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GP China 2011 - Ergebnis Rennen

Hamilton beendet Vettels-Siegesserie

Foto: McLaren 41 Bilder

Lewis Hamilton hat der Dominanz von Sebastian Vettel ein Ende gesetzt. In einem wahren Krimi knöpfte der McLaren-Pilot dem Deutschen in Runde 52 den Sieg beim GP China ab. Mark Webber feierte mit einer sensationellen Aufholjagd den dritten Platz in Shanghai.
 

17.04.2011 Bianca Leppert

Lewis Hamilton ist der Mann, der Sebastian Vettel zum ersten Mal in dieser Saison schlagen konnte. Der Brite feierte in Shanghai den 15. Sieg seiner Karriere. In einem spannenden Rennen heimste sich der McLaren-Pilot vier Runden vor Schluss die Führung ein. Im Kampf gegen Red Bull zahlte sich die Dreistopp-Strategie für McLaren am Ende mit besseren Reifen aus. Vor dem Start hatte noch helle Aufregung in der McLaren-Box geherrscht, weil an Hamiltons Auto ein Benzinleck auftrat.

"Es war eines der besten Rennen, das ich gefahren bin", sagte Hamilton. "Unsere Reifenstrategie hat sich ausgezahlt. Die Jungs haben bei den Stopps einen guten Job gemacht."

Vettel mit schlechterer Strategie

Sebastian Vettel erlebte im Rennen ebenfalls ein Auf und Ab. Zum ersten Mal musste er sich in dieser Saison mit Platz zwei zufrieden geben. Schon beim Start musste sich der Deutsche trotz Pole-Position beiden McLaren geschlagen geben. "Die linke Seite ist schlechter als die rechte", entschuldigte sich der WM-Spitzenreiter. Auch das Hybrid-System KERS funktionierte am Start und später auch im Rennen nicht perfekt. Der ausgefallene Boxenfunk sorgte noch zusätzlich für Probleme. Neben der Technik passte bei Red Bull auch die Taktik nicht ganz. Obwohl Vettel im Verlauf des Rennens die Führung zurück eroberte, erwies sich die Zweistopp-Strategie am Ende als langsamere Variante.

Für Jubel an der Red Bull-Box sorgte nur die sensationelle Vorstellung von Mark Webber. Der Australier setzte auf eine Risiko-Strategie und ging als einziger Pilot mit harten Reifen ins Rennen. Von Startplatz 18 arbeitete sich der Australier bis auf den dritten Platz nach vorne. Dabei zog er vor allem Nutzen aus seinen neuen weichen Reifensätzen, die er im Qualifying nach dem Ausscheiden in Q1 gespart hatte. Der Red Bull-Pilot lief zum Rennende zur Höchstform auf und kassierte in der letzten Runde noch Jenson Button.

Button parkte aus Versehen bei Red Bull

Für Button begann das Rennen zunächst mit einem Bilderbuch-Start. Später konnte er sich im Duell mit Lewis Hamilton allerdings nicht behaupten, obwohl er im Kampf mit dem zweiten McLaren hart dagegen hielt. Für Lacher sorgte Button mit seinem ersten Boxenstopp, bei dem er aus Versehen zunächst bei Red Bull parkte.

Nico Rosberg beendete das Rennen auf dem fünften Rang. Der Mercedes GP-Pilot zog während des Rennens viel Aufmerksamkeit auf sich, als er nach der ersten Boxenstopp-Phase lange Zeit führte. Zuletzt sammelte Rosberg 2010 in China Führungskilometer. Der Deutsche profitierte davon, als Erster der Spitzengruppe in die Box gegangen zu sein. Die Hoffnung auf einen Podiumsplatz musste er in der Schlussphase jedoch begraben. Wegen eines Berechnungsfehlers musste der Mercedes-Pilot Sprit sparen und die McLaren ziehen lassen.

Ferrari auf sechs und sieben

Felipe Massa rettete die Ferrari-Ehre vor seinem Teamkollegen Fernando Alonso auf dem sechsten Platz. Die Italiener vertrauten wie Red Bull auf zwei Boxenstopps. Als Achter sah Michael Schumacher die Zielflagge. Der Mercedes GP-Pilot machte am Start fünf Plätze gut und behauptete sich während des Rennverlaufs in den Top Ten. Vitaly Petrov belegte im Renault den neunten Rang. Kamui Kobayashi sammelte für Sauber wieder Punkte mit Rang zehn.

Fliegendes Rad bei Alguersuari

Bemerkenswert war auch die Leistung von Paul di Resta. Er behauptete sich mit Platz elf wieder vor seinem Teamkollegen Adrian Sutil, der nur 15. wurde. Nick Heidfeld machte das Beste aus dem 16. Startplatz und wurde Zwölfter. Timo Glock fuhr als 21. über die Ziellinie.

Spektakuläre Bilder lieferte Jaime Alguersuari im Toro Rosso. In der zehnten Runde flog das rechte Hinterrad direkt nach dem Boxenstopp ab. Mit dem fliegenden Rad rief er Erinnerungen an China 2010 hervor, als Sebastien Buemi gleichzeitig zwei Räder verlor.
 

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