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GP Brasilien

Wurz mit Bestzeit, Schumi vor Alonso

Foto: dpa

Williams-Testfahrer Alexander Wurz aus Österreich erzielte in der zweiten Freitags-Session in Sao Paulo die Bestzeit mit 1:12,547 Minuten. Ferrari-Pilot Michael Schumacher landete mit über einer Sekunde Rückstand auf Platz sechs.

20.10.2006

Schumacher lag damit am Freitag (20.10.) zum Auftakt des Formel-1-Saisonfinales trotz eines kurzen Drehers vor dem spanischen WM-Spitzenreiter Fernando Alonso, der im Renault mit 1:13,820 Minuten auf Platz zehn landete. Zweiter wurde Honda-Testfahrer Anthony Davidson vor BMW-Sauber-Talent Sebastian Vettel, der mit 1:12,870 Minuten einen hervorragenden dritten Rang belegte. "Es war ein guter Freitag. Ich bin viel gefahren", sagte der 19-Jährige Nachwuchsfahrer aus Heppenheim.

Ralf Schumacher kam im Toyota auf den siebten Rang. Nick Heidfeld wurde im BMW-Sauber 18., Nico Rosberg im Williams-Cosworth 23. Vor diesen beiden Stammpiloten platzierte sich Red-Bull-Freitagsfahrer Michael Ammermüller als 14. McLaren-Mercedes-Mann Kimi Räikkönen, der im ersten Training Schnellster war, belegte Rang 9.

Schumacher: "Es lief ganz gut, ich bin sehr zufrieden."

Um in Sao Paulo seine einmalige Formel-1-Karriere mit dem achten Titel krönen zu können, müsste der künftige Renn-Rentner beim Saisonfinale allerdings siegen und den Spanier zugleich um mindestens acht Plätze distanzieren. "Die Fahrer-WM ist nicht wirklich in unserem Augenmerk", beurteilte Schumacher seine Chancen jedoch als nahezu aussichtslos. "Ich bräuchte zu viel Hilfe von anderen." Und auf einen Ausfall Alonsos setzt er nicht.

Die beiden Titel-Rivalen gingen bei diesem Vorgeplänkel allerdings kein volles Risiko und machten auch nicht die letzten Reserven locker. Wie immer am Freitag stand die optimale Abstimmung der Autos im Vordergrund der Arbeit. Schumacher fuhr auf der 4,309 Kilometer langen Buckelpiste in 1:13,713 Minuten aber immerhin 0,107 Sekunden schneller als der Spanier. "Die Zeiten sind aussagekräftig. Es ist keine Überraschung, dass wir vom Speed her eng zusammen liegen", sagte er. Seinen Ausrutscher ins Gras führte der 37-Jährige auf eine zu locker eingestellte Traktionskontrolle zurück.

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