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Formel 1 Bahrain - Ergebnis Training 3

Ferrari lässt die Muskeln spielen

Fernando Alonso Foto: xpb 51 Bilder

Im letzten Test vor dem Qualifying hat sich Fernando Alonso die erste Bestzeit des Wochenendes gesichert. Nico Rosberg hinterließ auf Rang zwei einen starken Eindruck. Michael Schumacher blieb mit Platz vier erneut hinter dem Teamkollegen.

13.03.2010 Tobias Grüner

Die Spannung in Bahrain steigt immer mehr an. Im dritten freien Training zum ersten Grand Prix des Jahres haben die Favoriten schon einmal die Muskeln spielen lassen. Erstmals ließ dabei auch Ferrari Sprit aus den roten Boliden. Am Samstag fuhr Neuzugang Fernando Alonso in 1.54,099 Minuten die schnellste Zeit des Wochenendes.

Auch die Fans der Silberpfeile können sich auf das Qualifying freuen. Nico Rosberg bestätigte den starken Eindruck des Vortages und belegte zweieinhalb Zehntel hinter dem Spanier den zweiten Platz. Für Michael Schumacher scheint es keine leichte Aufgabe zu werden, vor dem eigenen Teamkollegen zu starten. Der Rückkehrer belegte im Samstagstest hinter Red Bull-Pilot Mark Webber den vierten Platz.

Schumi vor Vettel

Direkt hinter Schumi folgte mit Sebastian Vettel auf Rang fünf schon der nächste Deutsche. Vettel kam nach Bremsproblemen am Freitag endlich ohne Defekte durch die Sitzung und bewies, dass er einer der Mitfavoriten auf die Pole Position ist. Allerdings verspricht das Qualifying eine ganz enge Kiste zu werden. Die beiden Ferrari Piloten Alonso auf eins und Felipe Massa auf sechs trennten beim letzten Test nur sechs Zehntel.

Das vierte selbsternannte Spitzenteam von McLaren hielt sich dagegen noch etwas zurück. Lewis Hamilton blieb als einziger der WM-Favoriten sogar außerhalb der Top Ten. Dabei lag der Weltmeister von 2007 auf Rang zwölf direkt hinter den beiden Deutschen Nico Hülkenberg (Williams) und Adrian Sutil (Force India).

Glocks Virgin hat Rad ab

Für eine Schrecksekunde sorgte kurz nach Trainingsbeginn Timo Glock. Sein nagelneuer Virgin-Renner verlor plötzlich das linke Vorderrad. Zum Glück war der Odenwälder zum Zeitpunkt des Malheurs nicht schnell unterwegs und konnte sein unbeschädigtes Auto auf der Strecke halten. Auf drei Rädern ging es zurück an die Box. "Es war kein großer Schreck, aber ich fand es auch nicht wirklich gut", erklärte der Deutsche. "Es war wieder kein guter Start. Die Mechaniker hatten eine lange Nacht, da war die Radmutter nicht so stark angezogen, wie es hätte sein sollen."

Während Glock kurz danach wieder Gas geben konnte und am Ende einen achtbaren 19. Platz belegte, musste der Inder Karun Chandhok noch immer in der Box warten. Vor dem Samstagstraining war der Rookie vom spanischen HRT-Team noch zuversichtlich, dass es endlich mit der Jungfernfahrt klappt. Nun muss Chandhok ohne einen einzigen Testkilometer in das Qualifying. Teamkollege Bruno Senna konnte seinen Abstand zur Spitze immerhin auf unter zehn Sekunden verkürzen.

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