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GP Brasilien 2013 (Training 1)

Rosberg schnellster im Regen

Nico Rosberg - Helm - 2013 Foto: Wilhelm 75 Bilder

Zum Abschluss der Formel 1-Saison wurden die Piloten in Sao Paulo noch einmal nass gemacht. Wegen Dauerregen war im ersten Freien Training nicht an einen geregelten Testbetrieb zu denken. Eigentlich wollten die Teams erstmals die 2014er Trocken-Gummis ausprobieren.

22.11.2013 Tobias Grüner

Sao Paulo wurde am Freitag (22.11.2013) wieder einmal seinem feuchten Ruf gerecht. Heftige Regenfälle in der Nacht gingen am frühen Morgen in Dauernieseln über. Zur ersten Trainingssitzung des Wochenendes zogen immer wieder kleinere Schauer über der Strecke durch. Trotz jeder Menge Fahrbetrieb trocknete die Ideallinie nie ab. Intermediates waren die Reifen der Stunde.

Nur Vettel wagt Test mit Trockenreifen

Dabei wollte Pirelli das Saisonfinale in Interlagos eigentlich dazu nutzen, die neuen Slick-Prototypen für die Saison 2014 erstmals zu testen. Doch auf feuchter Strecke war es schwer, Daten zum Walkverhalten der Gummis zu sammeln. Sebastian Vettel versuchte es trotzdem. Eine Runde fuhr er auf der alten harten Trockenmischung. Kurze Zeit später gab es den Vergleich mit der neuen Medium-Mischung.

Der Red Bull war dabei mit großen Aerodynamik-Sensoren ausgerüstet, die jede Menge Daten über die Luftströme sammelten. Vettel musste seinen Red Bull mit viel Fingerspitzengefühl um die Strecke tragen, um nicht in der Leitplanke zu landen. An mehr als einen kurzen Umlauf war nicht zu denken. "Du kannst reinkommen. Wir haben genug Daten", funkte sein Ingenieur nach wenigen Metern ins Cockpit.

Rosberg fährt schnellste Runde

Die anderen Piloten versuchten es erst gar nicht auf Slicks. Sie schossen sich lieber mit Regenreifen und Intermediates auf die feuchten Bedingungen ein. Zu Beginn der Sitzung, als noch am wenigsten Wasser auf der Piste stand, fuhr Nico Rosberg im Mercedes die schnellste Runde. Sein Teamkollege Lewis Hamilton ließ sich die zweitschnellste Zeit notieren.

Da die Verhältnisse je nach Zeitpunkt der Runs stark variierten, ist die Zeitentabelle mit Vorsicht zu genießen. Sebastian Vettel fuhr erst 20 Minuten vor Ende der Sitzung die ersten gezeiteten Runden, mit denen er sich auf Rang 3 schob. Dahinter landeten mit Jenson Button und Fernando Alonso noch 2 Weltmeister.

Kvyat lässt Talent aufblitzen

Einen guten Eindruck hinterließ auch Toro Rosso-Junior Daniil Kvyat. Erst zum zweiten Mal durfte der 19-Jährige im Rahmen eines Grand Prix-Wochenendes testen. Zum ersten Mal auf feuchter Strecke. Mit Platz 8 deutete er sein Talent an. Nico Hülkenberg landete im Sauber auf Rang 10. Adrian Sutil kam im Force India auf die 15.

Trotz der widrigen Bedingungen gab es keine größeren Abflüge. Lewis Hamilton und Esteban Gutierrez drehten sich kurz auf der Strecke, konnten den Einschlag aber jeweils verhindern. Sebastian Vettel, Valtteri Bottas und Pastor Maldonado mussten kurz durch die Wiese, kamen aber ebenfalls ohne Beschädigungen zurück an die Boxen.

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