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GP China 2015 (Training 1)

Mercedes hält Ferrari auf Distanz

Lewis Hamilton - Formel 1 - 2015 Foto: xpb 93 Bilder

Das erste Freie Training zum GP China hat die Erwartungen der Experten bestätigt: Mercedes kommt auf dem Shanghai International Circuit besser zurecht als zuletzt in Malaysia. Lewis Hamilton sicherte sich die erste Bestzeit des Wochenendes. Ferrari war 1,1 Sekunden entfernt.

10.04.2015 Tobias Grüner

Mercedes ist wieder zurück in der Spur. Lewis Hamilton und Nico Rosberg fuhren im ersten Training zum GP China am Freitag (10.4.2015) an der Spitze alleine auf weiter Flur. Hamilton markierte in 1:39.033 Minuten die schnellste Runde der ersten Session. Der zweite Silberpfeil hielt eine halbe Sekunde Respektsabstand. Rosberg hatte auf dem anspruchsvollen Kurs vor den Toren Shanghais noch etwas mit stehenden Vorderrädern zu kämpfen.

Ferrari 1,1 Sekunden hinter Mercedes

Ferrari war nach dem kurzen Aufstand in Malaysia wieder deutlicher entfernt. Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen blieben als erste Verfolger des Silber-Duos satte 1,1 bzw. 1,6 Sekunden hinter der Bestmarke. Obwohl das Klassement im ersten Training stets mit Vorsicht zu genießen ist, sind das in Sachen Spannung keine guten Vorzeichen.

Hinter dem silber-roten Spitzenquartett ließ sich überraschend Felipe Nasr im Sauber die fünftbeste Zeit notieren. Stark waren auch die beiden Renault-Teams unterwegs. Daniel Ricciardo und Daniil Kvyat landeten auf den Plätzen 6 und 7. Das Red Bull-Duo wies allerdings schon einen Rückstand von 2 Sekunden zur Spitze auf.

In Shanghai könnte es wieder zu einem spannenden Kampf mit dem Schwesterteam Toro Rosso um die letzten Punkte kommen. Carlos Sainz und Max Verstappen landeten auf den Plätzen 8 und 12. Etwas stärker als die beiden Red Bull-Teams ist noch Williams einzuschätzen. Valtteri Bottas und Felipe Massa landeten im ersten Training zwar nur auf den Plätzen 9 und 10, allerdings sind die weißen Autos am Freitag traditionell mit etwas mehr Benzin im Tank unterwegs als die Konkurrenz.

Force India abgeschlagen

Eine guten Eindruck hinterließ auch das 3. Mercedes-Kundenteam Lotus. Pastor Maldonado kam auf Rang 11. Testfahrer Jolyon Palmer im zweiten E23 sorgte mit einem kleinen Dreher in die Wiese für den einzigen spektakulären Moment der Sitzung. Bei Force India ging trotz Mercedes-Motor im Heck wieder einmal nichts voran. Sergio Perez und Nico Hülkenberg landeten auf den Plätzen 16 und 18 deutlich entfernt von den Top Ten-Plätzen.

Schlechter als Hülkenberg waren nur die beiden Manor Marussia-Autos. Immerhin konnten Roberto Merhi und Will Stevens die ganze Sitzung über konstant Runden abspulen. Die Technik-Probleme aus den ersten beiden Rennen scheinen behoben. Ein Fragezeichen schwebt noch über McLaren. Jenson Button ließ sich überraschend die 13.-beste Zeit notieren. Teamkollege Fernando Alonso musste sich mit Rang 17 begnügen.

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