Die Silberpfeile sind wieder da. Nachdem sich das neue Mercedes-Werksteam im ersten Training am Vormittag noch zurückgehalten hatte, ließen Nico Rosberg und Michael Schumacher im zweiten Test erstmals die Muskeln spielen. Mit weichen Reifen fuhr Rosberg schon früh im zweiten Test in 1:55.409 Minuten die Tagesbestzeit.
Vier neue und alte "Silberpfeile" an der Spitze
Lewis Hamilton wies auf Rang zwei bereits eine knappe halbe Sekunde Rückstand auf. Damit lag der McLaren -Pilot knapp vor dem zweiten Mercedes von Michael Schumacher, der sich auf den dritten Platz schob. Mit Jenson Button auf Position vier landete ein weiterer Fahrer mit Mercedes-Motor im Spitzenquartett. Wie viel die Zeiten Wert sind, wird sich wohl erst am Samstag zeigen. Am Vormittag klagten die Silberpfeile noch über Balance-Probleme.
Vier Deutsche in den Top Sechs
Dahinter meldeten sich auch die anderen deutschen Fahrer zu Wort. Sebastian Vettel (Red Bull) lag auf Rang fünf allerdings schon mehr als eine Sekunde hinter der Tagesbestzeit zurück. Knapp dahinter landete mit Nico Hülkenberg der vierte Deutsche unter den ersten Sechs.
Adrian Sutil begab sich am Nachmittag nicht auf Zeitenjagd. Als einer der wenigen Piloten blieb der Force India-Pilot hinter seiner Zeit vom ersten Training, die wenige Stunden zuvor noch für Platz eins im Klassement reichte. Auf Platz zwölf lag Sutil bereits zwei Sekunden hinter der Bestzeit.
Glock erneut mit Problemen
Die neuen Teams versammelten sich wieder einmal am Ende des Feldes. Timo Glock hatte bereits am Vormittag mit Kupplungsproblemen zu kämpfen und konnte auch am Nachmittag nur drei Runden drehen. Hinter den beiden Lotus-Fahrern Heikki Kovalainen und Jarno Trulli landete der Virgin-Mann auf Position 20. Sogar Bruno Senna im neuen HRT konnte mit 17 Runden die Kilometerleistung des Odenwälders noch übertreffen.
Für Sennas Teamkollegen Karun Chandhok sieht es dagegen nicht gut aus. Das zweite Auto von Hispania verließ auch am Nachmittag nicht die Box. Wie der Inder konnte sich auch Sebastien Buemi am Nachmittag keine Zeit notieren lassen. Der Schweizer musste nach nur einem Umlauf mit technischen Problemen wieder in die Box abbiegen.
| Fahrer | Team | Zeit |
|---|---|---|
| 1. Nico Rosberg | Mercedes GP | 1.55,409 Minuten |
| 2. Lewis Hamilton | McLaren | + 0,445 |
| 3. Michael Schumacher | Mercedes GP | + 0,494 |
| 4. Button | McLaren | + 0,667 |
| 5. Sebastian Vettel | Red Bull | + 1,050 |
| 6. Nico Hülkenberg | Williams | + 1,092 |
| 7. Felipe Massa | Ferrari | + 1,146 |
| 8. Vitaly Petrov | Renault F1 | + 1,341 |
| 9. Fernando Alonso | Ferrari | + 1,731 |
| 10. Pedro de la Rosa | Sauber F1 | + 1,846 |
| 11. Kamui Kobayashi | Sauber F1 | + 1,943 |
| 12. Adrian Sutil | Force India | + 1,952 |
| 13. Rubens Barrichello | Williams | + 2,043 |
| 14. Vitantonio Liuzzi | Force India | + 2,424 |
| 15. Robert Kubica | Renault F1 | + 2,746 |
| 16. Jaime Alguersuari | Toro Rosso | + 4,390 |
| 17. Mark Webber | Red Bull | + 5,035 |
| 18. Heikki Kovalainen | Lotus F1 | + 5,464 |
| 19. Jarno Trulli | Lotus F1 | + 5,581 |
| 20. Timo Glock | Virgin Racing | + 6,628 |
| 21. Lucas di Grassi | Virgin Racing | + 6,779 |
| 22. Bruno Senna | HRT F1 | + 11,559 |
| 23. Sebastien Buemi | Toro Rosso | keine Zeit |
| 24. Karun Chandhok | HRT F1 | keien Zeit |



