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GP Deutschland 1990 am Hockenheimring

Senna macht Hockenheim-Hattrick perfekt

1990 Hockenheim Foto: xpb 72 Bilder

Nach zwei Siegen in Folge triumphiert Ayrton Senna auch 1990 in Hockenheim. Vor 125.000 Fans liefert sich der McLaren-Star ein heißes Duell mit Benetton-Pilot Alessandro Nannini. Erst in der 34. Runde ringt Senna seinen Kontrahenten nieder.

18.07.2010 Michael Schmidt

Pole: Ayrton Senna (McLaren-Honda)    1.40,198 min

1. Ayrton Senna (McLaren-Honda)    1:20.47,164 h
2. Alessandro Nannini (Benetton-Ford)    + 6,520 s
3. Gerhard Berger (McLaren-Honda)    + 8,553 s

Als die Formel 1 1990 nach Hockenheim kommt, ist die Stimmung aufgeladen. Prost gegen Senna, wie gehabt. Doch die beiden kämpfen jetzt in verschiedenen Lagern. Ayrton Senna fährt weiter McLaren. Alain Prost ist Ferraris neue Hoffnung.

Benetton setzt McLaren und Ferrari unter Druck

Der Franzose kommt mit drei Siegen in Folge als moralische Rückendeckung ins Motodrom. Doch McLaren gewinnt das Trainingsduell gegen Rot. Aber die beiden auf Siege abonnierten Teams müssen auch auf Benetton-Ford aufpassen. 

Die grünen Autos mit Nelson Piquet und Alessandro Nannini im Cockpit gehen pfleglicher mit den Reifen um. Sie schaffen die gesamte Distanz ohne Boxenstopp. Nannini tritt im Rennen allerdings mit Schmerzen an. Ein böser Trainingssturz in der dritten Schikane verwandelt seinen Benetton in einen Schrotthaufen.

125.000 Fans am Hockenheimring

Am Sonntag vermeldet der Hockenheimring ein volles Haus. 125.000 Besucher drängeln sich um die 6,802 Kilometer lange Strecke - so viele wie seit der Premiere 1970 nicht mehr. Sie bekommen nach Jahren der Langeweile mal wieder einen Knüller geboten.

Es beginnt mit einer Startkollision zwischen Emanuele Pirro und Philippe Alliot im hinteren Teil des Feldes. Pirro muss wie im Vorjahr in ärztliche Obhut. Der Dallara-Pilot geht beim Einschlag in die Boxenmauer kurz K.O..

Senna ringt Nannini in Runde 34 nieder

Zunächst geben die McLaren-Fahrer Ayrton Senna und Gerhard Berger den Ton an. Die Boxenstopps wirbeln das Feld durcheinander. Piquet fährt schon auf Platz drei, als sein Ford-Motor auf der vierten Waldgeraden explodiert. Teamkollege Nannini liegt ab der 18. Runde in Führung. Senna braucht bis zur 34. Runde, bis er den Italiener niederringt.

Alle anderen sind keine Gegner mehr. Berger nicht, weil er über PS-Verlust an seinem Honda V10 klagt. Prost nicht, weil der siebte Gang seines Ferrari zu kurz übersetzt ist. Und Mansell nicht, weil er bei einem Ausritt den Unterboden beschädigt. Deutsche Teilnehmer sind nicht am Start.

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