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GP China 2014 (Qualifying)

Dritte Regen-Pole für Hamilton

Lewis Hamilton  - GP China 2014 Foto: xpb 93 Bilder

Lewis Hamilton startet den GP China 2014 von der Pole Position. Im verregneten Qualifying von Shanghai sicherte sich der Brite überlegen die Bestzeit. Neben dem Mercedes startet Daniel Ricciardo im Red Bull vom zweiten Platz in der ersten Reihe.

19.04.2014 Tobias Grüner

In den ersten 4 Rennen dieser Saison wurden die besten Startplätze nun schon zum 3. Mal auf feuchter Strecke ausgefahren. Und jedes Mal war Lewis Hamilton nicht zu schlagen. Nach Melbourne und Malaysia steht der Mercedes-Pilot nun auch in Shanghai auf der Pole Position.
 
"Im Regen sind Pole Positions immer besonders schön", strahlte Lewis Hamilton. "Ich hoffe, dass wir morgen im Rennen daran anknüpfen können. Es soll dann wieder trocken sein. Im Freien Training hatte ich noch Probleme auf trockener Strecke. Wir haben über Nacht einige Änderungen vorgenommen. Ich hoffe, dass es sich im Rennen besser anfühlt. Das werden wir aber erst morgen rausfinden."

Hamilton sicherte sich in allen 3 Quali-Abschnitten die Bestzeit. Mit 0,6 Sekunden Vorsprung ließ Der Regenspezialist aus England der Konkurrenz am Ende keine Chance. Erster Verfolger war Daniel Ricciardo. Der junge Australier war der einzige Pilot, der den Rückstand innerhalb von einer Sekunde halten konnte.

Red Bull-Duo sitzt Hamilton im Nacken

"Ich habe mich während der Session gar nicht so wohl gefühlt. Aber mit dem letzten Satz Intermediates hat es sich deutlich besser angefühlt. Da habe ich mehr rausholen können und eine gute Runde zusammenbekommen. Ich bin sehr zufrieden mit dem Platz in der ersten Reihe. Das war ein guter Tag für uns", freute sich der Youngster aus Perth.

Ricciardo konnte damit auch schon wieder seinen Teamkollegen Sebastian Vettel schlagen – mit einer halben Sekunde Vorsprung. Schon zum dritten Mal in dieser Saison blieb der Neuling im Team vor dem Weltmeister im Qualifying. "Am Ende hat es irgendwie nicht mehr so gut geklappt wie in den Runden zuvor. Ich hatte gehofft, dass ich Lewis ein bisschen näher auf die Pelle rücken könnte", so das verhaltene Fazit des Heppenheimers.

Für das Rennen bleibt Vettel aber zuversichtlich. "Startplatz 3 ist eine gute Ausgangsposition. Das Wetter soll besser sein. Aber dem Wetter kann man hier in Shanghai nie vertrauen. Bei trockenen Bedingungen sind die Mercedes wohl noch etwas zu schnell für uns. Lassen wir uns überraschen. Ich hoffe, dass wir dort ankommen, wo wir starten."

Rosberg mit Fehlern im Finale

Immerhin konnte Vettel noch den zweiten Mercedes von Nico Rosberg schlagen. Der WM-Spitzenreiter kam im entscheidenden Schlussabschnitt nicht besonders gut zurecht. Im ersten Versuch verbremste sich der Wahlmonegasse am Ende der langen Geraden. Der letzte Angriff auf die erste Startreihe endete mit einem Dreher.
 
"Das war einfach nix heute", zuckte Rosberg anschließend mit den Schultern. "Ich war auf der Bremse nicht gut unterwegs und hatte große Probleme. Ich war daher einfach zu langsam. Am Auto hat es auf jeden Fall nicht gelegen. Das hat gut funktioniert." Wenn Rosberg den dritten Sieg seines Teamkollegen in Folge verhindern will, muss er im Rennen erst einmal an den Red Bull vorbei.

Alonso kann Spitzen-Quartett nicht folgen

Erster Verfolger der Silberpfeile und der Red Bull ist Fernando Alonso im Ferrari. Dem Spanier fehlten aber schon fast 2 Sekunden. Noch schlechter sah es für Teamkollege Kimi Räikkönen aus, der die Segel auf Rang 11 schon in der zweiten Quali-Runde streichen musste.
 
Platz 6 und 7 gingen an die beiden Williams-Piloten. Nach einem schlechten Start in das Qualifying konnte Felipe Massa das Teamduell gegen Valtteri Bottas am Ende noch mit anderthalb Zehntel Vorsprung für sich entscheiden. Neben Bottas steht mit Nico Hülkenberg im Force India noch ein weiteres Auto mit Mercedes-Antrieb in der vierten Startreihe.
 
"Mehr war eigentlich nicht drin", so Hülkenberg anschließend. "Im dritten Training hat es sich sehr gut angefühlt. Im Qualifying war es anders. Da hab ich mich nicht wirklich wohlgefühlt, war sehr verkrampft. Dafür auf dem achten Platz zu stehen, ist nicht so schlecht."

McLaren und Sauber nicht in den Top Ten

In der fünten Startreihe wird französisch gesprochen. Neben Toro Rosso-Pilot Jean-Eric Vergne auf Rang 9 schaffte es auch Romain Grosjean erstmals in diesem Jahr in die Top Ten. Die beiden McLaren verpassten dagegen den Einzug in die letzte Quali-Runde. Jenson Button strandete auf Startplatz 12, für Kevin Magnussen geht es am Sonntag sogar nur von Rang 15 los.
 
Von einem Einzug in das Top Ten-Finale waren die Sauber mal wieder weit entfernt. Adrian Sutil schaffte es immerhin auf Platz 14 in die zweite Runde, während Teamkollege Esteban Gutierrez auf 17 schon im ersten Abschnitt strandete.

Maldonado startet vom letzten Platz

Für Pastor Maldonado war das Qualifying bereits beendet, bevor es überhaupt begonnen hatte. Der Venezolaner musste beim Kampf um die besten Startplätze zuschauen, nachdem sein Lotus im dritten Training mit Motorproblemen stehengeblieben war. Offenbar war der Defekt in der kurzen Mittagspause nicht zu beheben. Weit nach vorne wäre es für Maldonado sowieso nicht gegangen. Nach seinem Bahrain-Crash wurde er mit einer Rückversetzung um 5 Startplätze belegt, die nun quasi ohne Konsequenzen bleibt.

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