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GP Belgien 2012 (Training 2)

Regen bringt Testbetrieb zum Erliegen

Sebastian Vettel - Red Bull - Formel 1 - GP Belgien - Spa-Francorchamps - 31. August 2012 Foto: Red Bull 84 Bilder

Der Dauerregen in Spa hat auch das zweite Training gestört. Die durchnässten und durchgefrorenen Fans auf den Tribünen bekamen nur wenig Action zu sehen. Nur für Marussia gab es am Ende eine positive Überraschung.

31.08.2012 Tobias Grüner

Mit großen Erwartungen sind die Fans und die Formel 1-Teams nach Spa gereist. Doch die Euphorie zum Ende der Sommerpause wich am Freitag schnell der Ernüchterung. Schon in der Nacht braute sich etwas über den Ardennen zusammen. In der Früh begann es schließlich zu regnen  - und es sollte den ganzen Tag nicht mehr aufhören.

Regen stoppt Testbetrieb

Schon im ersten Training entschieden sich die meisten Teams zum Abwarten. Einzig Sauber-Pilot Kamui Kobayashi kam mit 20 Runden etwas ins Schwitzen. Der Japaner fuhr in 2:11.389 Minuten auch die schnellste Zeit des Tages, die wegen der Bedingungen aber keine große Aussagekraft besitzt.

Am Nachmittag kam das Geschehen auf der Strecke dann komplett zum Erliegen. Obwohl erste Wetterprognosen von einer Abschwächung der Niederschläge ausgingen, wollte es einfach nicht aufhören zu regnen. Bäche flossen über den Asphalt, in den Senken bildeten sich kleine Seen. Bei erhöhter Aquaplaning-Gefahr traute sich lange niemand auf die Piste.

Teams lernen nicht viel im Training

Erst nach Halbzeit der Sitzung wagte sich mit Nico Rosberg der erste Pilot ins Freie. Nach und nach folgten einige Kollegen zögerlich. Mehr als Installationsrunden und Startübungen bekamen die frierenden Fans auf den Tribünen allerdings nicht zu sehen. "Wir können unter diesen Bedingungen nichts lernen", hatte McLaren-Technikchef Paddy Lowe in der Mittagspause entschuldigt.

Bis kurz vor Ende der Sitzung sah es so aus, als würde sich gar kein Pilot in der zweiten Sitzung eine Rundenzeit notieren lassen. Doch die FIA erlaubte allen Teams, nach Ablauf der Uhr noch einmal Startübungen auf der Zielgeraden zu absolvieren. Und so tauchte bei zehn der 24 Fahrer doch noch eine Zeit auf dem Monitor auf.

Tabelle nur mit statistischem Wert

Die Tabelle, die nur für Statistiker von Interesse sein dürfte, zeigte am Ende ein kurioses Ergebnis an. Charles Pic sorgte in 2:49.354 Min. für die erste Trainingsbestzeit eines Marussia-Piloten. Mit fünf Runden hat Nico Hülkenberg die meisten Runden absolviert.

Michael Schumacher schaffte es in seinen vier Runden tatsächlich noch einen kleinen Regelverstoß einzubauen. Er wurde von seinem Team angewiesen, in jeder Runde zu Startübungen in die Box abzubiegen. Einmal verpasste der Rekordchampion allerdings die korrekte Einfahrt und bog erst hinter dem Pylonen über die schraffierte Fläche in die Boxengasse ein. Obwohl er der einzige Pilot auf der Strecke war und niemand gefährdete, baten ihn die Stewards anschließend zum Gespräch über den Zwischenfall.

Am Samstag soll der Himmel über Spa wieder etwas aufklaren. Die Teams rechnen mit trockenen Bedingungen – auch zum Rennen am Sonntag. Es wird spannend, wer sich in der einstündigen Trainingssitzung am Vormittag am besten auf die trockene Strecke einstellen kann.

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