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GP Brasilien 2011 - Training 1

Red Bull und McLaren auf Augenhöhe

Mark Webber Red Bull Formel 1 2011 Foto: xpb 65 Bilder

McLaren und Red Bull lieferten sich im ersten Freien Training zum GP Brasilien am Freitag (25.11.) einen spannenden Schlagabtausch. Am Ende fuhr Mark Webber ganz knapp vor Jenson Button die schnellste Runde. Sebastian Vettel wurde Vierter.

25.11.2011 Tobias Grüner

Das Duell Red Bull gegen McLaren ging im ersten Training an das Weltmeisterteam aus Österreich. Mark Webber sicherte sich mit nur 14 Tausendstel Vorsprung vor Jenson Button die erste Bestzeit des Sao Paulo-Wochenendes. Auch Lewis Hamilton und Sebastian Vettel blieben auf den Rängen drei und vier nicht weit zurück. Nur gut zwei Zehntel trennten das Favoriten-Quartett.

Vettel sorgte weniger mit besonders schnellen Runden als mehr mit seiner neuen Helmkamera für Aufregung. Die Fernsehtechniker hatten dem Champion eine fingergroße Kamera direkt am Kopfschutz montiert, die faszinierende Bilder lieferte. Im Gegensatz zu den fest installieren Onboard-Kameras ändert sich die Perspektive mit jeder Bewegung des Kopfe. Der Zuschauer sieht somit fast das gleiche Bild wie der Fahrer selbst.

Alonso-Ferrari rollt ohne Antrieb aus

Auch bei Ferrari gab es Aufregung. Kurz vor Schluss rollte Fernando Alonso auf der Zielgeraden ohne Vortrieb aus. In einer ersten Diagnose aus dem Cockpit tippte der Pilot über Funk auf ein Motorproblem. Auch mit funktionierendem Auto scheint das Team aus Maranello nicht um den Sieg kämpfen zu können. Auf den Plätzen fünf und sechs fehlten Felipe Massa und Alonso bereits sieben Zehntel auf die Spitze.

Auf Position sieben tauchte der Name von Michael Schumacher im Zeitenklassement auf. Mit 1,3 Sekunden Rückstand liegen die Silberpfeile wieder mal auf ihrem Stammplatz hinter den drei Top-Teams. Teamkollege Nico Rosberg landete im ersten Training nur auf Rang zehn. Ihm fehlten anderthalb Zehntel auf die Vorgabe von Schumi.

Hülkenberg schlägt Di Resta

Zwischen die beiden Werks-Mercedes schoben sich noch die beiden Motorkunden von Force India. Nico Hülkenberg durfte Adrian Sutil vertreten und zeigte wieder einmal eine gute Leistung. Der Pole-Mann des Vorjahres landete auf Rang acht und verwies dabei Stammkraft Paul di Resta mit sieben Hundertstel Vorsprung auf Position neun.

Für Timo Glock lief es dagegen nicht so gut. Der Virgin-Pilot kämpfte mit technischen Problemen und landete nur auf Rang 21. Dabei war er aber immer noch eine halbe Sekunde schneller als Teamkollege Jerome D'Ambrosio.

Grosjean wird von Kupplungsproblem gestoppt

Im ersten Training von Sao Paulo hatten auch einige neue Gesichter die Chance, ihr Talent zu zeigen. Bei Renault übernahm Romain Grosjean für 90 Minuten das Cockpit von Vitaly Petrov. Der Franzose, der 2009 bereits sieben Grand Prix-Rennen absolviert hatte, musste sein Auto allerdings nach knapp einer Stunde mit einer defekten Kupplung am Ausgang der Boxengasse abstellen. Am Ende wurde er auf Rang zwölf geführt.

Lotus ließ mit Luiz Razia einen Lokalmatadoren ans Steuer. Der junge Brasilianer durfte bereits bei den Young Driver Tests in Abu Dhabi sein Talent zeigen. Bei seinem ersten Auftritt im Rahmen eine Grand Prix-Wochenendes belegte der Youngster Rang 20, eine knappe Sekunde hinter dem zweiten Lotus von Heikki Kovalainen.

Bei Hispania hat sich Jan Charouz eine Trainingssitzung erkauft. Die Premiere endete mit der Roten Laterne. Der Tscheche aus reichem Elternhaus blieb sechs Zehntel hinter HRT-Teamkollege Daniel Ricciardo auf dem letzten Platz.

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