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GP China

Doppelführung für Renault

Foto: Wolfgang Wilhelm

Im Regen von Shanghai sicherte sich das Renault-Team auf Michelin-Reifen die beiden Plätze in der ersten Startreihe. Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher startet beim Großen Preis von China an diesem Sonntag (01.10.) als Sechster nur aus der dritten Reihe.

30.09.2006

Auf Pole fuhr bei der Qualifikation am Samstag in 1:44,360 Minuten dagegen zum sechsten Mal in dieser Saison der Spanier Fernando Alonso. Sein Renault-Teamkollege Giancarlo Fisichella (Italien) wurde auf der regennassen Strecke des 5,451 km langen Shanghai Circuit Zweiter vor Honda-Pilot Rubens Barrichello (Brasilien). Schumacher, der als einziger Fahrer mit Bridgestone-Reifen die dritte Runde der Qualifikation erreicht hatte, war 1,315 Sekunden langsamer als Alonso.

Bester Deutscher nach Michael Schumacher war Nick Heidfeld auf Rang acht. Nico Rosberg im Williams und Ralf Schumacher im Toyota gehen aus der achten Reihe als 15. und 16. ins Rennen - auch mit Bridgestone-Reifen. Ralf Schumacher, der die Qualifikation als 17. beendet hatte, profitierte allerdings noch von der Zurückstufung Felipe Massas. Der Ferrari-Pilot wurde nach dem 13. Platz in der Qualifikation wegen eines Motorenwechsels im zweiten Training automatisch um zehn Plätze strafversetzt und sollte deswegen eigentlich vom letzten Startplatz aus ins Rennen gehen. Doch auch Takuma Sato (Japan) wurde wegen Motorenwechsels zehn Plätze zurückgestuft, ebenso Christijan Albers (Niederlande), dessen Qualifikationszeiten wegen Verpassens des Wiegens gleich ganz gestrichen wurden.

Schumi: "Wir sind im Regen einfach nicht konkurrenzfähig."

"Wir sind definitiv zu langsam. Den Schaden haben wir in Grenzen gehalten. Mit Platz sechs sind wir aber eigentlich aussichtslos. Wir sind im Regen einfach nicht konkurrenzfähig", gab Schumacher zu, dessen Ferrari mit Bridgestone-Reifen im Regen keine Chance gegen die Übermacht der Michelin-Mannschaften hatte - allen voran Renault.

"Sie haben uns einen Reifen gegeben, der uns im Regen unschlagbar macht", tönte Weltmeister Alonso, der in der WM-Wertung mit 108 Punkten nur noch zwei Zähler vor Schumacher liegt. "Wir sind in einer starken Position und darüber sehr glücklich." Auf dessen Frage "Wo ist Schumacher?" nach Abschluss des Qualifyings hatte ein Renault-Ingenieur hämisch geantwortet: "Auf Platz sechs, armer, alter Michael."

Auch die Wetterprognosen meinen es mit dem einstigen Regenkönig Schumacher nicht gut: Die Niederschlagswahrscheinlichkeit soll für den drittletzten Grand Prix der Saison und seiner Karriere zwischen 40 und 70 Prozent liegen. "Sollten sich die Bedingungen nicht ändern, geht es eher rückwärts", meinte Schumacher. "Sollten wir hier nicht gewinnen, haben wir noch zwei Rennen."

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