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GP Brasilien

Räikkönen setzt erste Bestzeit

Foto: dpa

Im ersten freien Training zum Großen Preis von Brasilien in Sao Paulo konnte Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen die erste Bestzeit markieren. Beim verregneten Interlagos-Training folgte sein Teamkollege Felipe Massa mit einem Rückstand von 0,482 Sekunden auf Rang zwei.

19.10.2007

Pünktlich zum ersten freien Training setzte in Sao Paulo leichter Dauerregen ein. Die meisten Teams setzten für die ersten Probekilometer des Brasilien-Rennwochenendes folgerichtig auf Intermediate-Pneus oder sogar Regenreifen, während es die Topteams McLaren und Ferrari vorzogen, in den ersten 70 Minuten des anderthalb Stunden langen Trainings nur die Installationsrunde zu drehen. Lewis Hamilton und Felipe Massa kamen erst 20 Minuten vor Ende der Testsession auf die Bahn, Fernando Alonso griff überhaupt nicht ins Trainingsgeschehen ein. 

Gute Vorstellung der deutschen Piloten

Durch die Zurückhaltung der Topteams konnten sich zunächst die Nebendarsteller profilieren: So führte Toyota-Pilot Ralf Schumacher die Zeitenliste für fast 60 Minuten an. In den letzten 20 Minuten übernahmen dann die Ferrari-Piloten Felipe Massa und Kimi Räikkönen das Zepter. Die deutschen Piloten schlugen sich vorzüglich: Williams-Pilot Nico Rosberg kam auf Platz vier, auf Platz sechs folgte Ralf Schumacher (Toyota). ToroRosso-Pilot Sebastian Vettel verbuchte Platz sieben, BMW-Pilot Nick Heidfeld verzichtete auf die Regenübungen von Sao Paulo.

Das Wetter-Timing hätte für die F1-Teams kaum ungünstiger sein können, denn just zum ersten freien Training setzte der in den Wettervorhersagen prognostizierte Regen ein. Das erklärt auch, warum sich die meisten Rennställe mit der Kilometerleistung eher zurückhielten: Am Freitag soll das Wetter regnerisch sein, am Samstag wechselhaft mit sporadischen Schauern und am Renn-Sonntag wartet auf die GP-Piloten herrlicher Sonnenschein und 31 Grad Celsius.

Regen macht Test unbrauchbar

Daher machte es wenig Sinn, viele Kilometer bei regennasser Fahrbahn und Außentemperaturen von 18 Grad abzureißen. Aber genau das bräuchten die Teams, weil die 4,309 Kilometer lange Interlagos-Strecke neu asphaltiert wurde und Reifenmonopolist Bridgestone neben der weichen zudem auch noch die superweiche Reifenmischung mit nach Interlagos brachte. Es wäre aus Sicht der Ingenieure mehr als wünschenswert gewesen, diese beiden Faktoren anhand von handfesten Daten zu analysieren und daraus die richtigen Schlüsse für die Rennstrategie beim Finalrennen am Sonntag zu ziehen.

Der Regen vom Freitag könnte das Rennen am Sonntag zur Lotterie machen und die fehlenden Daten könnten zu fatalen Missgriffen beim Setup führen. Sollte es auch bei der zweiten Session am Freitag und beim dritten freien Training am Samstagmorgen weiterhin regnen, so müssten alle Teams bei der Fahrzeugabstimmung fürs Rennen ins Blaue schießen. Dies könnte unter Umständen auch das WM-Duell zwischen den McLaren-Mercedes-Piloten Lewis Hamilton und Fernando Alonso sowie Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen maßgeblich beeinflussen – oder sogar entscheiden.

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