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GP Belgien 2010 - Ergebnis Qualifying

Webber gewinnt Pole in Regenlotterie

Spa-Qualifying Foto: xpb 26 Bilder

Mark Webber hat sich am Samstag (28.8.) in Belgien die fünfte Pole Position der Saison gesichert. Der Red Bull-Pilot verwies Lewis Hamilton im McLaren auf Rang zwei. Sebastian Vettel steht als bester Deutscher auf Platz vier. Die beiden Mercedes verpassten den Einzug in die Top-Ten.

28.08.2010 Tobias Grüner

Nach den verregneten Trainings am Freitag zeigte sich der Himmel von Spa auch im Qualifying von seiner unberechenbaren Seite. Schon in der ersten K.O.-Runde begann es an einigen Abschnitten der Strecke zu regnen, was zu viel Chaos auf der Piste sorgte. Die Leidtragenden waren am Ende Renault-Pilot Vitaly Petrov sowie beide Sauber-Männer Pedro de la Rosa und Kamui Kobayashi, deren Zeittraining vorzeitig im Kies endete.

Webber mit nachträglichem Geburtstagsgeschenk

Nachdem die Strecke zwischenzeitlich wieder abgetrocknet war, öffnete der Himmel im letzten Abschnitt noch einmal die Schleusen. Das glücklichste Los in der Wetterlotterie zog Mark Webber, der kurz vor dem einsetzenden Regen die schnellste Zeit gefahren war. Der Australier sicherte Red Bull damit die zwölfte Pole Position im 13. Rennen.

"Wir wussten, dass die erste Runde sehr wichtig wird. Das Wetter ist hier so unvorhersehbar", freute sich Webber anschließend. Mit der Pole Position machte sich der Routinier ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk. Am Vortag wurde Webber 34 Jahre alt. "Wir standen schon oft ganz vorne diese Saison. Jetzt müssen wir daraus auch Kapital schlagen", warnte der Red Bull-Pilot.

Hamilton fährt im Regen auf Rang zwei

Hinter dem WM-Spitzenreiter startet Lewis Hamilton auf Rang zwei. Der McLaren-Pilot ließ sich auch von den feuchten Bedingungen nicht beirren und konnte seine Zeit im Gegensatz zur Konkurrenz am Ende noch einmal verbessern. Für den Briten war Rang zwei allerdings nur Schadensbegrenzung. Unter trockenen Bedingungen waren der McLaren deutlich das schnellste Auto.

Hinter Hamilton steht überraschend Robert Kubica auf Rang drei. Der Renault-Pilot verwies sogar den zweiten Red Bull von Sebastian Vettel auf die vierte Position. "Es war eng heute. Es hätte alles rausspringen können bei dem Wetter", beklagte Vettel sein Pech. "Im Q3 war ich wohl etwas zu konservativ auf dem ersten Run und im zweiten Run habe ich gleich am Anfang etwas Zeit liegen lassen. Damit war alles gegessen." Jenson Button (McLaren) und Felipe Massa (Ferrari) teilen sich am Sonntag die vierte Startreihe.

Alonso nur auf Rang zehn

Hinter Rubens Barrichello schaffte auch Adrian Sutil den Sprung unter die ersten Zehn. Zwischenzeitlich sah es so aus, als könnte der Force India-Pilot sogar noch weiter nach vorne kommen als Platz acht. Unzufrieden war Sutil allerdings nicht: "Der achte Platz ist eine gute Ausgangsposition für morgen. Jeder weiß, dass hier Überholen möglich ist, wenn man einen guten Start hat sowieso. Es war ein gutes Qualifying."

Mit Nico Hülkenberg kam auch noch ein dritter Deutscher in die Top Ten. Der Williams-Pilot konnte in der dritten K.O.-Runde sogar Fernando Alonso hinter sich lassen, der sich im Regen verpokerte und nur von Platz zehn ins Rennen geht.

Die beiden Mercedes-Piloten verpassten dagegen den Einzug in die Runde der letzten Zehn knapp. Michael Schumacher gewann das Duell gegen Nico Rosberg nur um elf Tausendstel und sicherte sich Platz elf. Rosberg wurde zwölfter. Wegen der Strafe für das Ungarn-Foul gegen Rubens Barrichello muss Schumi am Sonntag allerdings von Platz 21 starten.

Mercedes im hinteren Mittelfeld

"Leider hat es nicht ganz für die Top Ten gereicht", sagte der Spa-Spezialist enttäuscht. "Die letzte Runde war nicht ganz verkehrsfrei. Dadurch war keine Verbesserung mehr möglich. Wir hoffen für morgen Glück zu haben und falls die Wetterkapriolen zuschlagen, dann an der richtigen Stelle zu sein. Wir haben für alle Bedingungen noch genug Reifen."

Rosberg darf allerdings nicht auf Platz elf aufrücken. Ein illegaler Getriebewechsel wirft den zweiten Silberpfeil fünf Ränge nach hinten. "Das ganze Wochenende war durchwachsen", klagte Rosberg anschließend. "Von den Neuerungen haben nicht alle funktioniert und dann noch der Getriebewechsel. Das Qualifying war auch nicht so gut. Ich habe von der Abstimmung her Richtung Regen gearbeitet, weil es morgen hoffentlich auch regnet."

Glock super zufrieden mit Platz 17

Im Gegensatz zu den Mercedes-Fahrern war es für Timo Glock schon ein Erfolg, dass er die zweite Runde des Zeittrainings erreichen konnte. Am Ende landete der Odenwälder als zweitbester Neuling hinter Heikki Kovalainen auf Rang 17. "Man muss bei solchen Bedingungen etwas Glück haben und zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Das war ich heute", freute sich der Deutsche. "Nach dem schwierigen zweiten Training gestern, lief es bei uns heute richtig gut und ich bin super zufrieden."

Weniger zufrieden dürfte Glock gewesen sein, als er nach dem Qualifying von der Rennleitung fünf Startplätze zurückgestuft wurde. Der Deutsche soll ausgerechnet Sakon Yamamoto unfair behindert haben.

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