der Finne kam eigentlich das ganze Wochenende nicht besonders gut zurecht. Doch als es drauf ankam, zeigte der Iceman mal wieder keine Nerven. Teamkollege Fernando Alonso wurde klar geschlagen. Der Spanier steht nur auf Rang 9.

Direkt hinter Räikkönen geht Jenson Button von Platz 6 auf die Reise. Dahinter steht mit Williams-Pilot Felipe Massa ein weiterer Pilot mit Mercedes-Power. Der Brasilianer geht mitten im McLaren-Sandwich vor Kevin Magnussen auf Rang 8 ins Rennen.

Vettel-Aus schon im Q2

Sebastian Vettel verpasste nach dem GP Australien schon zum zweiten Mal in diesem Jahr das Top Ten-Finale. 2 Hundertstel fehlten dem Weltmeister in der entscheidenden Runde im Mittelabschnitt zum rettenden Ufer. "Es war kein einfacher Tag. Das begann schon im dritten Training mit dem Dreher. Es lief einfach nicht so rund. Ich konnte nicht so viel aus dem Auto rausholen", klagte Vettel anschließend.

Ricciardo gewann das Quali-Duell gegen den Teamkollegen schon zum zweiten Mal, startet aber wegen seiner Startplatzstrafe 2 Plätze hinter dem vierfachen Weltmeister. "Für morgen ist aber bestimmt noch etwas drin", so Vettel. "Wir sind auf einer Runde etwas weiter zurück als im Renntrimm. Der Extra-Satz Reifen hilft eventuell auch."

Hülkenberg verliert Force India-Duell klar

Auch Nico Hülkenberg profitierte genau wie Vettel von der Ricciardo-Versetzung. Das ist allerdings nur ein schwacher Trost für den Rheinländer. Teamkollege Perez zeigte auf Startplatz 4, was mit dem Auto möglich war, doch in der zweiten K.O.-Runde brachte Hülk die schnelle Runde einfach nicht zusammen.
 
Der Force India-Pilot suchte nicht lange nach Ausreden für Startplatz 11: "Es ist ganz simpel: Meine Runde war heute nicht gut genug. Die Longruns gestern waren aber ganz ordentlich, das stimmt mich optimistisch. Im Rennen ist noch viel möglich, da ist noch nichts verloren."

Sutil mit 5 Startplätzen Strafe

Adrian Sutil verlor das Teamduell ebenfalls. Bei Sauber geht die Leidenszeit wie erwartet auch in Bahrain weiter. Der Bayer flog schon in der ersten K.O.-Runde raus. Dazu handelte sich der Bayer noch Ärger mit den Stewards ein. Sutil hatte den aufschließenden Lotus von Romain Grosjean behindert - so die Argumentation der Schiedsrichter. Das Urteil: 2 Punkte für das Sünderkonto und 5 Plätze Strafe - Sutil startet somit von ganz hinten.

Sowohl bei Sauber als auch bei Lotus konnte man die Strafe nicht nachvollziehen. Beide Piloten waren auf der Outlap, als sie sich in die Quere fuhren. Selbst Grosjean wollte bei der Diskussion mit den Stewards keine Strafe fordern. In der Urteilsbegründung heißt es, dass Sutil seinen Gegner von der Strecke gedrängt hat. Die TV-Bilder beweisen allerdings, dass der Lotus die Strecke nicht verlassen hat.

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