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GP Belgien 2012 (Training 3)

Alonso schnellster auf trockener Strecke

Fernando Alonso GP Belgien 2012 Foto: xpb 77 Bilder

Im dritten Training am Samstag (1.9.) konnten die Formel 1-Piloten im belgischen Spa erstmals die Slicks aufziehen. Schnellster Pilot auf trockener Strecke war Fernando Alonso. Räikkönen und Perez belegten die weiteren Plätze in einem bunt gemischten Klassement.

01.09.2012 Tobias Grüner

Nach dem verregneten Freitag mussten die Formel 1-Piloten das komplette Testprogramm in die eine Stunde im dritten Training am Samstagvormittag packen. Bei trockenen, aber kühlen Bedingungen (14°C), bereiteten sich alle Teams auf das Qualifying vor. Wie erwartet konnten die Zuschauer viel Betrieb auf der Strecke beobachten.

Alonso fährt letzte Trainings-Bestzeit

Schnellster Pilot war am Ende Fernando Alonso im Ferrari. Der WM-Spitzenreiter umrundete die 7,004 Kilometer lange Ardennen-Achterbahn in 1:48.542 Minuten. Mit viel Verkehr auf der Strecke und verschiedenen Setup-Programmen, die in der kurzen Trainingszeit ausprobiert wurden, sind die Platzierungen aber nicht ganz so aussagekräftig wie gewöhnlich.

Es ist auch nicht verwunderlich, dass das Klassement bunt gemischt ist. Anderthalb Zehntel hinter Alonso reihte sich Kimi Räikkönen mit seinem Lotus auf Rang zwei ein. Die drittbeste Zeit ließ sich Sergio Perez notieren, vor seinem Sauber-Teamkollegen Kamui Kobayashi.

Bester McLaren war Jenson Button auf Position fünf. Lewis Hamilton landete nur auf Rang zwölf. Allerdings waren die Chrompfeile lange mit viel Sprit unterwegs, um Daten für das Rennen am Sonntag zu sammeln.

Red Bull mit Reserven

Hinter dem zweiten Ferrari von Felipe Massa rangierte Mark Webber als bester Red Bull-Fahrer auf Platz sieben. Auch Sebastian Vettel, der die neuntbeste Zeit fuhr, konnte nicht ganz überzeugen. Allerdings setzten beide Red Bull-Fahrer ihre schnellsten Runden auf der härteren Reifenmischung. Das Weltmeisterteam scheint also noch etwas Reserven zu besitzen.

Mitten ins Red Bull-Sandwich auf Rang acht schob sich Romain Grosjean im zweiten Lotus. Der letzte Top Ten-Platz ging an Paul di Resta im Force India. Die ersten zehn Fahrer lagen innerhalb von nur achteinhalb Zehntel, was auf ein spannendes Qualifying schließen lässt.

Rosberg muss Silberpfeil mit Defekt abstellen

Mercedes erlebte einen verkorksten Trocken-Auftakt ins Spa-Wochenende. Michael Schumacher landete nur auf Rang 13 und scheint um einen Platz im Top 10-Qualifying kämpfen zu müssen. Für Teamkollege Nico Rosberg war die dritte Trainingssitzung schon nach fünf Runden beendet. Ohne Vortrieb musste er seinen Silberpfeil am Streckenrand abstellen. Die erste Ferndiagnose deutet auf einen Getriebeschaden hin.

Nico Hülkenberg landete im zweiten Force India auf Rang 14 direkt hinter Schumi. Timo Glock kam wieder einmal nur auf Rang 20. Allerdings scheinen die Marussia in Spa näher an den Caterhams dran zu sein als gewöhnlich.

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