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Radio Fahrerlager GP Belgien2012

Die heißesten Storys aus Spa

Michael Schumacher - Mercedes - 300 Grand Prix-Feier - Formel 1 - GP Belgien - Spa-Francorchamps - 1. September 2012 Foto: xpb 77 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Spa passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Gerüchteküche gesammelt. Dieses Mal unter anderem mit Jenson Button, Michael Schumacher, Valtteri Bottas, Adrian Sutil und vielen mehr...

05.09.2012 Tobias Grüner, Michael Schmidt

Button mit Platzangst im Wasser

Die McLaren-Piloten verbrachten die Sommerpause mit Sport. Lewis Hamilton übte sich in den Bergen Colorados im Bergsteigen. "Rauf ging, runter war gar nichts für mich." Jenson Button nahm zuerst an einem Triathlon auf den Philippinen teil, später auch noch bei einem selbst organisierten Charity-Triathlon in England. Dabei musste er aber schon beim Schwimmwettbewerb aufgeben. "Ich hatte meinen Neoprenanzug vergessen und mir den meiner Freundin ausgeborgt. Er wurde an gewissen Stellen ein bisschen eng. Da bekam ich Platzangst."

Triathlon auf die finnische Art

Williams-Testpilot Valtteri Bottas war ebenfalls gut beschäftigt in den Sommerferien. Zuerst feuerte er seine Freundin Emilia an, die bei den olympischen Spielen im Schwimmbecken um Medaillen kämpfte. Dann nahm er an einem speziellen Triathlon in Finnland teil. Dieser bestand nicht nur aus 250 Meter Schwimmen, zehn Kilometer Radfahren und 3,5 Kilometer Laufen. Nach dem Ziel musste jeder Teilnehmer auch noch einen Liter Bier runterstürzen. Bottas gewann die Veranstaltung in einer Zeit von 34 Minuten. Na dann Prost!

Spa-Zuschauer bekommen Schrott zu sehen

Spa war nicht nur in der Formel 1 ein Crashfestival. Auch in den anderen Rahmenrennen krachte es heftig. Im ersten Rennen der GP2-Serie flog Nigel Melker frontal in die Reifenstapel der Eau Rouge-Kurve. Der Holländer musste mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden, wodurch sich der Rest des Rahmenprogramms um eine Stunde verzögerte.

In der GP3-Serie erwischte es Robert Cregan in der Blanchimont-Kurve. Beide Crashpiloten blieben unversehrt. Die spektakulärste Einlage bot der Holländer Jeroen Mul im Porsche Supercup. Er überschlug sich auf der Kemmel-Geraden und rodelte 200 Meter lang auf dem Dach über den Grünstreifen, bevor er wieder auf die Räder kippte und in die Leitplanke einschlug. Wie durch ein Wunder gab es auch hier keine Verletzten.

Zieht Ecclestone den nächsten Fisch an Land?

Beim Streit um das aktuelle Concorde Abkommen erinnert sich Frank Williams an eine Szene aus dem Jahr 1985. "Ich glaube, es war in Hockenheim. Bernie erzählte uns, dass er die TV-Rechte an sich gerissen habe. Teddy Mayer von McLaren und Ken Tyrrell hätten Bernie am liebsten erschlagen. Der alte Fuchs hatte ohne unser Wissen einen großen Fisch an Land gezogen."

Geografiestunde bei McLaren

Bei einer McLaren-Presserunde wurden die anwesenden Journalisten gefragt, welches das nördlichste Rennen im GP-Kalender sei. Die meisten tippten auf Montreal. Falsch! Es ist Silverstone. Hätten sie es gewusst? Und was war das nördlichste GP-Rennen aller Zeiten? Wir sagen jetzt aus dem Handgelenk mal ganz flott der GP Schweden, der zwischen 1973 und 1978 ausgetragen wurde. Wenn ihnen ein Schauplatz einfällt, der noch näher am Nordmeer liegt, sagen Sie es uns bitte.

