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GP Belgien 2012 (Training 1)

Spa-Auftakt fällt ins Wasser

Kimi Räikkönen - Lotus - Formel 1 - GP Belgien - Spa - 31.8.2012 Foto: xpb 67 Bilder

Die Formel 1 hat sich mit viel Regen aus der Sommerpause zurückgemeldet. Beim ersten Training zum GP Belgien mussten die Piloten mit widrigen Bedingungen kämpfen. Schnellster Pilot bei den Wasserspielen von Spa war Kamui Kobayashi.

31.08.2012 Tobias Grüner

Eigentlich wollte die Formel 1 nach der Sommerpause voll durchstarten. Doch das typische Ardennen-Wetter machte den Ingenieuren und Piloten einen Strich durch die Rechnung. Schon in der Nacht zum Freitag hatte es über der Strecke in Spa heftige Regenfälle gegeben. Nach einer kurzen Pause in der Früh legten die Niederschläge pünktlich zu Beginn der ersten Trainingssitzung wieder zu.

Schnell bildeten sich kleine Bäche und Seen auf der Strecke. An einen geregelten Testbetrieb war nicht zu denken. Nur zögerlich wagten sich die Piloten mit profilierten Reifen auf die rutschige Bahn. Zu viel Risiko wollte niemand eingehen, obwohl die Testpläne eigentlich die Erprobung neuer Teile vorgesehen hatte.

Massa rollt mit Motorschaden aus

Bis auf kleinere Abflüge neben die Piste und Ausrutscher in den Bremszonen gab es keine größeren Zwischenfälle zu beobachten. Alle Piloten brachten ihre Autos heil zurück an die Box. Nur Felipe Massa schaffte es nicht aus eigener Kraft in die Garage, was aber nicht am Fahrer lag. Der Ferrari-V8 im Heck des Brasilianer gab kurz vor Ablauf der Sitzung den Geist auf. Massa musste sein Auto neben der Zielschikane abstellen und zu Fuß im Regen zur Box laufen.

Die Zeitentabelle hatte bei den widrigen Bedingungen nur wenig Aussagekraft. Viele Piloten verzichteten über weite Strecken der Sitzung sogar ganz auf gezeitete Runden. Stattdessen wurden Boxenstopps geübt oder Aerodynamik-Tests absolviert.

Kobayashi schnell und fleißig

Schnellster Fahrer war am Ende Kamui Kobayashi im Sauber, der mit 20 Runden auch die meisten Kilometer abspulte. Die beiden Ferrari-Piloten Fernando Alonso und Felipe Massa boten den Fans auf den ungewöhnlich gut besetzten Tribünen nur wenig Action. Sie absolvierten gerade einmal vier bzw. zwei Umläufe.

Nach dem Dauerregen in der ersten Sitzung haben die Meteorologen für das zweite Training (-> hier im Live-Ticker) etwas bessere Bedingungen vorhergesagt. Ob sich das launische Ardennen-Wetter an die Prognosen hält und einen geregelten Testbetrieb zulässt, ist allerdings fraglich.

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