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GP Belgien 2013 (Training 2)

Vettel mit Bestzeit und Reifenplatzer

Sebastian Vettel - Red Bull - Formel 1 - GP Belgien - Spa Francorchamps - 23. August 2013 Foto: Red Bull 95 Bilder

Red Bull hat im zweiten Training von Spa die Zeiten vorgegeben. Die schnellste Runde des Tages von Sebastian Vettel war am Ende 8 Zehntel schneller als die Konkurrenz. Allerdings gab es beim Weltmeister auch Sorgenfalten. Seinem rechten Hinterreifen ging schlagartig die Luft aus.

23.08.2013 Tobias Grüner

Erwartet uns ein von Red Bull dominiertes Rennwochenende in Spa? Die Zeiten aus dem zweiten Training geben der Konkurrenz Anlass zur Sorge. Mit 8 Zehnteln Vorsprung deklassierten Sebastian Vettel und Mark Webber bei trockenen Bedingungen den Rest der Konkurrenz. Dabei fuhr das Red Bull-Duo seine schnellen Runden mit den weicheren Medium-Reifen auch noch relativ früh in der zweiten Sitzung, als die Strecke noch nicht so schnell war.

Allerdings war bei Red Bull nicht alles in bester Ordnung. Bei seinem Longrun auf der weichen Mischung platzte Vettel in der Stavelot-Kurve plötzlich der rechte Hinterreifen. Da der Gummi in der Doppel-Rechts-Kehre eigentlich entlastet ist, könnte ein Fremdteil für den Schaden verantwortlich sein. Nach dem Reifendrama von Silverstone dürften bei Pirelli jedoch alle Alarmglocken klingeln.

Red Bull-Teamchef hofft auf schnelle Aufklärung

"Da Sebastian den Reifen noch relativ in einem Stück zurück an die Box gebracht hat, stehen die Chancen gut, dass Pirelli den Grund relativ schnell herausfindet", erklärte Red Bull-Teamchef Christian Horner in einem ersten Statement. Von einer Red Bull-Dominanz in Sachen Rundenzeiten will der Brite noch nichts wissen. "10 Kilo Sprit bedeuten auf der langen Runde hier 4 Zehntel Unterschied. Auf die Freitagszeiten gebe ich nichts."

Erster Verfolger des Red Bull-Duos war am Freitag Romain Grosjean. Bei den Longruns schien der Rückstand des Lotus-Piloten nicht ganz so groß wie auf einer Runde. Das sollte den Fans Hoffnung geben. Ein weiterer Faktor, der gegen ein Red Bull-Fest in Spa spricht, ist das Wetter. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag soll es regnen. "Die Frage ist nur wann", so Horner.

Ferrari und Mercedes mit Problemen

Bei Ferrari sah man das Trainingsresultat mit gemischten Gefühlen. Felipe Massa landete hinter Grosjean auf Rang 4, bei Fernando Alonso war dagegen der Wurm drin. Der Spanier stand lange an der Box und bekam keine richtig schnelle Runde hin. Nur Rang 7 für Alonso hinter dem überraschend schnellen Jean-Eric Vergne (Toro Rosso) und Kimi Räikkönen im zweiten Lotus.

Auch die Mercedes-Fans sollten sich langsam Sorgen machen. Nico Rosberg beendete das Training auf Rang 9, Ungarn-Sieger Lewis Hamilton landete gar nur auf Position 12. Zwar waren die Trainingszeiten auch zuletzt in Budapest schwach, doch am Freitag in Spa deuteten einige Verbremser und Ausrutscher in die Auslaufzone auf größere Probleme hin.
 
Zwischen den beiden Silberpfeilen landete das Force India-Duo auf den Plätzen 10 und 11. Paul di Resta war dabei nur 18 Tausendstel vor Adrian Sutil. Nico Hülkenberg – der vierte Deutsche im Bunde – landete direkt hinter Hamilton auf Platz 13.

Van der Garde kracht in die Bande

Für die spektakulärste Szene im zweiten Training sorgte Giedo van der Garde. Der Holländer verlor in der Stavelot-Kurve die Kontrolle über seinen Caterham und krachte seitwärs in den Reifenstapel. Das Auto wurde stark beschädigt. Der Fahrer konnte unverletzt aussteigen.

In unserer Bildergalerie haben wir die besten Fotos vom Freien Training am Freitag.

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