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GP Bahrain 2016 (Qualifikation)

Hamilton nur hauchdünn vor Rosberg

Lewis Hamilton - GP Bahrain 2016 Foto: sutton-images.com 72 Bilder

Lewis Hamilton hat sich in Bahrain die zweite Pole Position der Saison gesichert. In einem spannenden Silberpfeil-Duell verwies er Nico Rosberg um 77 Tausendstel auf Rang 2. Für die beiden Ferrari-Piloten blieb wie schon in Australien nur die zweite Startreihe.

02.04.2016 Tobias Grüner

Lewis Hamilton hat es im letzten Moment wieder geschafft. Nachdem Nico Rosberg im ersten Q3-Run noch die Nase vorne hatte, drehte der Weltmeister mit dem letzten Versuch den Spieß noch einmal um. Die Winzigkeit von 77 Tausendstel entschied am Ende, dass Hamilton in Bahrain zum 51. Mal auf der Pole Position steht.

"Nico war das ganze Wochenende sehr stark unterwegs. Ich war im Training nicht ganz zufrieden. Zum Glück hat ausgerechnet in der Runde alles gepasst, in der es darauf ankam", strahlte Hamilton. Rosberg war verständlicherweise nicht ganz glücklich: "Meine Runde hat sich eigentlich gut angefühlt. Ich dachte, es reicht für Pole. Aber Lewis hat eine unglaubliche Leistung gezeigt. im Rennen gibt es aber noch viele Möglichkeiten mit den Reifen und der Strategie."

Vettel will im Rennen wieder mit Mercedes kämpfen

Auch die zweite Reihe ist exakt in der gleichen Besetzung wie beim Saisonauftakt in Australien. Sebastian Vettel gewann das Ferrari-Duell allerding etwas deutlicher. 2 Zehntel brummte der Heppenheimer Kimi Räikkönen auf. Wegen des Rückstands von einer halben Sekunde auf Mercedes war Vettel am Ende aber nicht ganz zufrieden.

"Im zweiten Run habe ich mich nur leicht verbessert. Das reicht nicht, wenn Mercedes auf der anderen Seite eine halbe Sekunde findet", so Vettel. "Wir sind noch nicht da, wo wir sein wollen. Aber wir werden morgen richtig hart fighten und Mercedes das Leben schwer machen. Es wäre schön, wenn wir einen ähnlich guten Start wie in Australien hinlegen. Dann ist noch viel möglich."

Ricciardo erster Rot-Silber-Verfolger

Der Titel "Best of the Rest" ging auf Rang 5 an Daniel Ricciardo. Der Red Bull-Pilot teilt sich die dritte Startreihe mit Valtteri Bottas im Williams, der es auch ohne die Update-Teile schaffte, seinen Teamkollegen Felipe Massa zu schlagen. Der Brasilianer blieb trotz neuer Nase und neuem Frontflügel 2 Tausendstel langsamer als Bottas.

Nico Hülkenberg war auf Platz 8 im Q2 einen Tick zu schnell. Der Rheinländer hatte als einer der wenigen Piloten noch einen zweiten Anlauf gewagt um sich zu verbessern. Gerne wäre er wie schon in Australien auf Platz 9 oder 10 gelandet, um für das Rennen freie Reifenwahl zu haben. So muss Hülkenberg als Achter als letzter Pilot mit gebrauchten Supersofts losfahren.

Toro Rosso mit freier Reifenwahl

Der Reifenjoker ging dieses Mal an Romain Grosjean im HaasF1, der auf Rang 9 steht. Auch Max Verstappen und Carlos Sainz starten mit freier Gummiwahl und sind deshalb für das Rennen nicht zu unterschätzen. "Wir wussten, dass die Strecke hier nicht so gut passt wie Melbourne", so Verstappen anschließend. "Deshalb sind wir richtig zufrieden mit dem Ergebnis. Wir haben uns mit dem Setup voll auf das Rennen konzentriert. Mal sehen, was morgen möglich ist."

Dahinter schaffte es Alonso-Ersatzmann Stoffel Vandoorne bei seinem Quali-Debüt immerhin seinen erfahrenen Teamkollegen Jenson Button zu schlagen. Mitten ins McLaren-Sandwich auf Platz 13 schob sich noch Esteban Gutierrez im zweiten Haas-Renner. Die größte Enttäuschung der Qualifying-Session hieß Daniil Kvyat. Im stark eingeschätzten Red Bull startet der Russe nur auf Rang 15 - also 10 Plätze hinter Ricciardo im Schwesterauto.

Wehrlein mit starker Vorstellung

Für eine große positive Überraschung sorgte Pascal Wehrlein. Der Mercedes-Youngster schaffte es mit dem unterlegenen Manor immerhin, die beiden Renault und die beiden Sauber hinter sich zu lassen. Startplatz 16 ist für den Rookie wie ein kleiner Sieg. "Das ist wirklich ein tolles Ergebnis für uns. Wir haben das Q2 nur um ein paar Zehntel verpasst. Meine Runs waren gut. Und auch das Auto lief ohne Probleme im Gegensatz zu Australien."

Bei den Fans kam die zweite Auflage des Qualifyings erneut nicht gut an. In den letzten Minuten der einzelnen Sessions gab es jeweils viel Leerlauf. Williams schickte seine Autos am Ende des Q2 freiwillig auf die Bahn, obwohl die beiden Piloten schon für den dritten Abschnitt qualifiziert waren. "Das war eine Entscheidung im Sinne des Sports", klärte Claire Williams auf. Doch alles andere als eine Änderung für das nächste Rennen in China wäre eine Überraschung.

FahrerTeamQ1Q2Q3
1. Lewis HamiltonMercedes1:31.3911:30.0391:29.493
2. Nico RosbergMercedes1:31.3251:30.5351:29.570
3. Sebastian VettelFerrari1:31.6361:30.4091:30.012
4. Kimi RäikkönenFerrari1:31.6851:30.5591:30.244
5. Daniel RicciardoRed Bull1:31.4031:31.1221:30.854
6. Valtteri BottasWilliams1:31.6721:30.9951:31.153
7. Felipe MassaWilliams1:32.0451:31.3741:31.155
8. Nico HülkenbergForce India1:31.9871:31.6041:31.620
9. Romain GrosjeanHaas1:32.0051:31.756-
10. Max VerstappenToro Rosso1:31.8881:31.772-
11. Carlos Sainz Jr.Toro Rosso1:31.7161:31.816-
12. Stoffel VandoorneMcLaren1:32.4721:31.934-
13. Esteban GutierrezHaas1:32.1181:31.945-
14. Jenson ButtonMcLaren1:31.9761:31.998-
15. Daniil KvyatRed Bull1:32.5591:32.241-
16. Pascal WehrleinManor1:32.806--
17. Marcus EricssonSauber1:32.840--
18. Sergio PerezForce India1:32.911--
19. Kevin Magnussen*Renault1:33.181--
20. Jolyon PalmerRenault1:33.438--
21. Rio HaryantoManor1:34.190--
22. Felipe NasrSauber1:34.388--
*Start aus Box
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