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GP China 2012 (2. Training)

Schumacher mit Tagesbestzeit vor Hamilton

Michael Schumacher GP China 2012 Foto: Mercedes 86 Bilder

Michael Schumacher sicherte sich im zweiten Training zum GP China die Bestzeit. Der Mercedes GP-Pilot fuhr die schnellste Zeit vor Lewis Hamilton, der am Vormittag das Geschehen dominierte.

13.04.2012 Bianca Leppert

Bei Mercedes GP läuft es rund. Nachdem man den Kampf neben der Strecke um das umstrittene DRS-System am Donnerstag gewonnen hat, trumpfte Michael Schumacher am Freitag mit der Tagesbestzeit auch auf der Strecke von Shanghai auf. Bei trockenen Bedingungen hängte er den Rest des Feldes ab und drehte mit 1.35,973 Minuten die schnellste Runde.

Lewis Hamilton landete 0,172 Sekunden hinter Schumi auf dem zweiten Platz. Auch bei McLaren scheint alles in bester Ordnung. Hamilton hatte die Zeitenliste am Vormittag auf feuchter Strecke angeführt.

Red Bull testet Auspuffvarianten

Sebastian Vettel reihte sich als Dritter ein. Sein Tag wurde vor allem vom Vergleich der alten und neuen Auspuffvariante bestimmt. Nachdem Red Bull am Vormittag wegen der feuchten Strecke kaum Daten sammeln konnte, sollte die Situation nach 27 Runden am Nachmittag hoffentlich etwas klarer sein. Mark Webber landete mit der neueren Konfiguration knapp drei Zehntel hinter Vettel auf Rang vier.

Auch Nico Rosberg gelang es nicht, seinen Teamkollegen zu schlagen. Ihm fehlten sogar 0,644 Sekunden auf die Bestzeit von Schumacher. Jenson Button erging es ähnlich. Er kam nicht über Platz sechs hinaus. Kamui Kobayashi landete im Sauber auf dem siebten Rang vor dem Force India-Duo Paul di Resta und Nico Hülkenberg. Ferrari-Pilot  Fernando Alonso kämpfte wie schon am Vormittag mit stumpfen Waffen und wurde Zehnter.

Lotus schwächelt

Lotus scheint in Shanghai nicht bei der Musik zu sein. Schon im ersten Training sahen die schwarz-goldenen Autos blass aus. Daran änderte sich auch im zweiten Training nichts. Weder Kimi Räikkönen noch Romain Grosjean gelang der Sprung in die Top-Ten. Es blieben nur die Plätze 13 und 15 für den selbsternannten Podiumskandidaten.

Für Timo Glock verlief das Training ebenfalls alles andere als zufriedenstellend. Der Marussia-Pilot flog kurz vor Ende der zweiten Sitzung heftig von der Strecke und krachte seitlich in die Reifenstapel. Der Frontflügel an seinem Marussia MR01 hatte sich gelöst und krachte ab.

Glock konnte zwar aus eigener Kraft aus dem Auto steigen, das Training war aber damit gelaufen. Anschließend wollte Glock sich im Medical Center eigentlich durchchecken lassen. Doch diesen Gang hätte er sich sparen können: Dort war niemand anzutreffen.

Kühle Temperaturen in Shanghai

Zu viel sollte man in die Freitagszeiten noch nicht interpretieren. Die Teams nutzten die trockenen Bedingungen vor allem zur Vorbereitung auf das Rennen. Die Longruns mit viel Sprit waren aber nur bedingt aussagekräftig. Für Sonntag werden höhere Temperaturen vorausgesagt, die das Arbeitsfenster der Pirelli-Reifen wieder verschieben könnten.

Die besten Bilder des Tages aus Shanghai finden Sie in der Fotogalerie.

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