Schumi sieht Rente nahen

Als Schumacher bei seiner Feier zum 300. GP-Wochenende von einem vorwitzigen Journalisten gefragt wurde, ob er schon an die 400er Feier denke, da musste der Rekordweltmeister kurz überlegen. Dann die Antwort: "Daran glaube ich nicht mehr." Mehrere junge Fahrer im Feld sollen aufgeatmet haben. Bei durchschnittlichen 20 Grands Prix pro Saison wäre Schumacher im Jahr 2017 reif für die 400. Zwei Jahre vor seinem 50. Geburtstag.

Ecclestone bedauert Schumi-Abschied

Das Jubiläum wurde am Samstagabend vor dem Mercedes-Motorhome mit einer kurzen Zeremonie gefeiert. Dabei wurden natürlich auch Geschenke verteilt: Von Mercedes gab es ein kleines Modell eines alten Silberpfeils, eine große Torte in Helmform und eine Original-Nase mit allen Rennen des Rekordchampions. Auch Bernie Ecclestone war dabei. Der F1-Boss überraschte vor dem Start mit der Aussage: "Es tut mir leid, dass Schumi nicht mehr gewinnen konnte. Wir werden ihn vermissen."

HRT übt sich in Prozentrechnung

Pedro de la Rosa bezeichnet die Saison von HRT als einzigen Fortschritt. "In Melbourne lagen wir noch über 107 Prozent von der Bestzeit entfernt. In Budapest waren es nur noch 103 Prozent." Beim GP Singapur soll ein Upgrade den Rückstand weiter verkürzen.

Crashpilot wird FIA-Steward

Beim GP Belgien gab es ein Wiedersehen mit Eliseo Salazar. Der heute 57-jährige Chilene wurde von der FIA als Fahrer-Kommissar bestellt. Salazar fuhr zwischen 1981 und 1983 insgesamt 24 Grand Prix für March, ATS und Ensign und sammelte sogar drei WM-Punkte. Berühmt wurde er, als er 1982 beim GP Deutschland den in Führung liegenden Nelson Piquet von der Strecke rempelte.

Piquet bedankte sich dafür mit Faustschlägen und Fußtritten. Nachzuschauen bei YouTube. Die beiden Streithähne haben sich mitterweile versöhnt. Vor ein paar Jahren trafen sie sich im Fahrerlager von Interlagos und stellten zum Spaß für die Fotografen die Szene von Hockenheim nach. Salazar wäre bei seinem FIA-Einsatz beinahe mit einem ähnlichen Vorfall konfrontiert worden. Es fehlte nicht viel, da hätte Lewis Hamilton seinem Unfallgegner Romain Grosjean eine runtergehauen.

Sutil 2013 wieder im Rennen?

Adrian Sutil ließ sich mit seinem Manager Manfred Zimmermann im Fahrerlager von Spa blicken. Seit seinem letzten Grand Prix in Sao Paulo wartet der Deutsche auf die Rückkehr ins Cockpit. Die Chancen auf ein Comeback in der Königsklasse 2013 seien allerdings "nicht schlecht", erklärte Sutil. Sollten sich doch noch alle Türen schließen, zog der ehemalige Force India-Pilot als Alternative auch einen Platz in der DTM in Betracht. 

Freud und Leid im Hülkenberg-Lager

Für Timo Gans, den Manager von Nico Hülkenberg, gab es am Sonntagmorgen ein böses Erwachen. Der Stuttgarter hatte unplanmäßig in Köln übernachtet, was Langfinger zu einem Einbruch in sein Auto nutzten. Dabei wurden Handy und Wertsachen gestohlen. Nach einem Besuch bei der Polizei erreichte Gans am Sonntag mit Verspätung das Fahrerlager. Erst nach dem vierten Platz von Hülkenberg war die Laune wieder besser.

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