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GP Belgien

Sparprogramm in Spa

Foto: dpa

Sieben Minuten vor Beginn des zweiten Trainings zum GP von Belgien am Freitag (9.9.) öffnete der Himmel wieder seine Schleusen. Red Bull-Tester Liuzzi ließ sich von dem heftigen Regen in Spa nicht einschüchtern - doch nach zwei Kilometern endete die Fahrt des Italieners wegen Aquaplaning auf der langen Kemmel-Geraden mit einem furiosen Einschlag in die Leitplanken.

09.09.2005

In dem einstündigen Training rückten zum Unmut des Publikums – die 30.000 Fans haben ihr Kommen sicherlich bereut - nur drei Fahrer aus: Nach Unglücksrabe Liuzzi tasteten sich nur Robert Doornbos und Fernando Alonso im Schleichtempo um den Kurs. Keiner aus diesem Trio drehte eine fliegende Runde.

FIA verlängert Frist für Reifenwahl

Sollte es am Sonntag (11.9.) trocken sein, ist Renault gegenüber McLaren, dem Hauptkonkurrenten der Franzosen im Kampf um beide Weltmeisterschaften, im Nachteil. Was die Wahl der Trockenreifen angeht, steht Renault buchstäblich im Regen. Am Freitag Vormittag fuhren beide Renault zusammen genommen nur sechs Runden auf trockener Piste. Das McLaren-Team, das als Fünfter der Konstrukteurs-WM 2004 in diesem Jahr das Privileg genießt, bei den Freitagstrainings ein drittes Auto einsetzen zu dürfen, kam auf 23 Runden. Genug, um eine vernünftige Wahl zwischen den beiden Trockenreifen-Optionen treffen zu können. Am Samstag haben die Teams jedoch zwischen neun und elf Uhr eine zweite Chance: Die FIA verlängerte die Frist für die Reifenwahl nämlich auf Samstag, zwölf Uhr. Normalerweise muss die Reifenwahl spätestens Samstag Vormittag um acht Uhr getroffen sein.

Was den heutigen Motorwechsel im McLaren von Juan Pablo Montoya angeht, hat der Kolumbianer keine Strafversetzung in der Startaufstellung um zehn Plätze zu befürchten. FIA-Renndirektor Charlie Whiting stellte nämlich klar: Das Team habe den Motor, der bereits die Rennen in der Türkei und in Italien gelaufen sei, turnusgemäß gewechselt. Und zwar, bevor Montoya das Training in Belgien aufgenommen hat. Strafbar ist der Motorwechsel nach FIA-Auffassung erst, sobald der Fahrer die erste Runde bei der jeweiligen Veranstaltung gefahren ist.

Sollte es am Sonntag kräftig regnen, stehen für Michael Schumacher die Zeichen auf Sieg. Das letzte Formel 1-Rennen, bei dem es von Beginn bis zum Ende regnete, liegt neun Jahre zurück. 1996 hatte der Deutsche in Barcelona triumphiert. Es war sein erster Sieg für Ferrari.

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