Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

GP Belgien

Reifenprobleme für Red Bull

Reifen - Formel 1 - GP Belgien - Spa-Francorchamps - 1. September 2012 Foto: xpb 77 Bilder

Der GP Belgien ist noch nicht gestartet, und schon gibt es wieder Aufregung um die Reifen. Red Bull entdeckte an seinen Vorderreifen einen unplanmäßig hohen Verschleiß. Angeblich seien auch andere Teams von diesem Problem betroffen. Ferrari, McLaren und Sauber konnten dies nicht bestätigen.

02.09.2012 Michael Schmidt

Drei Stunden vor dem GP Belgien marschierten Pirelli-Sportchef Paul Hembery und Bernie Ecclestone in das Red Bull-Motorhome. Wenig später stießen Teamchef Christian Horner und Berater Helmut Marko dazu. Gleichzeitig sickerte durch, dass Red Bull für die 44 Runden in Spa große Probleme mit den Reifen erwartet. Wieder geht es um den linken Vorderreifen. Diesmal ist aber nicht Blasenbildung der Grund zur Sorge, sondern exorbitanter Abrieb.

Gummiauflage um 0,3 Millimeter verkleinert

Pirelli hatte nach den Erfahrungen des letzten Jahres den Sturz an der Vorderachse auf 3,5 Grad festgelegt. Alle Teams hielten sich diesmal daran. Gleichzeitig verringerte die italienische Reifenmarke die Gummiauflage auf der Lauffläche um 0,3 Millimeter. Das sollte einer Überhitzung vorbeugen.

Offenbar macht sich Red Bull wegen der dünneren Auflagefläche Sorgen. Man rechnet mit mindestens drei Boxenstopps. Im Red Bull-Lager wurde kolportiert, dass dieses Problem auch andere Teams beträfe, und dass man deshalb aus Sicherheitsgründen drei Stopps vorschreiben solle.

"Darüber haben wir nicht gesprochen. Das ist Blödsinn", dementierte Paul Hembery entsprechende Gerüchte im Fahrerlager via Twitter. Ein entsprechender Wunsch hätte wohl auch keine Aussichten auf Erfolg.

McLaren und Sauber planen mit zwei Stopps

auto motor und sport hakte nach. Ferrari meldete keinerlei Probleme mit den Reifen. Bei McLaren heißt es: "Wir rechnen mit einem Zweistopprennen, gehen aber davon aus, dass es einige mit einem Stopp versuchen werden."

Sauber-Teammanager Beat Zehnder winkte ab: "Ein typisches Zweistopprennen." Jetzt fragt man sich im Fahrerlager: Will hier Red Bull seine Probleme auf andere abwälzen?

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden