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GP China - Ergebnis Training 3

Red Bull im dritten Training an der Spitze

Mark Webber Foto: xpb 54 Bilder

Red Bull meldete sich mit Mark Webber pünktlich zum letzten Training vor dem Qualifying an der Spitze zurück. Lewis Hamilton belegte mit dem McLaren Platz zwei, auf Rang drei folgt Webbers Teamkollege Sebastian Vettel.

17.04.2010 Bianca Leppert

Während es das ganze Wochenende etwas ruhig um Red Bull war, setzte sich Mark Webber nun im letzten Freien Training an die Spitze des Klassements. Webber umrundet den Shanghai International Circuit in 1.35,323 Minuten und war damit zwei Zehntelsekunden schneller als sein Verfolger Lewis Hamilton. Sebastian Vettel unterstrich mit Rang drei die Ambitionen von Red Bull. Ihm fehlten 0,368 Minuten auf seinen Teamkollegen. Auf Platz vier komplettiert Jenson Button die Red Bull/McLaren Fahrerpaarungen auf den vorderen Rängen.

Schumacher mit vier Zehntel Rückstand auf Rosberg

Fernando Alonso stellte seinen Ferrari, der nun wieder einen neuen Motor im Heck hat, auf die fünfte Position. Sein Vorsprung auf Nico Rosberg auf dem sechsten Rang ist allerdings gering. Nur 56 Hundertstelsekunden trennen die beiden Rivalen. Hinter Rosberg rangiert Michael Schumacher auf dem siebten Platz. Sein Abstand fällt aber deutlich größer aus. Auf Rosberg fehlten fast fünf Zehntelsekunden, auf die Bestzeit von Webber gar eine knappe Sekunde.
 
Robert Kubica bestätigte mit dem achten Platz den Anspruch von Renault das beste Team hinter den vier Favoriten Ferrari, Mercedes GP, McLaren und Red Bull zu werden. Der Pole konnte sogar Felipe Massa auf Platz neun hinter sich lassen. Kamui Kobayashi komplettierte die Top Ten und gab damit einen kleinen Lichtblick für Sauber.

Sebastien Buemi wurde nach seinem Horror-Unfall am Freitag 13. im dritten Training. Sein Toro Rosso wurde wieder in Ordnung gebracht.

Sutil nur auf Platz 14
 
Adrian Sutil konnte die Leistungen vom Freitag nicht bestätigen und erzielte mit Platz 14 das schlechteste Ergebnis dieses Wochenendes. Dem Gräfelfinger fehlten 1,9 Sekunden auf die Spitze, was ungewöhnlich viel erscheint. Für Nico Hülkenberg und Timo Glock lief es noch schlechter. Hülkenberg kam nicht über Position 18 hinaus, Glock hat sich vermutlich schon an seinen Platz im Hinterfeld gewöhnt. Der Virgin-Pilot wurde 19. mit 4,2 Sekunden Rückstand. Allerdings war er immerhin der beste Pilot der neuen Teams.
 
Für eine Trainingsunterbrechung sorgte Vitaly Petrov im Renault kurz vor Schluss. Der Russe kam in Kurve 16 von der Strecke ab, schlug in die Reifenstapel ein und zerstörte sich dabei den Frontflügel. Nach wenigen Minuten wurde das Training wieder fortgesetzt.

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