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GP Brasilien 2010 - Ergebnis Training 3

Kubica Schnellster im Regentraining

Robert Kubica Foto: xpb 25 Bilder

Robert Kubica hat sich im dritten Training zum GP Brasilien am Samstag (6.11.) die Bestzeit gesichert. Auf der nassen Piste von Sao Paulo schob sich der Renault-Pilot kurz vor Ende der Session knapp vor Sebastian Vettel. Dritter wurde Lewis Hamilton im McLaren.

06.11.2010 Tobias Grüner

Der Regen war vorhergesagt und er ließ auch nicht lange auf sich warten. Nach den ersten Tropfen am Freitagabend begann es pünktlich eine halbe Stunde vor dem dritten Freien Training zu schütten. Innerhalb von Minuten stand die Piste unter Wasser. Da half es auch nur wenig, dass die Niederschläge mit Beginn der Session direkt wieder stoppten. Ohne Nachschub von oben konnten die Piloten zügig von Starkregen-Reifen auf Intermediates wechseln. Durch den Verkehr wurden die größten Pfützen schnell von der Ideallinie verdrängt.

Kubica klaut Vettel den Trainings-Hattrick

Die beste Figur im Nassen machte Robert Kubica. Der Renault-Pilot verwies kurz vor Ende des Trainings Sebastian Vettel um drei Zehntel auf Rang zwei. Kubica verhinderte damit gerade noch die dritte Trainingsbestzeit von Vettel, der die Zeitenjagd am Freitag dominiert hatte.

Lewis Hamilton ließ sich die drittschnellste Zeit notieren. Allerdings fiel der McLaren-Pilot auch durch einige Verbremser und Ausrutscher auf. Direkt dahinter versammelte sich das Ferrari-Duo in Formation. Felipe Massa blieb auf Platz vier ein halbes Zehntel vor Teamkollege Fernando Alonso.

Petrov und Buemi schnell, Webber langsam

Auf Rang sechs und sieben konnten Vitaly Petrov (Renault) und Sebastien Buemi (Toro Rosso) für kleine Überraschungen sorgen. Überraschend war auch der elfte Platz von Mark Webber, der knapp eine Sekunde hinter seinem Red Bull-Teamkollegen Vettel blieb und dabei nur sechs Runden abspulte. Auch die Ferrari waren jeweils nur für neun Runden auf der Strecke. Beide Teams gaben als Grund an, dass man Intermediates sparen wollte. Jedes Team hat nur vier Sätze der Profilreifen für das gesamte Wochenende zu Verfügung.

Deutscher Block im hinteren Mittelfeld

Die deutschen Piloten gingen auf der feuchten Piste nur wenig Risiko ein. Nico Rosberg platzierte sich auf Rang acht. Mercedes-Teamkollege Michael Schumacher wurde Zwölfter. Nico Hülkenberg (Williams) ließ sich die 14.-beste Zeit notieren. Adrian Sutil, der eigentlich als Regenspezialist bekannt ist, landete gar nur auf Position 17, einen Platz vor Sauber-Pilot Nick Heidfeld. Timo Glock verlor das Duell mit Lotus erneut. Der Virgin wurde knapp hinter Lotus-Pilot Jarno Trulli auf Rang 20 geführt.

Die spannendste Frage am Samstagvormittag lautete, wer auf ein Regensetup wechselt, und wer sein Auto lieber auf die trockenen Bedingungen vorbereitet, die im Rennen erwartet werden. Nach dem dritten Training müssen sich alle Teams entscheiden, welches Setup gefahren wird. Die Autos dürfen nach der Qualifikation nicht mehr verändert werden.

Red Bull auf Trockensetup

Bei Red Bull hatte man schon vorher angekündigt, dass man trotz des Regens komplett auf ein Trockensetup setzt. "Alles andere wäre für das Rennen zu riskant", erklärte Berater Helmut Marko. Bei McLaren scheint man allerdings mehr Wert auf eine gute Startposition zu legen. Laut BBC-Berichten waren die Autos von Lewis Hamilton und Jenson Button im dritten Training auf feuchte Bedingungen abgestimmt. Vergleichsweise niedrige Top-Speedwerte schienen diese These zu unterstützen.

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