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GP Belgien: Qualifying-Analyse und Spritmengen

Fisichella mit realistischer Podiums-Chance

Force India Foto: Force India 30 Bilder

Nach der engen Qualifikation wurde die Veröffentlichung der Spritmengen mit Spannung erwartet. Überraschungsmann Giancarlo Fisichella kann bis Runde elf draußen bleiben. Genauso lange fuhr auch Felipe Massa, als er das Rennen im Vorjahr gewann.

29.08.2009 Tobias Grüner

Das Feld lag im Qualifying von Spa so dicht zusammen, wie noch nie. In der zweiten Quali-Runde, als alle Piloten noch mit einem leeren Tank unterwegs waren, trennte den Ersten (Jarno Trulli) nur sieben Zehntel vom 15. (Heikki Kovalainen). Mit Spannung wurde deshalb die Bekanntgabe der Spritgewichte für den Grand Prix von Belgien erwartet.

Dabei war es schon eine kleine Überraschung, dass Giancarlo Fisichella mit 648 Kilogramm nicht das leichteste Auto im Feld bewegt. Rubens Barrichello muss auf Position vier noch eine Runde früher seine Box ansteuern. Die Chancen von Fisichella auf ein Spitzenergebnis sind somit größer als erwartet. Das erste von zwei Mal kommt der Force India-Pilot in Runde elf, also zum gleichen Zeitpunkt wie Felipe Massa im Vorjahr - und der konnte das Rennen am Ende gewinnen.

Allerdings muss der Sensationsmann auf der Pole auf seine direkten Verfolger Acht geben. Sowohl Jarno Trulli als auch Nick Heidfeld kommen mit der eingefüllten Spritmenge zwei Runden weiter. Außerdem gelten beide als exzellente Racer, die ihre Position mit allen Mitteln verteidigen können.

Räikkönen mehr als nur Außenseitertipp

Hinter dem sehr leichten Barrichello wird Robert Kubica doppelt enttäuscht sein. Einerseits hat er das Qualifying-Duell gegen seinen Teamkollegen Heidfeld trotz leichterem Auto verloren, andererseits steht mit Kimi Räikkönen ein mit KERS bewaffneter Ferrari direkt hinter ihm in der Startaufstellung. Wenn Räikkönen am Start ähnlich viele Plätze gewinnt wie zuletzt, ist der vierte Spa-Sieg in fünf Jahren für den Finnen nicht unmöglich.

Timo Glock verlor wieder einmal das Duell gegen Teamkollege Trulli deutlich. Mit 648,5 kg befindet sich nur ein halbes Kilo mehr Sprit im Tank als bei Fisichella. Im Nacken des Toyota-Piloten sitzt mit Sebastian Vettel ein weiterer Deutscher. Allerdings kann der Red Bull-Mann mindestens vier Runden länger draußen bleiben. Auch Vettels Teamkollege Mark Webber hat überdurchschnittlich viel Sprit an Bord. Allerdings muss er einen Umlauf vor Vettel an die Box.

Rosberg chancenlos auf Rang zehn

Normalerweise dürfen die Piloten erst ab Platz elf ihre Spritmenge frei wählen. Mit 670 Kilogramm ließ sich Nico Rosberg für den letzten Quali-Abschnitt allerdings schon so viel Benzin in den Tank füllen, dass nach vorne kaum etwas möglich war. Am Ende trennten ihn sechs Zehntel von Mark Webber.

In der zweiten Hälfte der Startaufstellung ließen sich vor allem die Fahrer in den letzten beiden Reihen viel Sprit nachfüllen. Mit über 700 Kilogramm Gesamtgewicht sind Jaime Alguersuari, Kazuki Nakajima und Romain Grosjean echte Schwergewichte. Auch Lewis Hamilton und Jenson Button versuchen mit relativ vollgepumpten Autos nach vorne zu kommen.

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