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GP China

Hamilton sichert sich Pole

Foto: dpa 49 Bilder

Update + + McLaren-Pilot Lewis Hamilton startet beim Großen Preis von China in Shanghai am Sonntag (7.10.) von der Pole Position. Der WM-Leader distanzierte den Finnen Kimi Räikkönen im Ferrari um ein Zehntel.

06.10.2007

Für Hamilton läuft alles nach Plan. Mit Startplatz eins hat der Brite beste Voraussetzungen geschaffen, durch einem Sieg in China vorzeitig den Titel zu gewinnen. „Wir haben zum Qualifying noch einmal einen Schritt nach vorne gemacht“, so der Youngster. Vor allem im letzten Sektor zeigte dich der WM-Spitzenreiter gegenüber den Freien Trainings verbessert.

Sein ärgster Verfolger, Teamkollege Fernando Alonso, geht nur von Platz vier ins Rennen und müsste zuerst einmal an den beiden Ferrari vorbei, bevor er Hamilton gefährden kann. Räikkönen denkt seinerseits bei 17 Punkten Rückstand nicht mehr an den Titel: „Wir kämpfen hier um den Rennsieg, nicht um die WM.“

Red Bull dritte Kraft

Stark präsentierten sich auf dem Shanghai International Circuit auch die beiden Red Bull. David Coulthard als Fünfter und Mark Webber auf Position sieben konnten beide in den letzten Abschnitt des Qualifyings einziehen und waren das schnellste Team hinter dem silber-roten Spitzenquartett. Auf die Frage, warum das Team so schnell sei, antwortete Webber mit einem Achselzucken: „Keine Ahnung!“

Als bester Deutscher startet Ralf Schumacher am Sonntag im Red Bull-Sandwich von Platz sechs. Der Kurs in Shanghai passt genau in das Aerodynamik-Fenster des Toyota. Der Wahl-Salzburger, der kürzlich seinen Abschied von den Japanern bekannt gab, konnte zudem ein seltenes Erfolgserlebnis feiern. Erst zum dritten Mal in dieser Saison steht er vor seinem Teamkollegen Jarno Trulli.

BMW mit schwachem Ergebnis

BMW ist dagegen in China nicht so stark wie gewohnt. Die Probleme des gesamten Wochenendes setzten sich auch im Qualifying fort. Bei Nick Heidfeld musste vor dem Qualifying zum dritten Mal das Heck gewechselt werden. Ergebnis: Heidfeld steht auf Rang acht, Robert Kubica nur auf Rang neun. „Wir haben Probleme, wissen aber nicht woran es liegt“, so Teamchef Mario Theissen.

Für die anderen Deutschen lief es durchwachsen. Toro Rosso-Pilot Sebastian Vettel sah in Q1 als Achter zunächst stark aus, verpasste in Q2 die Top Ten allerdings um drei Zehntel. Zunächst kam Vettel hinter seinem Teamkollegen auf Rang zwölf, wurde allerdings nachträglich von der FIA wegen Behinderung um fünf Starplätze zurückgesetzt.

Williams zu langsam

Williams hat dagegen einen deutlichen Rückschritt gemacht. Nico Rosberg konnte überraschenderweise nicht in den letzten Abschnitt des Qualifyings einziehen. Von Startposition 16 aus wird es schwer, Marken-Punkte im Kampf gegen Red Bull zu holen. Auch Teamkollege Alex Wurz kam nicht über einen enttäuschenden 19. Platz hinaus.

Am Ende des Feldes stehen wieder einmal die beiden Spyker. Adrian Sutil konnte zwar wie gewohnt das Teamduell klar für sich entscheiden, zeigte sich aber dennoch frustriert: „Da fährt man eine Super-Runde, und dann ist man trotzdem Letzter.“ Für Spyker bleibt nur die Hoffnung auf Regen und damit ein ähnliches Resultat wie in zuletzt in Fuji.

Taifun bedroht Rennstart

Das Qualifying konnte zwar bei trockenen Bedingungen stattfinden, am Topspeed auf der Geraden konnte man allerdings erkennen, dass sich die meisten Teams mit einem Kompromiss-Set-Up auf Regen vorbereitet haben. Über Taiwan liegt ein schwerer Taifun, der spätestens in der Nacht zum Sonntag auch Shanghai erreichen soll. Die Regenwahrscheinlichkeit für das Rennen bezifferten die chinesischen Meteorologen auf 90 Prozent.

Nach den Erfahrungen von Fuji ist es fraglich, ob bei Regen überhaupt gestartet werden kann. Auch wenn Hamilton durch einen Ausfall kampflos Champion werden könnte, will der Brite das Rennen unbedingt fahren: „Nach all der Arbeit wäre es schade, wenn wir am Sonntag nicht fahren könnten.“ Im Gegensatz zur Strecke in Japan, bietet Shanghai bei Nässe nicht so viel Grip. Hinter vorgehaltener Hand werden auch bereits Notfallpläne für ein verkürztes Rennen mit halben Punkten diskutiert.

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