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GP Belgien 2010 - Ergebnis Training 2

Alonso klaut Sutil die Tagesbestzeit

Fernando Alonso Foto: dpa 26 Bilder

Im zweiten Training zum GP Belgien am Freitag (27.7.) fuhr erneut Fernando Alonso die Bestzeit. Der spanische Ferrari-Pilot schnappte Adrian Sutil dabei den Tagesbestwert erst kurz vor Schluss vor der Nase weg. Sebastian Vettel wurde Sechster. Schumi landete auf der Zwölf.

27.08.2010 Tobias Grüner

Wie schon das erste Training am Morgen begann auch die zweite Session am Nachmittag auf nasser Piste. Bei aufreißender Wolkendecke trocknete die Ideallinie jedoch schnell ab, bis sich zur Halbzeit schließlich die ersten Piloten mit Slicks auf die Strecke wagten. Die Zeiten purzelten anschließend im Minutentakt.

Piloten müssen zwölf Minuten warten

Eine Viertelstunde vor Schluss wurde die Session plötzlich komplett gestoppt. Als Grund für die roten Flaggen gab die Rennleitung an, dass sich Zuschauer in einem gefährlichen Bereich befinden könnten. Während die Rennleitung die Strecke im Safety-Car inspizierte, mussten die ungeduldigen Piloten in der Box ausharren.

"Jetzt haben wir den ganzen Tag auf schönes Wetter gewartet und dann lässt man die Trainingszeit während des Abbruchs weiterlaufen. Das ist gegen den Menschenverstand", klagte Webber in der zwölfminütigen Pause. Drei Minuten vor Abpfiff gab Rennleiter Charlie Whiting das Training noch einmal frei. Um keine Zeit zu verlieren, reihte sich das komplette Feld in der Boxengasse auf, um noch eine schnelle trockene Runde zu drehen.

Alonso fährt Tagesbestzeit in der letzten Runde

Ganz vorne im Formel 1-Stau hatte sich Fernando Alonso platziert. Prompt drehte der Ferrari auch noch die schnellste Runde und überflügelte Sutil dabei um ein gutes Zehntel. Der Force India hinterließ auf Rang zwei als bester Deutscher dennoch einen guten Eindruck. Eine weitere Zehntel dahinter ließ sich Lewis Hamilton im McLaren die drittbeste Zeit notieren.

Im Gegensatz zu Teamkollege Jenson Button durfte Hamilton einen neuen Unterboden fahren. Die zweite Version für Button wird erst am Samstag in Spa eintreffen. Der Champion kam mit dem älteren Material immerhin noch auf den siebten Platz.

Vettel Sechster, Mercedes auf zwölf und 13

Hinter Robert Kubica (Renault) auf Rang vier und Felipe Massa (Ferrari) auf der Fünf lief Sebastian Vettel als Sechster ein. Die mehr als sechs Zehntel Rückstand auf die Spitze sollten wegen der wechselhaften Wetterbedingungen allerdings nicht überbewertet werden.

Auch die Plätze zwölf und 13 für das Mercedes-Duo Michael Schumacher und Nico Rosberg haben keine besonders hohe Aussagekraft. Nach Aussage Schumachers verlief der Trainingstag ohne größere Probleme. Als fünfter Deutscher im Bunde ließ sich Nico Hülkenberg die 15. Zeit notieren.

Glock kracht in die Bande

Für Timo Glock war das zweite Training dagegen schon nach einer Viertelstunde beendet. In Kurve neun kam der Virgin Pilot auf die nasse Markierung und drehte sich in den Reifenstapel. Der Pilot überstand den Crash unverletzt, musste aber ohne sein demoliertes Autos zurück an die Box trampen.

Auch Mark Webber hatte mit Problemen zu kämpfen. Der Red Bull des WM-Spitzenreiters stotterte zwischenzeitlich im Schongang über die Piste. Webber vermutete ein Motorenproblem, was die Box nach Analyse der Telemetrie allerdings nicht bestätigen konnte. Webber gab zwar kurz wieder Gas, stand später allerdings lange an der Box. Ausgerechnet an seinem 34. Geburtstag musste der Routinier die Session auf dem enttäuschenden 18. Platz beenden.

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