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Mercedes

Taktischer Getriebwechsel bei Schumi

Mercedes Mechaniker - Formel 1 - GP Bahrain - 21. April 2012 Foto: xpb 38 Bilder

Michael Schumacher verliert fünf Startplätze. Damit startet der Altmeister von Rang 22 statt 17 in den GP Bahrain. Mercedes entschloss sich zu dem Getriebewechsel aus taktischen Gründen.

22.04.2012 Michael Schmidt

Michael Schumacher wird in der Startaufstellung zum GP Bahrain zwischen Autos Aufstellung nehmen, die er normalerweise nur beim Überrunden sieht. Vor ihm steht Pedro de la Rosa im HRT, hinter ihm Timo Glock im Marussia. Der siebenfache Weltmeister wird von seinem 17. Startplatz auf den 22. zurückgestuft, weil Mercedes außerhalb des Fünf-Rennen-Rhythmus das Getriebe wechselt. Es ist eine taktische Entscheidung. Das Getriebe selbst war erst zwei Rennwochenenden alt und unbeschädigt.

Taktische Entscheidung

Die Mercedes-Strategen gingen von folgender Überlegung aus. Wenn Schumacher ohnehin schon so weit hinten in der Startaufstellung steht und außerdem noch fünf frische Reifensätze für das Rennen hat, dann tun die fünf Startplätze nicht weh. Man könnte jetzt sogar bei einem Wetterwechsel einen Start aus der Boxengasse mit einem geänderten Setup in Erwägung ziehen.

Die modernen Schnellschalt-Getriebe sind mit ihrem Zyklus von fünf Rennen am Limit. Lewis Hamilton kann ein Lied davon singen. Er musste in China fünf Startplätze zurück, weil die Ingenieure nach dem GP Malaysia einen Schaden in der Kraftübertragung feststellten. Pastor Maldonado trifft in Bahrain das gleiche Schicksal. Nicht zu vergessen: Schumacher schied beim Saisonauftakt in Australien mit einem Getriebeschaden aus.

Neues Getriebe in Barcelona erlaubt

Der Wechsel auf eine neue Schalteinheit eröffnet Mercedes aber noch andere Optionen. Normalerweise hätte Schumacher bis einschließlich dem GP Monaco mit dem Getriebe fahren müssen, das in Malaysia debütierte. Jetzt darf er nach den Statuten beim nächsten Grand Prix in Barcelona erneut ein neues Getriebe verwendet, denn das hier in Bahrain eingebaute gilt lediglich als Austauschaggregat.

In Barcelona treten alle Autos mit gravierenden Modifikationen an. Man könnte sich vorstellen, dass Mercedes im Bereich des Hecks einige Neuheiten in der Hinterhand hat, für die ein neues Getriebe die Voraussetzung ist. Die kann man jetzt im Fall von Schumacher zwei Rennen früher einsetzen, als wenn er in seinem Getrieberhythmus geblieben wäre.

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