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GP Bahrain 2012 (1. Training)

Hamilton mit erster Bestzeit vor Vettel

Lewis Hamilton - McLaren - GP Malaysia - 24. März 2012 Foto: xpb 77 Bilder

McLaren-Pilot Lewis Hamilton hat im ersten Training zum Grand Prix von Bahrain die Bestzeit gesetzt. Der Brite verwies Sebastian Vettel im Red Bull auf Rang zwei. Paul di Resta wurde im Force India mit weichen Reifen Dritter.

20.04.2012 Bianca Leppert

Bei 29 Grad und strahlendem Sonnenschein startete die Formel 1 am Freitag (20.4.) in das Grand Prix Wochenende von Bahrain. Für die Teams war es auf den ersten Kilometern besonders wichtig, Daten über die Pirelli-Reifen zu sammeln. Da der Bahrain GP im vergangenen Jahr abgesagt wurde, hat noch niemand Erfahrungswerte unter Rennbedingungen mit den Pirelli-Pneus. Auch das DRS-System kommt zum ersten Mal in Bahrain zum Einsatz.

Neue Streckenvariante

Lewis Hamilton war der schnellste Mann am Freitagvormittag und knackte dabei beinahe schon die Pole-Position-Zeit aus dem Jahr 2009, als die Formel 1 das letzte Mal auf der verkürzten Streckenvariante unterwegs war. Der McLaren-Pilot benötigte 1.33,572 Minuten für die 5,412 Kilometer. Die Pole-Zeit aus dem Jahr 2009 steht bei 1.33,431 Minuten.

Sebastian Vettel landete mit 0,305 Sekunden Rückstand auf dem zweiten Platz. Vettel fuhr im ersten Training wie Teamkollege Mark Webber nun mit der aktuellsten Auspuffversion. In Shanghai hatte der Weltmeister noch eine alte Variante bevorzugt. Für den Deutschen dürfte der Wechsel eine größere Umgewöhnung zu sein.

Vettel schien zudem ein anderes Testprogramm als sein Teamkollege zu fahren. Er testete schon im ersten Training mit etwas weniger Sprit für das Qualifying. Daneben konnte man die Red Bull-Techniker beim Anbringen der Flowviz-Farbe am Frontflügel erkennen, die aerodynamische Luftströme sichtbar macht.

Force India mit weichen Reifen

Den dritten Platz nahm Paul di Resta im Force India ein - trotz zwischenzeitlichen KERS-Problemen. Überraschenderweise waren beide Piloten schon beim ersten Test mit den weichen Pirelli-Reifen auf der Strecke, was sicher zu den guten Rundenzeiten beigetragen hat.

Das ungewöhnliche Test-Programm hat einen Grund: Das Team überlegt, aus Sicherheitsgründen auf den Einsatz im zweiten Training zu verzichten. Am Mittwoch waren vier Mechaniker bei der Heimfahrt im Auto in einen Streit zwischen Polizei und Demonstranten geraten. Ein Molotow-Cocktail hatte das Fahrzeug nur knapp verfehlt.

Vier deutsche Piloten in den Top Ten

Der Sieger des letzten Rennens, Nico Rosberg, stellte seinen Mercedes auf den vierten Platz vor Jenson Button im McLaren, der wieder einmal im Training nicht ganz mit Hamilton nicht mithalten konnte. Nico Hülkenberg wurde auf dem sechsten Platz vor Michael Schumacher abgewunken.

Die achte Position nahm Mark Webber ein. Dem Australier fehlten 0,675 Sekunden auf seinen Teamkollegen. Kimi Räikkönen belegte den neunten Rang vor seinem Teamkollegen Romain Grosjean. Das Ferrari-Duo Fernando Alonso und Felipe Massa schloss den ersten Trainingslauf auf den Plätzen 13 und 15 ab.

Strecke mit ungewöhnlich viel Grip

Nach ersten Aussagen der Fahrer bot die Strecke schon am Freitagmorgen viel Grip. In den vergangenen Jahren sorgte der Wüstensand oft für schwierige Bedingungen. Am Donnerstag hatten die Streckenarbeiter die Piste noch mit einem riesigen Staubsauger von den feinen Körnchen befreit. Fleißigster Pilot war übrigens Paul di Resta mit 26 Runden.

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