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GP Bahrain 2016 (Training 3)

Erstes Lebenszeichen von Ferrari

Sebastian Vettel - GP Bahrain 2016 Foto: sutton-images.com 93 Bilder

Sebastian Vettel ist im dritten Bahrain-Training die Bestzeit gefahren - knapp vor Kimi Räikkönen. Doch die Ferrari-Fans sollten sich nicht zu früh freuen. Mercedes verzichtete auf Bestzeitenjagd. Positive Überraschung der Sitzung war das Ferrari-Kundenteam HaasF1. Toro Rosso und Force India landeten weit hinten.

02.04.2016 Tobias Grüner

Nach der Mercedes-Dominanz am Freitag standen im dritten Bahrain-Training am Samstag (2.4.2016) plötzlich die beiden Ferrari-Autos ganz vorne in der Tabelle. Doch Fans sollten sich nicht täuschen lassen. Sebastian Vettel fuhr die schnellste Runde in 1:31.683 Minuten. Nico Rosberg zeigte am Vortag, dass er den 5,412 Kilometer langen Wüstenkurs fast 7 Zehntel schneller umrunden kann.

Im dritten Training begnügten sich die beiden Silberpfeile mit den Plätzen 3 und 4 hinter ihren roten Rivalen. Rosberg und Hamilton wiesen dabei gut 4 Zehntel Rückstand auf. Offenbar ist das Selbstvertrauen so groß, dass man vor dem Qualifying auf eine Simulation mit wenig Sprit verzichtete.

Bottas mit alter Nase schneller als Massa

Der Titel "Best of the Rest" ging im dritten Training an Valtteri Bottas. Der Finne war dabei noch mit der alten Nase unterwegs und landete fast eine Sekunde hinter der Spitze. Felipe Massa, der im Gegensatz zum Teamkollegen die neue Frontpartie testen durfte, kam sogar nur auf Rang 9 mit 1,6 Sekunden Rückstand. Noch hat das groß angekündigte Update-Paket nicht den erhofften Fortschritt gezeigt.

Überraschend weit vorne landeten die beiden HaasF1-Piloten. Romain Grosjean platzierte sich auf Rang 6, Esteban Gutierrez kam auf Rang 8. Dazwischen schob sich noch Daniil Kvyat im Red Bull. Dessen Teamkollege Daniel Ricciardo schloss die Top Ten ab.

Toro Rosso und Force India weit hinten

Jenson Button positionierte sich auf Rang 12 deutlich weiter hinten als noch am Vortag. Sein McLaren-Teamkollegen Stoffel Vandoorne landete ebenfalls nur auf Rang 13, nachdem er lange Zeit mit einem Ölleck an der Box stand. Überraschend weit hinten fanden sich auch die beiden Toro Rosso wieder - Max Verstappen auf Rang 15, Carlos Sainz auf Position 16. Auch Force India kam nicht in die Gänge. Nico Hülkenberg und Sergio Perez landeten nur auf 18 und 19. Pascal Wehrlein im Manor belegte ganz am Ende des Klassements Platz 22.

Allerdings ist die Zeitentabelle noch mit Vorsicht zu genießen. Die Asphalttemperaturen kletterten in der Mittagssonne bis auf 35 Grad. Im Qualifying am Abend unter Flutlicht wird sich die Fahrbahn deutlich abkühlen. Die Bedingungen waren also nicht ganz repräsentativ. Größere Verschiebungen sind durchaus noch möglich.

FahrerTeamZeit / RückstandRunden
1. Sebastian VettelFerrari1:31.683 Min.22
2. Kimi RäikkönenFerrari+ 0.04013
3. Nico RosbergMercedes+ 0.42118
4. Lewis HamiltonMercedes+ 0.47714
5. Valtteri BottasWilliams+ 0.99218
6. Romain GrosjeanHaas+ 1.39914
7. Daniil KvyatRed Bull+ 1.43010
8. Esteban GutierrezHaas+ 1.65414
9. Felipe MassaWilliams+ 1.68018
10. Daniel RicciardoRed Bull+ 1.83620
11. Marcus EricssonSauber+ 1.88616
12. Kevin MagnussenRenault+ 1.9349
13. Jenson ButtonMcLaren+ 2.02112
14. Stoffel VandoorneMcLaren+ 2.06111
15. Max VerstappenToro Rosso+ 2.09520
16. Carlos Sainz Jr.Toro Rosso+ 2.32020
17. Felipe NasrSauber+ 2.33015
18. Nico HülkenbergForce India+ 2.44516
19. Sergio PerezForce India+ 2.59815
20. Jolyon PalmerRenault+ 2.7419
21. Rio HaryantoManor+ 3.86315
22. Pascal WehrleinManor+ 4.04116
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