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Fahrerwechsel bei HRT F1

Klien fährt wieder für Yamamoto

Sakon Yamamoto und Christian Klien Foto: xpb 20 Bilder

Christian Klien wird beim GP Brasilien erneut das HRT-Cockpit von Sakon Yamamoto übernehmen. Schon in Singapur durfte der nominelle Ersatzpilot zeigen, dass er das Autofahren nicht verlernt hat. In Abu Dhabi könnte es sogar noch die dritte Chance geben.

04.11.2010 Tobias Grüner

Christian Klien bekommt in Sao Paulo noch einmal eine Chance, sein Können unter Beweis zu stellen. Der ehemalige Red Bull- und Jaguar-Pilot wird den Japaner Sakon Yamamoto ersetzen und zu seinem zweiten Einsatz in dieser Saison kommen. Schon beim GP Singapur Ende September durfte Klien ins Cockpit.

Damals schob das Hispania F1-Team eine Lebensmittelvergiftung von Yamamoto vor. Später stellte sich heraus, dass es Probleme bei der Überweisung des Startgelds gab. In Brasilien gab es keinen zwielichtigen Grund. "Christian Klien bekommt nach Singapur eine weitere Möglichkeit, ein Rennen zu bestreiten. Wir hoffen darauf, erneut ein gutes Rennwochenende zu haben", erklärte Teamchef Colin Kolles nüchtern.

Starker Auftritt in Singapur

In Singapur konnte der Vorarlberger bei seinem ersten Grand Prix-Einsatz nach dreieinhalb Jahren direkt einen guten Eindruck hinterlassen. Teamkollege Bruno Senna, der schon die ganze Saison Erfahrung mit dem HRT-Auto gesammelt hat, blieb im Qualifying ohne Chance. Im Rennen fiel Klien dann mit technischen Problemen aus.

Klien freut sich auf die zweite Chance: " Ich bin sehr glücklich darüber, ein zweites Mal ein Rennen zu fahren nach Singapur und ich hoffe, dass wir ein gutes Rennwochenende haben und positive Ergebnisse erzielen werden." Im Gegensatz zu Singapur kennt der 47-fache GP-Teilnehmer die Strecke in Interlagos bereits. "Ich bin bereits zwei Mal gefahren, zuletzt 2005, und konnte gute Resultate erzielen."

Klien für Senna in Abu Dhabi?

Gerüchten zufolge könnte Klien auch das Saisonfinale in Abu Dhabi bestreiten. Es wird gemunkelt, dass dann Bruno Senna sein Cockpit räumen muss. Der Grund für die plötzlichen Einsätze ist einfach: Klien bringt zwar kein Geld, ist aber offensichtlich der schnellste Pilot im HRT-Lager. Teamchef Kolles versucht mit den Wechseln noch den zehnten Platz von Lotus zu klauen, der im kommenden Jahr wichtige Prämiengelder verspricht.

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