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GP Belgien 2011 - Ergebnis Training 3

Regen, Regen, Regen - Webber Schnellster

Mark Webber Foto: Red Bull 63 Bilder

Im dritten Training bestimmte erneut der Regen das Geschehen auf der Strecke in Spa. Mark Webber war wie schon am Freitag der schnellste Mann auf der feuchten Piste. Nun fürchten alle eine Lotterie im Qualifying.

27.08.2011 Tobias Grüner

Es scheint, als hätte das Wetter in Spa den Formel 1-Zeitplan im Hinterkopf. Kaum zeigte die Strecke nach den nächtlichen Niederschlägen die ersten trockenen Flecken, öffnete der Himmel wieder seine Schleusen. Pünktlich zum Anpfiff des dritten Trainings um 11.00 Uhr ging ein mächtiger Regenguss über Spa-Francorchamps nieder, der die komplette 7,004 Kilometer lange Strecke innerhalb von Minuten unter Wasser setzte.

Die meisten Piloten wurden in der Installationsrunde von den Niederschlägen überrascht. Lotus-Pilot Heikki Kovalainen funkte seinem Team: "Das ist Hardcore. Es macht Spaß, aber es ist ziemlich riskant." Jenson Button fügte hinzu: "Das ist schlimmer als in Kanada", und verlangte schon aus dem Auto heraus nach einem Satz trockener Klamotten.

Halbes Training fällt ins Wasser

Erst nach 25 Minuten Wartezeit, in der sich der Regen wieder verzog, trauten sich die ersten Piloten mit Extrem-Regenreifen wieder auf die Strecke. In den letzten zehn Minuten wurden sogar die Intermediate-Reifen aus dem Regal geholt. Die Zeiten wurden gegen Ende immer schneller, je mehr die Autos das Wasser von der Ideallinie verdrängten.

Am Ende war Mark Webber wie schon am Freitag ganz vorne in der Zeitentabelle. Der Australier, der am Vormittag seine Vertragsverlängerung bei Red Bull bekanntgegeben hat und am Samstag auch noch seinen 35. Geburtstag feiert, setzte sich mit 58 Tausendsteln Vorsprung nur knapp gegen McLaren-Konkurrent Lewis Hamilton durch. Webbers Bestzeit von 2:08.988 Min. lag allerdings noch deutlich unter seiner schnellsten (Trocken-)Runde vom Freitag, die er in 1:50.321 Min. absolviert hatte.

Deutsche Piloten im Regen schnell

Dass sich Toro Rosso-Pilot Jaime Alguersuari auf Rang drei einreihen konnte, zeigt, dass das Klassement nicht sehr aussagekräftig ist. Sebastian Vettel ging etwas weniger Risiko ein als sein Teamkollege Webber und ließ sich hinter Jenson Button (McLaren) die fünftbeste Zeit notieren. Mit Nico Rosberg auf Rang sieben, Adrian Sutil auf Platz acht und Michael Schumacher auf zehn kamen noch drei weitere deutsche Piloten in die Top Ten.

Auch Heidfeld-Ersatzmann Bruno Senna zeigte eine ansprechende Leistung am Samstagvormittag. Zwar leistete sich der Brasilianer mit dem berühmten Namen auch wieder einen Ausrutscher, am Ende zeigte er auf Rang neun aber erste Zeichen seines Talents. Timo Glock konnte im Virgin dagegen nicht glänzen. Er ließ auf Rang 20 nur die beiden Hispania-Autos und die beiden Ferraris hinter sich.

Ferrari spart Reifen für das Qualifying

Die Italiener hatten sich entschieden, die roten Autos bei den widrigen Bedingungen längere Zeit in der Box zu lassen. Felipe Massa fuhr nur sieben Runden und wurde mit 13,4 Sekunden Rückstand Vorletzter. Teamkollege Fernando Alonso rollte nur für fünf Installationsrunden aus der Garage und sicherte sich ohne Zeit die Rote Laterne. Nach Informationen aus dem Team wollten die Ingenieure Intermediates für den Rest des Wochenendes sparen.

Doch wie das Wetter im Qualifying um 14.00 Uhr sein wird, kann niemand voraussagen. Das spezielle Mikroklima in den Ardennen ist schwer zu lesen. In der Region werden bis zum Nachmittag Schauer erwartet. Wo genau sie vorbeiziehen, zeigt das Wetterradar allerdings erst wenige Minuten vorher an. Für den Rennsonntag sind übrigens trockene Bedingungen vorhergesagt. Es wird also spannend, wie sich die Teams in puncto Setup entscheiden werden.

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