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GP China 2011 - Qualifying

Vettel schafft Pole-Hattrick in Shanghai

Vettel Formel 1 GP China 2011 Foto: xpb 41 Bilder

Sebastian Vettel war im Qualifying zum GP China erneut nicht zu schlagen und sicherte sich die dritte Pole Position der Saison. Hinter dem Weltmeister starten die beiden McLaren auf zwei und drei. Nico Rosberg überraschte mit Platz vier.

16.04.2011 Bianca Leppert

Sebastian Vettel ist nicht klein zu kriegen. Drittes Rennen, dritte Pole Position. In China startet der der Red Bull-Pilot nun schon zum 18. Mal in seiner Karriere aus der ersten Position. Nachdem er bereits das ganze Wochenende alle Trainings dominierte, schlug er die Konkurrenz auch im Qualifying deutlich.

"Ich bin überglücklich, dass es geklappt hat", meinte Vettel. "In Q2 habe ich die Runde nicht zu 100 Prozent hinbekommen. Da hatte ich schon den Eindruck, es könnte eng werden. Aber in Q3 hatte ich schon direkt am Anfang eine gute Runde. Ich denke, darauf können wir stolz sein."

Am Ende geriet die Bestzeit des WM-Spitzenreiters nicht mehr in Gefahr. Jenson Button musste sieben Zehntelsekunden Rückstand in Kauf nehmen. In der Formel 1 eine Welt. Lewis Hamilton kämpfte ebenfalls mit stumpfen Waffen gegen den Red Bull und wurde Dritter. Das McLaren-Duell ging mit 0,042 Sekunden Abstand hauchdünn aus.

Rosberg mit Platz vier

Nico Rosberg präsentierte sich in Top-Form und belegte den vierten Rang. Der Deutsche war in Schlagdistanz zu den McLaren und verbannte die Ferrari-Piloten Fernando Alonso und Felipe Massa auf die Plätze fünf und sechs. "Wir haben einen guten Schritt gemacht", sagte Rosberg. "Wir waren heute nur noch zwei Zehntel hinter McLaren und fünf Zehntel vor Ferrari. Wir verstehen das Auto auch besser und haben einige gute Setup-Änderungen gemacht. Aber wir sind immer noch nicht da, wo wir sein wollen."

Jaime Alguersuari und Sebastien Buemi hielten die Toro Rosso-Farben auf den Rängen sieben und neun hoch. Dazwischen schob sich Paul di Resta im Force India auf Rang acht.

Abbruch in Q2 nach Petrov-Problem

Vitaly Petrov verursachte in Qualifying-Abschnitt 2 einen Abbruch. Der Renault-Pilot blieb mitten auf der Strecke stehen. Daraufhin schwenkte die Rennleitung die rote Flagge. Ein Nachteil für seinen Teamkollegen Nick Heidfeld, der erst auf den letzten Drücker auf die Strecke ging und keine saubere Runde mehr vor dem Abbruch drehen konnte. Für Petrov reichte es mit seiner Zeit hingegen noch für Q3. Da er dieses aber nicht mehr antreten konnte, erbte er Platz zehn.

Nach dem Abbruch blieben nur noch zwei Minuten für den Kampf um den Einzug in das Q3. In der Boxengasse bildete sich eine Schlange, um die besten Voraussetzungen für den letzten Versuch zu haben. Die anschließende Zeitenjagd geriet zum Krimi. Dabei konnte sich aber nur Rosberg noch deutlich verbessern, der den Sprung von Platz zwölf auf neun schaffte.

Michael Schumacher nur auf Platz 14

Auch Adrian Sutil startete einen Versuch, wurde aber nur als Elfter abgewinkt. Sergio Perez hatte im Sauber die beste Ausgangsposition als Erster an der Boxenausfahrt, erreichte Q2 aber nicht mehr und wurde Zwölfter vor Teamkollege Kamui Kobayashi.

Michael Schumacher gehörte ebenfalls zu den Verlieren. Der Rekordchampion beendete das Qualifying nur auf dem 14. Rang. "Das muss ich auf meine Kappe nehmen. Ich habe die Runde einfach nicht hinbekommen, als es darauf ankam. In der vorletzten Kurve habe ich hinten überbremst und bin quer gestanden. Da habe ich die meiste Zeit verloren. Aber man sieht an der Zeit von Nico, dass wir einen Fortschritt gemacht haben."

Für Heidfeld gab es ebenfalls den vorzeitigen K.O.. Der Dritte von Malaysia startet in China nur von Platz 16. "Wir hatten einfach Pech, eine saubere Runde hinzubekommen", sagte der Deutsche. "Ich bin hinter Fernando hängen geblieben, der nicht so schnell war und dann auch in die Box abgebogen ist."

Mark Webber schon in Q3 ausgeschieden

Bei Red Bull bahnte sich bereits im Freien Training mit vielen technischen Problemen eine Katastrophe an Mark Webbers Auto an. Tatsächlich schied der Australier dann auch bereits im ersten Abschnitt aus und muss morgen von Platz 18 ins Rennen gehen. Obwohl es nach dem ersten Run knapp wurde, schickte Red Bull den Australier auch im zweiten Versuch mit harten Reifen raus. "Da haben wir uns verpokert. Wir dachten, wir sind schnell genug. Aber dann hab ich die Reifen nicht auf Temperatur bekommen", gab Webber zu.

Wie schon gewohnt, musste Timo Glock bereits in Q1 die Segel streichen. Der Virgin-Pilot kam nicht über den 22. Platz hinaus. Die Lotus-Piloten waren wieder einmal schneller. Dieses Mal musste sich der Deutsche aber auch Teamkollege Jerome D'Ambrosio geschlagen geben. Der Belgier knöpfte ihm sechs Zehntel ab.

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