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GP Brasilien 2011 - Qualifikation

15. Pole Position - neuer Rekord für Vettel

Sebastian Vettel Foto: Red Bull 58 Bilder

Mit der 15. Pole Position in dieser Saison hat Sebastian Vettel den 19 Jahre alten Rekord von Nigel Mansell gebrochen. In Sao Paulo konnte keiner das Tempo des Heppenheimers mitgehen. Der härteste Konkurrent um den Sieg beim GP Brasilien kommt aus dem eigenen Stall.

26.11.2011 Tobias Grüner

Sebastian Vettel schreibt erneut die Rekordbücher um. In Sao Paulo wird der Deutsche zum 15. Mal in diesem Jahr von der ersten Startposition ins Rennen gehen. Damit übertraf der Red Bull-Pilot die Bestmarke von Nigel Mansell aus dem Jahr 1992, der auf 14 Pole Positions in einem Jahr kam.

"Es wurde viel über den Rekord geredet", grinste Vettel anschließend. "Ich habe versucht, gar nicht darüber nachzudenken. Wir haben das Auto über Nacht umgebaut. Das hat sicher geholfen. Ich habe alles in die letzte Runde gelegt und wusste auf dem Zielstrich, dass es alles ist, was ich habe. Dann hat mir mein Renningenieur durchgegeben, dass nacheinander alle meine Zeit verpasst haben."

Auf der Fahrt zum Rekord hatte die Konkurrenz nur wenig entgegenzusetzen. Im Top Ten-Finale blieb der Heppenheimer als einziger unter der magischen Marke von 1:12 Minuten. Mark Webber blieb knapp zwei Zehntel hinter der Vorgabe seines Red Bull-Teamkollegen, was immerhin noch zu Rang zwei reichte. "Ich hätte meinem Freund Nigel gerne geholfen", scherzte Webber danach. "Aber ich habe alles aus dem Auto herausgeholt."

Button will Red Bull am Sonntag ärgern

In der zweiten Startreihe hält sich McLaren in Lauerstellung. Jenson Button steht dabei auf der sauberen Seite auf Rang drei. Lewis Hamilton verlor das siebte Teamduell in diesem Jahr mit zwei Zehntel. "So gut war ich lange nicht im Qualifying", freute sich Button anschließend. Ich hoffe, wir können die beiden Red Bull im Rennen unter Druck setzen."

Fernando Alonso steht hinter den beiden McLaren auf seinem Stammplatz fünf. Mit mehr als sechs Zehnteln auf der relativ kurzen Strecke in Sao Paulo ist der Abstand zu Spitze aber schon beträchtlich. Soll es mit dem zweiten Ferrari-Sieg in dieser Saison klappen, müssen schon die Wettergötter mitspielen. Für den Rennsonntag ist eine Regenwahrscheinlichkeit von 50 Prozent vorhergesagt.

Vier deutsche Piloten in den Top Ten

Alonso teilt sich die dritte Startreihe mit Nico Rosberg. Der Mercedes-Pilot fuhr das ganze Qualifying starke Zeiten. Wäre er im Finale so schnell gewesen wie in der zweiten K.O.-Runde, hätte es sogar für Platz fünf gereicht. Aber auch mit dem sechsten Startplatz wird Rosberg zufrieden sein. Teamkollege Michael Schumacher konnte das Tempo nicht mitgehen und startet nur von Rang zehn. Der Rekordchampion qualifizierte sich ganz knapp für die Finalrunde, verzichtete dort aber auf eine gezeitete Runde.

Besser lief es für Adrian Sutil. Der Force India-Pilot steht hinter dem zweiten Ferrari von Felipe Massa auf Rang acht. Der Bayer ging damit im Trainingsduell gegen Paul di Resta erstmals in diesem Jahr in Führung. Di Resta verpasste den Einzug in die Top Ten und wurde nur Elfter. Neben Sutil sorgte auch Bruno Senna für eine positive Überraschung. Der Lokalmatador steht vor Schumi auf Platz neun.

Im Mittelfeld-Duell um Platz sieben in der Teamwertung konnte sich weder Toro Rosso noch Sauber in Szene setzen. Jaime Alguersuari und Sebastien Buemi sind auf den Rängen 13 und 14 nur wenig näher an den Punkten als das Sauber-Duo Kamui Kobayashi und Sergio Perez auf 15 und 16. Bleiben beide Teams im Rennen punktlos, geht das Duell an den Schweizer Rennstall.

Glock mit Katastrophentag

Timo Glock muss am Sonntag eine außergewöhnliche Aufholjagd starten. Der Virgin-Pilot fuhr die langsamste Zeit im ersten Qualifying-Abschnitt und hat damit am Start 23 Autos vor der Nase. Sogar Teamkollege Jerome D'Ambrosio war einen Tick schneller. Der Belgier gewann sein viertes Trainingsduell in diesem Jahr knapp mit 41 Tausendstel Vorsprung.

"Wir hatten einen Katastrophensamstag", klagte Glock anschließend. "Das Auto war heute Morgen schon einfach unfahrbar. Es hatte überhaupt keine Balance. Das haben wir zwar bis zum Mittag einigermaßen hinbekommen, aber zu allem Überfluss stand mir auf meiner schnellen Runde noch ein Toro Rosso im Weg. Wir bekommen die Reifen leider nur für eine Runde zum Arbeiten und damit war die Angelegenheit gelaufen."

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