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GP Deutschland 1983 am Hockenheimring

René Arnoux zittert sich zum Sieg

1983 Hockenheim Foto: xpb 72 Bilder

1983 sichert sich René Arnoux den Sieg beim GP Deutschland am Hockenheimring. Die wichtigsten Verfolger - von Nelson Piquet bis Alain Prost - eliminieren sich gegenseitig. Dennoch muss Ferrari-Pilot Arnoux bis zum Ende zittern.

18.07.2010 Michael Schmidt

Pole: Patrick Tambay (Ferrari)    1.49,328 min

1. René Arnoux (Ferrari)     1:27.10,319 h
2. Andrea de Cesaris (Alfa Romeo)    + 1.10,652 min
3. Riccardo Patrese (Brabham-BMW)    + 1.44,093 min

Die alte Regel, wonach der Sieger des GP Deutschland auch Weltmeister wird, gilt längst nicht mehr. Die hat Patrick Tambay schon im Vorjahr durchbrochen. Auch der Hockenheim-Sieger von 1983 kommt später nicht zu Titelehren. René Arnoux bringt sich aber durch seinen zweiten Saisonsieg wieder ins Gespräch.

Tambay macht den Weg für Arnoux frei

Es ist eine klare Angelegenheit für den Franzosen. Nur die erste Runde muss er an Vorjahressieger Tambay abgeben. Dann überholt Arnoux seinen Ferrari-Teamkollegen beim Anbremsen der dritten Schikane und gewinnt unangefochten.

Trotzdem zittert er im Cockpit. Tambay scheidet mit einem Motorschaden aus, und Arnoux hört fortan auf jedes verdächtige Geräusch an seinem Ferrari V6-Turbo. Das Triebwerk hält.

WM-Konkurrenz stellt sich selbst ein Bein

Für Arnoux ist es ein Sieg in doppelter Hinsicht. Seine Mitbewerber um die WM lassen Federn. Nelson Piquet fällt wegen eines undichten Filters im Benzinsystem aus. Alain Prost verliert drei Ränge, weil der fünfte Gang in seinem Renault streikt.

Tankstopps sind mittlerweile ein normaler Anblick für die Fans. Die Autos wickeln sie von der 21. bis zur 31. Runde mit erstaunlicher Perfektion ab. Riccardo Patrese verliert am wenigsten Zeit. In 9,75 Sekunden werden alle vier Reifen gewechselt und 120 Liter Sprit getankt.

Nur 13 Piloten kommen in Hockenheim in die Wertung

Es ist ein ausfallreiches Rennen. Nur 13 der 26 Starter werden gewertet. Die meisten raffen Motorplatzer dahin. Niki Lauda wird als Fünfter disqualifiziert, weil ihn seine Mechaniker nach einem Boxenstopp anschieben.

Der einzige deutsche Teilnehmer schaut am Renntag zu. Manfred Winkelhock kann sich nicht für den Grand Prix qualifizieren, weil sein ATS-BMW nicht in die Gänge kommt. Die Elektronik spielt verrückt.

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