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GP Bahrain - Ergebnis Qualifying

Trulli vor Glock auf der Pole

Jarno Trulli Foto: Toyota 21 Bilder

Update ++ Sutil bestraft ++ Zwei Toyota stehen beim Grand Prix von Bahrain in der ersten Startreihe. Jarno Trulli verwies seinen Teamkollegen Timo Glock um drei Zehntel auf Rang zwei. Erster Verfolger ist Sebastian Vettel auf drei.

25.04.2009 Tobias Grüner

Zum vierten Mal in seiner Karriere steht Jarno Trulli bei einem Formel 1-Rennen auf dem besten Startplatz. Mit einer fehlerfreien Runde im letzten Qualifying-Abschnitt fuhr der Italiener deutlich Bestzeit. Nur Teamkollege Timo Glock konnte noch einigermaßen folgen. Mit knapp drei Zehnteln Rückstand belegte der Kölner Rang zwei. "Das ist wirklich ein klasse Ergebnis für das Team", freute ich Trulli.

Trulli unschlagbar

Auch Glock war zufrieden mit Rang zwei: "Schon als ich die Ziellinie überfahren haben, wusste ich, dass es nicht reicht, um Jarno zu schlagen. Ich hatte leider einen kleinen Fehler drin." In der Nacht konnte Toyota das Setup des Deutschen deutlich verbessern. "Nach den Bremsproblemen am Freitag bin ich heute wirklich zufrieden."

Hinter der Toyota-Wand konnte sich Shanghai-Sieger Sebastian Vettel als erster Verfolger auf Startplatz drei stellen. Der Youngster wies dabei schon sechs Zehntel Rückstand auf. "Das war das beste, was wir rausholen konnten. Leider waren die Toyota heute etwas zu schnell für uns."

Auch für die beiden favorisierten Brawn GP waren die Toyota zu schnell. WM-Spitzenreiter Jenson Button belegte Rang vier, Teamkollege Rubens Barrichello sortierte sich als sechster ein. Weltmeister Lewis Hamilton konnte sich als bestes KERS-Auto mitten in das Brawn-Sandwich auf Position fünf schieben und unterstrich damit den Aufwärtstrend bei den Silberpfeilen.

Drei Deutsche in Top Ten

Nico Rosberg wird als drittbester Deutscher von Rang neun ins Rennen gehen. Nachdem der Williams-Pilot nach dem Freitagstraining noch auf einen Platz unter den ersten Sechs gehofft hatte, ließ der Wiesbadener im letzten Quali-Abschnitt nur Kimi Räikkönen hinter sich. "Ich hatte heute etwas Schwierigkeiten. Ich habe mich einfach nicht so wohl gefühlt im Auto", erklärte Rosberg anschließend.

Auch bei BMW-Sauber lief es nicht wie gewünscht. Nach dem schwachen Trainingseindruck verpassten beiden Autos das Q3. Robert Kubica (Platz 13) und Nick Heidfeld (Platz 14) teilen sich am Sonntag nur die siebte Startreihe. Punkte scheinen für das blau-weiße Duo zunächst einmal außer Reichweite.

Force India gibt Rote Laterne ab

Ein klarer Aufwärtstrend war bei Force India zu beobachten. Adrian Sutil verfehlte auf Platz 16 die zweite Runde des Qualifyings nur um fünf Hundertstel. Auch im Trainingsduell gegen Giancarlo Fisichella (Platz 18) konnte der Deutsche zunächst einen Erfolg feiern und in der Saisonbilanz ausgleichen. Doch die Freude des Deutschen kam verfrüht.

Die Rennleitung beschuldigte Sutil, den Red Bull von Mark Webber in dessen schneller Runde unfair behindert zu haben. Als Strafe wurde der Force India-Pilot von Rang 16 drei Startplätze nach hinten auf Position 19 versetzt. Für Webber nur ein schwacher Trost, dass er auf Platz 18 vorrückt. Während Teamkollege Vettel aus Reihe zwei ins Rennen geht, muss Webber eine große Aufholjagd starten.

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