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GP Brasilien

Alonso ist Weltmeister

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Ein dritter Rang in Sao Paulo reichte Fernando Alonso zwei Rennen vor Saisonende zum Titel. Das Rennen gewann Juan Pablo Montoya im McLaren-Mercedes vor Kimi Räikkönen. Michael Schumacher wurde Vierter.

25.09.2005

Fernando Alonso ist 24 Jahre alt, fährt erst seine vierte Formel 1-Saison, und er ist der jüngste Weltmeister der Formel 1-Geschichte. Zwar konnte der Spanier beim Großen Preis von Brasilien das Tempo der McLaren trotz Pole Position nicht mitgehen, aber der Mann aus Oviedo fuhr mühelos Rang drei nach Hause, was zum vorzeitigen Titelgewinn reicht.

Mit 117 zu 94 Punkten liegt Alonso mit 23 Punkten in Front, bei den Rennen in Japan und China sind aber nur nach 20 Punkte zu vergeben. "Ich bin extrem glücklich. Am Anfang dachte ich, dass ich mit den McLaren mitfahren kann. Dann habe ich nur noch Michael Schumacher kontrolliert. Es war ein einsames Rennen für mich. Ich komme aus einem Land ohne Formel 1-Tradition. Ich habe jetzt das Maximum erreicht, was in einer Rennfahrer-Karriere möglich ist. Das ist unglaublich", sagte Alonso, während in der Renault-Box zu Samba-Musik getanzt wurde.

Es war eine ereignisarme Veranstaltung auf dem 4,3 Kilometer langen Autodromo Carlos Pace im Stadtteil Interlagos. Die McLaren-Mercedes spielten ihre Stärke mühelos aus und holten sich einen ungefährdeten Doppelsieg. Zumindest im Kontrukteurspokal haben die Silbernen mit 164 zu 162 Punkte die Führung vor Renault übernommen.

Ferrari schlägt Toyota

Den Sieg holte sich Juan Pablo Montoya ztwei Sekunden vor Kimi Räikkönen. Der Kolumbianer hatte schon vor dem Rennnen betont, dass er Räikkönen nur vorbeilassen werde, wenn dieser noch eine WM-Chance hätte. "Es hat Spaß gemacht, mit Kimi vorne weg zu fahren.", sagte Montoya. "Wir haben diesen Doppelsieg wirklich verdient." "Das Auto war nicht perfekt. Ich war im ersten Teil und nach dem ersten Stopp nicht schnell genug. Glückwunsch an Fernando, er hat den Titel verdient," sagte Kimi Räikkönen.

Ferrari setzte sich mit den Rängen vier (Schumacher) und sechs (Barrichello) im Team-Duell gegen Toyota klar durch. Die Japaner holten lediglich einen Zähler durch Ralf Schumacher, der Achter wurde. Ferrari liegt im Konstrukteurs-Pokal nun mit 98 zu 81 Punkten vor Toyota auf Platz drei. Der entrohnte Weltmeister Michael Schumacher gratulierte seinem Nachfolger Alonso: "Er war über die Saison der beste Mann."

Beide Williams in Startcrash verwickelt

Für die einzige Schrecksekunde sorgten David Coulthard (Red Bull) und Antonio Pizzonia (Williams-BMW) , die beim Start aneinander gerieten. Beide mussten aufgeben, und das Safety Car ging für zwei Runden auf die Strecke. Unschuldig verwickelt in den Startcrash wurde auch Pizzonias Teamkollege Mark Webber, den das Team nach Reparatur mit 25 Runden Rückstand wieder ins Rennen schickte, damit der Australier beim Japan-GP (9.10.) nicht als Erster in die Qualifikation muss.

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