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GP Belgien 2016 (Ergebnis Qualifying)

Zitter-Pole für Rosberg

Nico Rosberg - GP Belgien 2016 Foto: sutton-images.com 65 Bilder

Nico Rosberg hat sich wie erwartet die Pole Position beim GP Belgien gesichert. Sein härtester Rivale Lewis Hamilton war schon vor dem Qualifying chancenlos. Die größte Gegenwehr kam von Lokalmatador Max Verstappen.

27.08.2016 Tobias Grüner 1 Kommentar

Nico Rosberg hat den ersten Schritt der geplanten Aufholjagd auf Lewis Hamilton erfolgreich gemeistert. In Spa-Francorchamps startet der Mercedes-Pilot aus der bestmöglichen Position. In einer Zeit von 1.46.744 Minuten sicherte sich der Deutsche am Samstag (27.8.2016) die sechste Pole des Jahres. WM-Rivale Hamilton gab schon nach der ersten Quali-Runde auf. Weil Mercedes häufiger als erlaubt den Motor gewechselt hatte, war schon vor der Session klar, dass der Weltmeister aus der letzten Startreihe losfahren muss.

Rosberg mit Reifenvorteil gegenüber Verstappen

Neben der Pole Position konnte Rosberg auch das Ziel erreichen, die Supersoft-Reifen am Start zu vermeiden. Als einer von nur 4 Piloten überstand er die Q2-Runde mit den eine Stufe härteren Soft-Gummis. Auf diesen muss er den Regeln entsprechend am Sonntag ins Rennen gehen. Max Verstappen, der mit einem Rückstand von nur anderthalb Zehnteln Zweiter wurde, muss auf den Supersoft-Reifen losfahren. Das hilft dem Holländer zwar etwas auf den ersten Metern. Doch lange sollte die weichste Mischung nicht halten.

„Die Pole Position freut mich sehr“, erklärte Rosberg nach der erfolgreichen Qualifikation. „Es war bisher ein schwieriges Wochenende. Wir hatten heute früh echte Probleme. Danach haben wir ein paar Änderungen am Auto vorgenommen. Das hat geholfen. Im Rennen wird es richtig interessant mit den unterschiedlichen Strategien. Die Reifen gehen bei der Hitze sehr schnell ein. Die Stimmung wird mit den ganzen holländischen Fans bestimmt super sein.“

Auch Verstappen zeigte sich zufrieden, obwohl er die Pole Position nur knapp verpasst hatte: „Man kann immer einen Tick schneller fahren. Das gilt sicher auch für Nico. Auf einer Strecke mit so langen Geraden können wir mit Platz 2 aber echt glücklich sein. Vor allem freut es mich für meine ganzen Fans hier auf den Tribünen. Die sorgen für eine Extra-Portion Motivation.“

Ferrari in Startreihe 2

In der zweiten Reihe stehen die beiden Ferrari nebeneinander. Kimi Räikkönen konnte Sebastian Vettel um 2 Zehntel schlagen und sich Rang 3 sichern. „Ich denke, dass die Pole Position heute möglich war. Leider habe ich in der letzten Schikane etwas Zeit verloren“, ärgerte sich der Iceman. Genau wie Rosberg können die roten Autos mit den Soft-Reifen starten. Das gleiche gilt auch für Daniel Ricciardo im zweiten Red Bull auf Startplatz 5. Es wird spannend, wie die unterschiedlichen Strategien am Ende aufgehen werden.

Auf den Plätzen 6 und 7 geht das Force India-Duo ins Rennen. Hier gewann Sergio Perez das Teamduell gegen Nico Hülkenberg – mit einer guten Zehntel Vorsprung. Auch wenn die Force India nicht in den Kampf um die vorderen Reihen eingreifen konnten, ließ man wenigstens die WM-Rivalen von Williams hinter sich. Valtteri Bottas und Felipe Massa fahren nur von den Plätzen 8 und 10 los. Dazwischen schob sich noch Jenson Button im McLaren.

Wehrlein mit lockerer Rad-Schraube

Bei Pascal Wehrlein sah es nach den Freien Trainings auch danach aus, als könne er in die Nähe der Top Ten fahren. Doch am Ende wurde es nur Platz 16. „In meinem ersten Versuch war der Reifen nicht richtig festgezogen. Er lockerte sich in der Runde aus der Box heraus. Anschließend musste ich auf gebrauchten Reifen fahren, weil wir keine neuen Supersofts mehr übrig hatten“, erklärte der Youngster die Enttäuschung.

Für Teamkollege Esteban Ocon lief es noch schlechter. Der Manor-Neuling war schon in der ersten Runde rausgeflogen. Der Franzose blieb dabei eine halbe Sekunde langsamer als Wehrlein und startet somit nur von Rang 18. „Das war nicht einfach heute. Mir fehlt einfach noch Erfahrung auf dem Supersoft-Reifen. Aber das ist normal, wenn man mitten in der Saison einsteigt. In den nächsten Rennen sollte das besser werden.“

FahrerTeamQ1Q2Q3
1. Nico RosbergMercedes1:48.0191:46.9991:46.744
2. Max VerstappenRed Bull1:48.4071:47.4631:46.893
3. Kimi RäikkönenFerrari1:47.9121:47.6641:46.910
4. Sebastian VettelFerrari1:47.8021:47.9441:47.108
5. Daniel RicciardoRed Bull1:48.4071:48.0271:47.216
6. Sergio PerezForce India1:48.1061:47.4851:47.407
7. Nico HülkenbergForce India1:48.0801:47.3171:47.543
8. Valtteri BottasWilliams1:48.6551:47.9441:47.612
9. Jenson ButtonMcLaren-Honda1:48.7001:48.0511:48.114
10. Felipe MassaWilliams1:47.7381:47.6671:48.263
11. Romain GrosjeanHaas1:48.7511:48.316
12. Kevin MagnussenRenault1:48.8001:48.485
13. Esteban Gutierrez*Haas1:48.7481:48.598
14. Jolyon PalmerRenault1:48.9011:48.888
15. Carlos SainzToro Rosso1:48.8761:49.038
16. Pascal WehrleinManor1:48.5541:49.320
17. Felipe NasrSauber1:48.949
18. Esteban OconManor1:49.050
19. Daniil KvyatToro Rosso1:49.058
20. Marcus Ericsson**Sauber1:49.071
21. Lewis Hamilton****Mercedes1:50.033
22. Fernando Alonso***McLaren-Hondaohne Zeit
* 5 Plätze Strafe
** 10 Plätze Strafe
*** 35 Plätze Strafe
**** 55 Plätze Strafe
Neuester Kommentar

Mercedes fuehrt das Strafensystem ad absurdum.Die ganze Formel 1 ist nur noch laecherlich.

mauritz2 27. August 2016, 17:02 Uhr
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