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GP Brasilien 2010 - Ergebnis Training 1

Vettel Schnellster, Motorschaden bei Alonso

Sebastian Vettel Foto: Red Bull 61 Bilder

Sebastian Vettel hat sich im ersten Training zum GP Brasilien die Bestzeit gesichert. Der Red Bull-Pilot verwies Teamkollege Mark Webber auf Rang zwei. WM-Spitzenreiter Fernando Alonso musste das Training mit Motorschaden frühzeitig beenden.

05.11.2010 Tobias Grüner

Das mit großer Spannung erwartete Brasilien-Wochenende begann im ersten Freien Training am Freitag (5.11.) etwas verhalten. Kurz vor Saisonende versuchten viele Piloten ihre Motoren zu schonen. Auch Dreher und Abflüge waren trotz der noch rutschigen Strecke in Interlagos Mangelware. Erst zehn Minuten vor dem Trainingsende gab es plötzlich Action auf der Strecke.

Alonso rollt mit Defekt aus

Den Anfang machte wieder einmal Renault-Rookie Vitaly Petrov. Der Russe verlor die Kontrolle über seinen schwarz-gelben Dienstwagen und krachte nach einem Dreher heftig in die Bande. An gleicher Stelle in Kurve sechs rutschte nur wenige Minuten später auch Sauber-Pilot Kamui Kobayashi mit dem Heck voraus in die Begrenzung.

Aufregung gab es auch um WM-Spitzenreiter Fernando Alonso. Der Spanier musste seinen Ferrari drei Minuten vor Ende der Session mit einem Motorschaden abstellen. Bei Ferrari war die Sorgenfalten allerdings nicht besonders groß. Das Aggregat war bereits am Ende seiner Laufleistung. "Wir hatten gehofft, er hält noch zwei Runden länger", hieß es aus dem Team. Bereits vor dem Training hatte die Scuderia angekündigt, den Motor zwischen den beiden Freitagssitzungen zu tauschen.

Red Bull vor McLaren

Sportlich bestimmte Red Bull das Geschehen beim ersten Kräftemessen. Sebastian Vettel sicherte sich überlegen die Bestzeit und blieb fast eine halbe Sekunde vor Teamkollege Mark Webber. Der Heppenheimer nutzte die erstbeste Gelegenheit um seinem Team und den Fans zu beweisen, dass er den Titel noch nicht abgeschrieben hat.

Hinter dem Red Bull-Duo an der Spitze versammelten sich die beiden McLaren in Formation. Lewis Hamilton blieb auf Rang drei eine gute halbe Sekunde hinter der Bestzeit, Teamkollege Jenson Button fehlte bereits fast eine ganze Sekunde.

Fünf Deutsche in den Top Ten

Dahinter präsentierten sich wieder einmal Robert Kubica und Nico Rosberg auf den Plätzen fünf und sechs in guter Frühform. Als bester Brasilianer im Klassement belegte Rubens Barrichello vor dem zweiten Silberpfeil von Michael Schumacher Rang sieben. Hinter Schumi kamen mit Adrian Sutil (Force India) und Nick Heidfeld (Sauber) noch zwei weitere Deutsche in die Top Ten. Nico Hülkenberg verpasste die ersten Zehn auf Rang zwölf knapp.

Ferrari deckte die Karten wie üblich am Freitag noch nicht auf. Fernando Alonso wäre auch ohne die technischen Probleme kaum über Platz 13 herausgekommen. Lokalmatador Felipe Massa erreichte im zweiten Ferrari nur Rang 14.

Klien deutlich vor Senna

Im Kampf der Hinterbänkler hatte Lotus knapp die Nase vorn. Jarno Trulli verwies Virgin-Pilot Timo Glock um zweieinhalb Zehntel auf Rang 20. Beim hoffnungslos unterlegenen Hispania Team bewies der Österreicher Christian Klien wieder einmal sein Talent, als er Teamkollege Bruno Senna um eine halbe Sekunde distanzierte und dem Brasilianer damit die Rote Laterne übergab.

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