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GP Belgien 2013 (Qualifying)

Hamilton mit Pole in Chaos-Quali

Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP Belgien - Spa-Francorchamps - 24. August 2013 Foto: xpb 66 Bilder

Lewis Hamilton hat sich in Spa-Francorchamps die vierte Pole Position in Folge gesichert. Der Mercedes-Pilot profitierte von einem guten Timing im Regen. Die beiden Red Bull von Sebastian Vettel und Mark Webber sitzen dem Briten allerdings direkt im Nacken.

24.08.2013 Tobias Grüner

Der Regen spielte im Qualifying von Spa mal wieder den Zeremonienmeister. Pünktlich zehn Minuten vor der entscheidenden Session am Samstag (24.8.2013) begann es aus dem wolkenverhangenen Himmel zu tröpfeln. Nach einer kurzen Trockenphase ging vor dem entscheidenden Top Ten-Finale dann noch ein zweiter kurzer Schauer nieder. So entwickelte sich in den letzten Minuten ein echter Krimi im Kampf um die Pole Position.

Zunächst sah es so aus, als könnte Paul di Resta die Sensation schaffen. Als die Strecke zu Beginn der Q3-Sitzung noch an einigen Stellen trocken war, setzte der Schotte bereits auf Intermediates. Die gesamte Konkurrenz hatte es verzweifelt mit Slicks versucht, was sich als falsche Entscheidung herausstellte. Lange hielt Di Resta die provisorische Pole Position. Doch in den letzten Sekunden des Finales trocknete die Strecke so weit ab, dass die beiden Mercedes und die beiden Red Bull die Zeit doch noch unterbieten konnten.
 
Als letzter ging Lewis Hamilton über die Linie. Der Brite hatte damit die besten Bedingungen, und er nutzte sie auch aus. Mit knapp 2 Zehnteln Vorsprung sicherte sich der Mercedes-Pilot die vierte Pole Position in Folge. Sebastian Vettel startet neben dem Silberpfeil aus der ersten Reihe. "Das war wirklich eine komplette Überraschung heute. Ich fühle mich bei wechselnden Bedingungen immer wohl. Wir sind von der Leistung noch immer hinter Red Bull. Deshalb freut mich die Pole Position ganz besonders."

Hamilton in letzter Sekunde vor Vettel

Vettel war ebenfalls zufrieden. Es hatte zu Beginn des Q3 noch danach ausgesehen, als müsste der Weltmeister von weiter hinten starten. "Wir können mit dem Ergebnis glücklich sein. Wir dachten, der Regen nimmt zum Ende der Sitzung immer weiter zu. Aber zum Glück ist es überraschenderweise nochmal trockener geworden. Aber es ist irgendwie auch schade, schon wieder die Pole Position zu verpassen. Meine letzte Runde war nicht ganz perfekt."

Auch die zweite Reihe teilen sich ein Red Bull und ein Mercedes. Mark Webber sicherte sich Rang 3, Nico Rosberg geht von Startplatz 4 ins Rennen. "Es war unglaublich, die Bedingungen haben sich ständig geändert. Man wusste nicht was kommt. Es lief ganz gut für uns, am Ende aber für mich unglücklich. Wenn es wieder mehr geregnet hätte, wäre ich vorne gewesen." Paul di Resta wusste auf Rang 5 nicht, ob er sich freuen oder ärgern sollte. Der Force India teilt sich die dritte Reihe mit McLaren-Pilot Jenson Button.

Ferrari nur in der fünften Reihe

In Reihe vier starten am Sonntag die beiden Lotus. Romain Grosjean konnte Kimi Räikkönen 3 Zehntel hinter sich lassen und sicherte sich Platz 7. Komplett verwachst haben die beiden Ferrari-Fahrer. Fernando Alonso und Felipe Massa standen an der Box, als die Strecke in den letzten Minuten am schnellsten war.
 
Im ebenfalls spannenden, aber komplett trockenen, zweiten Quali-Abschnitt zogen Nico Hülkenberg und Adrian Sutil den Kürzeren. Beide verpassten den Einzug in die Top Ten auf den Plätzen 11 und 12 nur knapp. Hülk fehlten 21 Tausendstel, Sutil war 68 Tausendstel zu langsam. Auf der mit 7,004 Kilometer längsten Strecke im Kalender eine Winzigkeit.

Kleine Teams pokern erfolgreich mit Slicks

Von dem Wetter-Chaos in der ersten Runde profitierten vor allem die kleinen Teams. Giedo van der Garde und die beiden Marussia-Piloten pokerten als einzige mit Slickreifen in den letzten Minuten. Das Risiko zahlte sich aus. Van der Garde fuhr die drittschnellste Zeit in der ersten K.O.-Runde. Auch Max Chilton und Jules Bianchi kamen durch.
 
Bei trockeneren Bedingungen im Q2 ging allerdings nicht mehr viel nach vorne. Die drei Glückspilze aus dem Q1 starten am Sonntag von den Plätzen 14 bis 16 – Van der Garde vor Bianchi und Chilton. Die Verlierer der halbfeuchten Bedingungen in Q1 hießen Toro Rosso und Williams, die auf den Plätzen 17 bis 20 frühzeitig ausschieden. In der letzten Startreihe gehen Esteban Gutierrez (Sauber) und Charles Pic ins Rennen.

In unserer Galerie haben wir die Bilder vom Qualifying-Samstag in Spa.

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