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GP Bahrain Test 2 (Ergebnis)

Hamilton wieder in eigener Liga

Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - Test - GP Bahrain - 9. April 2014 Foto: xpb 52 Bilder

Mercedes hat die totale Dominanz am Bahrain-Wochenende komplett gemacht. Auch am letzten Testtag in der Wüste war Lewis Hamilton Schnellster – 1,4 Sekunden vor dem ersten Verfolger. Wir haben die Zeiten und die Bilder.

09.04.2014 Tobias Grüner

Nach 8 Testtagen vor der Saison, einem kompletten Grand Prix-Wochenende und 2 Testtagen im Anschluss kann die Formel 1 dem Bahrain International Circuit nun endlich den Rücken kehren. In der letzten Testsession am Mittwoch (9.4.2014) war wieder einmal ein Mercedes ganz vorne. Damit belegten die Silberpfeile seit dem Freien Training in allen Sitzungen die Spitzenplätze.

Mercedes muss in Bahrain Reifen testen

Die Bestzeit von Lewis Hamilton zum Abschluss lag mit 1.34.136 Minuten nur eine Sekunde hinter der Pole Position-Runde von Nico Rosberg am Samstag. Allerdings können wir Ihnen leider nicht sagen, auf welcher Reifenmischung der Mercedes am Mittwoch bei seinem schnellen Lauf unterwegs war. Hamilton war genau wie Williams-Kollege Felipe Nasr am Mittwoch mit Reifentests beauftragt.

Pirelli bestimmte bei beiden Teams das Programm. Die Fahrer bekamen keine Informationen, auf welchen Gummis sie gerade herumrollten. Nachdem in der Früh ein Grundsetup gefunden war, wurden verschiedene neue Konstruktionen und Mischungen verglichen, die in der Saison 2015 zum Einsatz kommen könnten.

Nach dem vorzeitigen Ende beim Pirelli-Test mit Caterham am Vortag gab es für die Gummi-Experten aus Mailand dieses Mal richtig viele Daten. Hamilton legte 120 Runden zurück. Williams-Tester Nasr steuerte immerhin noch 65 Umläufe bei. Die Zeit von Nasr reichte allerdings nur für Rang 10 im Klassement.

Lotus und Ferrari machen früher Schluss

Langsamer war nur Romain Grosjean im Lotus, der erneut mit technischen Problemen zu kämpfen hatte. Wie schon in der ersten Testsession am Dienstag mit Maldonado mussten die Ingenieure den Feierabend etwas früher einläuten. Nach mickrigen 16 Runden war der Spaß vorbei.
 
Auch bei Ferrari war die Testwoche etwas zeitiger beendet als geplant. Fernando Alonso kam nur auf 12 Umläufe. Der Spanier war dabei im Auto von Kimi Räikkönen unterwegs. Nach wenigen Kilometern bemerkten die Techniker, dass eine Beschädigung am Chassis des F14T eine Weiterfahrt unmöglich macht. Der Iceman war schon im ersten Training heftig über die Curbs gerumpelt. Seit Freitag blieb der Schaden jedoch unbemerkt. Es wurde lediglich der Unterboden ausgetauscht.

Magnussen-Abflug nach Technik-Defekt

Auch Kevin Magnussen hätte den Tag beinahe etwas früher beendet. Kurz vor der Mittagspause stand der Däne plötzlich im Kiesbett. Ein technischer Defekt an der Aufhängung hatte für den heftigen Abflug gesorgt. Fast den ganzen Nachmittag wurde repariert. Erst eine halbe Stunde vor dem Abpfiff konnte der Rookie noch einmal kurz rausgehen und die drittschnellste Zeit setzen. Mehr als 26 Runden waren insgesamt aber nicht drin.

Zwischen Magnussen und Hamilton schob sich noch Jean-Eric Vergne im Toro Rosso. 1,4 Sekunden fehlten auf die Spitzenmarke des Silberpfeils - allerdings war der Franzose dabei auch mit Supersoft-Gummis unterwegs. Den zweitbesten Kilometerwert hinter Hamilton hatte sein Landsmann Jules Bianchi vorzuweisen. Der Marussia-Pilot drehte insgesamt 93 Runden.

In unserer Bildergalerie haben wir einige Fotos vom letzten Testtag gesammelt. Darin sehen Sie auch, welcher prominenter Besuch extra für Lewis Hamilton angereist war.

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